Die Getränkebestellungen in der Gastronomie verändern sich. Während Kaffee und Bier ihre Spitzenpositionen behaupten, gewinnen Matcha, neue Spritz-Varianten und Premium-Getränke nach einer Auswertung von orderbird an Bedeutung.
Taco Bell will sein erstes öffentlich zugängliches Restaurant in Deutschland in Köln eröffnen. Der Franchisepartner Feel Better Holding bestätigt den Deutschland-Auftakt in der Domstadt, während auch in Bonn und Bayern Vorbereitungen laufen.
Ein neuer Report der US-amerikanischen National Restaurant Association untersucht die Bedeutung von Getränken für Restaurantbesuche. 50 Prozent der befragten erwachsenen Gen Z und 47 Prozent der Millennials kaufen demnach mindestens einmal pro Woche ausschließlich Getränke in Restaurants.
Vergangenes Jahr wurde er mit einer Flasche im Gesicht verletzt, seitdem kämpft Kneipenwirt Simsit für mehr Sicherheit in seinem Viertel: Das Alkoholkonsumverbot, das er initiierte, zeigt Wirkung.
Im Ausland ist Zürich vor allem für seine Geldhäuser bekannt. Doch wenn vom 25. bis 29. Juni das dritte „Il-Tavolo-Festival“ stattfindet, dreht es sich die Bankenmetropole wieder nur ums Essen. Auftakt wird die Küchenparty zur Eröffnung des Flughafens sein, dazu kommen einige Veranstaltungen im Großmarkt. Am zweiten Abend findet die „Nacht der rasenden Köche“ statt, in der von einem Luxushotel zum nächsten geflitzt wird. In jedem Haus wartet ein Sechs-Gänge-Menü, bei dem jeder Gang von einer anderen Mannschaft zubereitet wird. Höhepunkt des Festivals wird dann die „Nacht der Sterne“ sein, in der die Hausherren der Gastgeberhotels zusammen mit den Köchen am Herd stehen werden.
Kentucky Fried Chicken muss sich in den USA derzeit einiges anhören. Mitarbeiter einer KFC-Filiale hatten die dreijährige Victoria Wilcher aus dem Lokal geworfen, weil sie die anderen Gäste verängstigen würde. Das Kind war vor einigen Monaten von einem Pitbull angegriffen und schwer verletzt worden. Nachdem die Mutter der Kleinen den Vorfall publik machte, und damit einen ausgewachsenen Shitstorm auslöste, meldete sich auch die Unternehmensführung: Sie bräuchten noch weitere Informationen, um den Schuldigen zu ermitteln. Schließlich hätten sie Null-Toleranz für respektloses Verhalten.
Die Vorrreiter des Hygieneprangers müssen klein beigeben. Das Bezirksamt von Berlin Pankow schafft seine umstrittenen Internetlisten ab. Bereits im Mai hatte das lokale Oberverwaltungsgericht die Veröffentlichung der Bewertung der Hygiene in Gaststätten im Internet untersagt. Jetzt ging dann auch der Pankower Pranger vom Netz.
Mit ehrenamtlichem Engagement gegen das Kneipensterben: Landauf, landab übernehmen Bürger, die nicht ohne Dorfgastronomie leben wollen, die heimischen Gasthäuser. Was im oberbayerischen Altenau seinen Anfang nahm, klappt auch im Sauerland. Drei Gaststätten, die dort von der Dorfgemeinschaft betrieben werden, laufen ganz prima.
Seit 22 Jahren bekocht Do&Co auf 16 von 19 Formel-1-Strecken die „ganz wichtigen“ Gäste. Jetzt haben die Österreicher den nächsten PS-Deal eingefädelt. Demnächst übernimmt der Caterer den gesamten operativen Betrieb des Paddock Clubs auf allen Strecken, der bislang beim Unternehmen Allsport lag.
Das Reservierungssystem OpenTable hat einen neuen Besitzer. Für stolze 2,6 Milliarden Dollar übernimmt die US-amerikanische Preissuchmaschine Priceline das komplette Unternehmen. Bislang war Priceline vor allem auf dem Reisemarkt aktiv: Neben Hotelübernachtungen und Flügen standen auch Mietwagen mit auf dem Programm. Booking.com gehört auch zum Portfolio. Mit OpenTable, die eigenen Angaben zufolge rund 15 Millionen Kunden in 31.000 Lokalen platzieren, steht Priceline nun auch der Weg in die Gastronomie offen.
Die heimische Gastronomie scheint ein wahrer Sumpf des Verbrechens zu sein: Die Wirte zahlen Hungerlöhne, Schwarzarbeit und Steuerbetrug gehören für viele zum Geschäftsmodell. So denken jedenfalls die zwei Redakteure der Zeitung „Die Welt“, die im Finanzministerium Nordrhein-Westfalen passende Zitate-Geber gefunden haben: Schließlich entgingen dem Staat durch manipulierte Kassen jedes Jahr Steuern in Höhe von bis zu zehn Milliarden Euro.
Zwei Wochen ist es her, dass unbekannte Täter das Berliner Restaurant „Costallino“ verwüsteten: Die Wände waren voller Nazi-Parolen, die Stühle aufgeschlitzt und die Tische zerkratzt. Gastwirt Hussein Badiny hatte den Laden erst im Oktober geöffnet und viel Geld hineingesteckt. Die Ermittlungen der Polizei verliefen zunächst etwas schleppend, doch nun haben sie offenbar eine heiße Spur: Der Gastwirt selbst steht plötzlich im Fadenkreuz der Ermittler. Sollte sich der Verdacht gegen ihn bewahrheiten, drohen Badiny bis zu drei Jahre Haft.