Die Getränkebestellungen in der Gastronomie verändern sich. Während Kaffee und Bier ihre Spitzenpositionen behaupten, gewinnen Matcha, neue Spritz-Varianten und Premium-Getränke nach einer Auswertung von orderbird an Bedeutung.
Taco Bell will sein erstes öffentlich zugängliches Restaurant in Deutschland in Köln eröffnen. Der Franchisepartner Feel Better Holding bestätigt den Deutschland-Auftakt in der Domstadt, während auch in Bonn und Bayern Vorbereitungen laufen.
Ein neuer Report der US-amerikanischen National Restaurant Association untersucht die Bedeutung von Getränken für Restaurantbesuche. 50 Prozent der befragten erwachsenen Gen Z und 47 Prozent der Millennials kaufen demnach mindestens einmal pro Woche ausschließlich Getränke in Restaurants.
Vergangenes Jahr wurde er mit einer Flasche im Gesicht verletzt, seitdem kämpft Kneipenwirt Simsit für mehr Sicherheit in seinem Viertel: Das Alkoholkonsumverbot, das er initiierte, zeigt Wirkung.
An dem Anleger eines Ortes am Michigansee in den Vereinigten Staaten, stehen Tag für Tag Skipper mit ihren Booten an, um sich an Land mit Essen zu versorgen. Das fiel auch der lokalen Pizzeria auf. Jetzt kommen die Gäste nicht mehr in den Laden, sondern die Pizza direkt an Deck. Die Gastronomen liefern ihre Gerichte neuerdings äußerst erfolgreich per Jet-Ski auf die Boote in der Bucht aus.
Die religiöse Minderheit der Jesiden im Nordirak ist auf der Flucht vor der Terrormiliz „Islamischer Staat“. Nun erreichte dieser Glaubenskrieg auch Deutschland. Am Mittwoch wurde in Herford ein jesidisches Restaurant von mehreren muslimischen Tschetschenen überfallen, die den Wirt mit einem Messer verletzten. Hintergrund der Tat war offenbar ein vom Wirt aufgehängtes Plakat, das zu einer Demonstration gegen die IS-Truppen aufrief. Die Jesiden mobilisierten daraufhin bis zu 500 Glaubensbrüder, die skandierend durch die Stadt zogen, um die Täter zu finden.
Die Kantine des Bundespräsidialamtes wird von Sarah Wiener betrieben – und vom Steuerzahler subventioniert. 5.500 Euro Verlustausgleich und 1.500 Euro Gewinnzuschuss werden jeden Monat überwiesen. Laut Finanzministerium ein ungewöhnlicher Vorgang, da nicht einmal die Kantine des Kanzleramts bezuschusst werde. Das Präsidialamt verteidigte die Subventionen, da seit Beginn des Kantinenbetriebes alle Pächter Verluste gemacht hätten. Durch die isolierte Lage des Amtes seien sie jedoch auf eine eigene Kantine angewiesen.
Die Bochumer Innenstadt ist derzeit fest in der Hand der Gastronomen. Bereits zum 26. Mal tischen die Wirte der Stadt zum jährlichen „Bochum kulinarisch“ ganz groß auf. 50.000 Gäste werden bis Sonntag erwartet. Die 16 teilnehmenden Betriebe bieten ein vielfältiges Angebot: von maritimen Tapas bis hin zur grünen Currywurst vom Känguru.
Die Belgier lieben ihre Pommes – da ist Bernard Lefèvre keine Ausnahme. Der Vorsitzende des belgischen Verbandes der Frittenhersteller möchte die frittierten Kartoffelstäbchen nun zum Weltkulturerbe machen. Was Autos für die Deutschen seien und Mode für die Franzosen, das seien die Pommes für die Belgier, so seine einleuchtende Erklärung. Der flämische Kulturminister hat es bereits vorgemacht und die Frittenbudenkultur geschützt, nun sollen auch die deutsche und französische Sprachgemeinschaft folgen.
Die schwäbische Restaurantkette „Todi´s“ bekommt einen neuen Namen. Hintergrund der Umbenennung ist ein Streit mit der Kette „Fody´s“ aus dem Rhein-Neckar-Kreis, die wegen der Ähnlichkeit der Namen vor Gericht gezogen war. Das Gericht sah die Verwechslungsgefahr ebenfalls gegeben, zumal beide Unternehmen aus dem Gastronomiebereich stammen.
Als das Kölner Restaurant „Bei Bepi“ ankündigte, den Laden nach 51 Jahren dichtzumachen, war die Aufregung groß. Selbst das Kölnische Stadtmuseum wollte dem ältesten Innenstadt-Italiener daraufhin ein Denkmal setzen und plante den Kauf des Inventars und der Dekorationen. Auch die Überdachung des Eingangs sollte abmontiert und im Museum für eine Dauerausstellung wieder aufgebaut werden. Daraus wird nun aber nichts – das „Bei Bepi“ hat überraschend einen Nachfolger gefunden.
Der Fachkräftemangel ist auch in Erfurt zu spüren – das Wirtshaus Noah versucht es deshalb mit einem eher ungewöhnlichen Stellenangebot. Die Anforderungen an die Bewerber halten sich dabei in Grenzen: Ethnie schnurz, Quali schnurz, Alter fast schnurz, Erfahrung kein Hindernis. Sogar eine Festanstellung sei möglich, doch die Arbeit brutal hart.