Reserviert und dann einfach weg? Für Gastronomen sind unentschuldigte "No-Shows" mehr als nur eine Lappalie – sie bedeuten massive Umsatzeinbußen und weniger Trinkgeld für das Personal. Eine Umfrage zeigt, wie weit verbreitet das Problem ist und welche drastischen Maßnahmen Gastwirte jetzt ergreifen.
In den Räumen des ehemaligen Restaurants Schwanen eröffnet am 7. März 2026 eine neue Wilma Wunder Filiale. Mit 180 Sitzplätzen und Fokus auf regionale Partner erweitert die Marke ihre Präsenz im Schwarzwald auf nunmehr 14 Standorte.
Die Senkung der Mehrwertsteuer auf sieben Prozent führt zu stabilen Preisen in der Gastronomie. Aktuelle Daten zeigen, dass Betriebe die Entlastung vor allem nutzen, um gestiegene Kosten abzufedern. Knapp Dreiviertel der untersuchten Gastronomiebetriebe haben, laut einer Studie, ihre Preise, nach der Steueränderung, unverändert gelassen.
Wer Gast in einem Restaurant oder einer Gaststätte ist, muss dort auch kostenfrei die Toilette nutzen können. Etwas anderes gilt nur für Menschen, die ausschließlich zum Erleichtern eintreten.
Eines der am besten gehüteten Geheimnisse der Menschheit ist gelüftet: Die Einnahmen eines Oktoberfestwirtes. Anlässlich der Verurteilung von Hippodrom-Betreiber Sepp Krätz wegen Steuerhinterziehung rechnet der Stern noch einmal genau nach. Der Wirt musste in dem Prozess detailliert Auskunft geben. Im Hippodrom nahm der 59-Jährige nach eigenen Angaben 2013 3,1 Millionen Euro ein, 2012 sogar 3,3 Millionen. Abzüglich der zirka 830.000 Euro Kosten für zum Beispiel Aufbau, Platzmiete, Versicherungen und nach Abzug der Steuern (40 Prozent oder 968000 Euro) blieben Krätz, so die Zeitschrift, zirka 1,5 Millionen Euro netto übrig. Das Hippodrom ist übrigens eines der kleineren Zelte auf dem Oktoberfest.
Die gastronomischen Tage des Sepp Krätz sind vorerst gezählt. Der prominente Wiesnwirt bekam vom Landgericht München wegen Steuerhinterziehung in 36 Fällen ein Jahr und zehn Monate auf Bewährung aufgebrummt, zudem noch eine Geldstrafe von 570.000 Euro. Was Krätz jedoch noch mehr schmerzen wird: Er verliert das Hippodrom, das Andechser am Dom sowie wohl auch die Waldwirtschaft Großhesselohe. Wie die Abendzeitung berichtete, sei das Kreisverwaltungsreferat der Auffassung, dass er seine Zuverlässigkeit verloren habe. Für die Waldwirtschaft sei zwar das Landratsamt zuständig, doch auch da werde man sich nicht anders verhalten.
Aufregung in der Gourmet-Nation – nachdem Frankreichs Außenhandelsministerin Nicole Bricq über das „widerliche“ Essen im Elysée-Palast gemotzt hatte, musste sie selbst nun kleine Brötchen backen. Sie habe angerufen und sich persönlich entschuldigt, so eine Mitteilung. Zudem sei die Stabschefin in die Küche beordert worden, um dort das volle Vertrauen des Präsidenten zu übermitteln.
Was eine französische Ministerin kann, das kann die Ehefrau des Altpräsidenten Walter Scheel schon lange. Wie nun bekannt wurde, hatte sie bei einem Galadinner im Freiburger „Hotel Colombi“ ihren Unmut über das Essen und den Service geäußert. Doch nachdem Sternekoch Alfred Klink die Kritik höflich zurückgewiesen hatte, ging die Schimpftirade erst richtig los. Er sei ein arroganter Schnösel, so Scheel. Die anderen Galagäste sahen das anscheinend anders und buhten sie aus.
Die Kaffeekultur hat es heutzutage nicht gerade leicht. Besonders in den Städten regiert meist der Pappbecher, die großen Ketten haben längst das Ruder übernommen. Dass es nicht überall auf dem Kontinent so aussieht, hat der Fotograf Adonis Malamo in einem Bildband festgehalten. „Die schönsten Cafés in Europa“ ist aber viel mehr als eine reine Bestandsaufnahme – es ist eine Hommage an die Kaffeekultur vergangener Tage.
Im November ist die Premiere des Kreuzfahrtschiffs „Quantum of the Seas“. Und mit an Bord wird das erste Restaurant auf See des britischen Starkochs Jamie Oliver sein. „Jamie´s Italian“ wird ein Teil des neuen Konzepts „Dynamic Dining“, das den Passagieren die Wahl zwischen 18 verschiedenen Restaurants bietet.
Das Deutsche Weininstitut hat erstmals drei Gastronomiebetrieben den Titel „Ausgezeichnete Weingastronomie“ verliehen. In der Kategorie Gourmetrestaurants gewann das Restaurant Falco aus Leipzig. In der Kategorie Weinrestaurants ging der Preis an das Restaurant Wein am Rhein aus Köln und im Bereich der traditionellen Gastronomie ging das Restaurant Seekrug auf Langeoog als Sieger hervor. Die Jury vergab außerdem einen Sonderpreis an die Hotelkette Mercure für das „Grands Vins Mercure“-Programm.
Obwohl, so die Huffington Post, McDonald's wichtige Gastronomietrends verschlafen habe und Kunden der Frische wegen zum Beispiel zu Vapiano abwanderten, sei der Burger-Brater doppelt so erfolgreich wie Burger King. Dies liege in erster Linie an besseren Standorten, einer besseren Ausstattung, der Zielgruppenfokussierung, dem schnelleren Drive-in und wirkungsvolleren Medienmaßnahmen.