Gastronomie

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Reserviert und dann einfach weg? Für Gastronomen sind unentschuldigte "No-Shows" mehr als nur eine Lappalie – sie bedeuten massive Umsatzeinbußen und weniger Trinkgeld für das Personal. Eine Umfrage zeigt, wie weit verbreitet das Problem ist und welche drastischen Maßnahmen Gastwirte jetzt ergreifen.

In Köln trafen sich die besten Nachwuchstalente zum 16. Teamcup der Systemgastronomie. In einem simulierten Betriebsszenario kämpften 27 Teams um den Sieg und bewiesen Fachwissen von der Inventur bis zur Produktentwicklung.

Rund eine Woche nach dem Start eines Bürgerbegehrens für ihre Zulassung zum Oktoberfest, hat die Giesinger Brauerei mehr als 5.000 Unterschriften gesammelt. Ziel ist die Erzwingung eines Bürgerentscheids über die Zulassung.

«Redo» hat es mit seinen XXL-Restaurants zu lokaler Berühmtheit gebracht. Seit einiger Zeit startet der Gastronom als Influencer durch. Über einen Nimmermüden mit einem bescheidenen Traum.

Hamburg und Frankfurt haben beim FIZZZ Award 2013 gleich doppelt abgeräumt: Das Trendkonzept des Jahres heißt „Altes Mädchen“ und kommt ebenso aus der Hansestadt wie die Bar „Christiansen´s“, die als erfolgreichster Longseller ausgezeichnet wurde. Das Frankfurter „Gibson“ wurde zum Club des Jahres gekürt, das stärkste Team Deutschlands mischt in der High-end-Bar „The Parlour“ die Mainmetropole auf und der Sonderpreis ging an „Swagman“, ein Foodtruck, der durch die Straßen von Bayreuth und Nürnberg fährt.

Der System-Italiener Vapiano ist ein echtes Erfolgskonzept. Die Kette um Gregor Gerlach gehört mittlerweile zu den 100 besten Mittelständlern in Deutschland, so das Ranking „Top 100“ der Beratungsgesellschaft Munich Strategy Group, aus dem die „Welt“ exklusiv berichtet. Bei 300 Millionen Euro Jahresumsatz und einer durchschnittlichen Ertragsquote von 11,2 Prozent in den vergangenen fünf Jahren sollte das aber auch niemanden mehr wundern.

Der chinesische Parteifunktionär Han Junhong hat eine Schwäche für Schweinefüße. Keine Besonderheit im Land der Mitte, sollte man meinen. Dass er deswegen bei seinem Restaurant der Wahl jedoch mit 83.000 Euro in der Kreide steht, hingegen schon. Wegen der Einkommensausfälle musste die Gaststätte nun schließen, der Politiker wurde suspendiert.

Die Integration von Menschen mit Behinderung ist ein wichtiges Thema. Doch noch immer haben integrative Betriebe mit den Vorbehalten mancher Gäste zu kämpfen. So auch die nordrhein-westfälische Gaststätte „Aufm Kamp“, die seit fast drei Jahren auf Angestellte mit Handicap setzt. So kommt es vor, dass Gäste darum bitten, die behinderten Mitarbeiter nicht beim Servieren zu sehen. Doch auch wenn es immer wieder Idioten gibt, möchte der Betreiber natürlich weiter machen. Er habe den Schritt, das Experiment zu wagen, nie bereut, so Andreas Pelka.

Kostensenkungen haben der Schnellrestaurant-Kette Burger King einen Gewinnsprung im dritten Quartal beschert. Der Ausbau des Franchise-Systems und dadurch bedingte massive Kostensenkungen ließen beim drittgrößten US-Fast-Food-Anbieter nach McDonald's und Wendy's die Kasse klingeln. Nach Angaben des Unternehmens ist der Gewinn auf 68,2 Mio. Dollar (49,50 Mio. Euro) von 6,6 Mio. im Jahr zuvor gestiegen.

Die Geiselnahme in einem Freiburger Schnellimbiss konnte am Freitagmorgen nach mehr als zwölf Stunden unblutig beendet werden. Spezialkräfte der Polizei hatten das Lokal gestürmt und die Bedrohungslage „erledigt“, wie es ein Sprecher ausdrückte. Am Donnerstagabend hatte sich der Verdächtige mit zwölf weiteren Personen in dem Imbiss verschanzt und damit gedroht, das Lokal in die Luft zu sprengen. Bei den anderen Personen handelte es sich offenbar um Freunde und Verwandte des Mannes.

Sie hatten es sich so einfach vorgestellt. Doch der vorgetäuschte Raubüberfall auf eine Essener Starbucks-Filiale führte nicht zum schnellen Geld, sondern für Jahre ins Gefängnis. Ein Mitarbeiter der Kaffeekette hatte mit drei Komplizen den Überfall geplant und selbst das Opfer gespielt, als zwei der Männer ihn und eine ahnungslose Kollegin überwältigten. Die beiden Täter flüchteten anschließend mit 8.000 Euro, wurden dabei jedoch von einem Passanten erkannt. Telefonüberwachungen führten zu den weiteren Tätern, die nun für bis zu fünfeinhalb Jahre ins Gefängnis müssen.

Essen mit Ausblick – in Hamburg ist das nun kein Problem mehr. Am Freitag eröffnete in der Hansestadt das Restaurant Clouds in der 23. Etage der Tanzenden Türme an der Reeperbahn. Und Marc Ciunis und Christoph Strenger haben damit so einiges vor: Ihr Konzept werde neue Maßstäbe in der Hamburger Gastronomie setzen, so die beiden selbstbewussten Betreiber.