Gastronomie

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Reserviert und dann einfach weg? Für Gastronomen sind unentschuldigte "No-Shows" mehr als nur eine Lappalie – sie bedeuten massive Umsatzeinbußen und weniger Trinkgeld für das Personal. Eine Umfrage zeigt, wie weit verbreitet das Problem ist und welche drastischen Maßnahmen Gastwirte jetzt ergreifen.

In Köln trafen sich die besten Nachwuchstalente zum 16. Teamcup der Systemgastronomie. In einem simulierten Betriebsszenario kämpften 27 Teams um den Sieg und bewiesen Fachwissen von der Inventur bis zur Produktentwicklung.

Rund eine Woche nach dem Start eines Bürgerbegehrens für ihre Zulassung zum Oktoberfest, hat die Giesinger Brauerei mehr als 5.000 Unterschriften gesammelt. Ziel ist die Erzwingung eines Bürgerentscheids über die Zulassung.

«Redo» hat es mit seinen XXL-Restaurants zu lokaler Berühmtheit gebracht. Seit einiger Zeit startet der Gastronom als Influencer durch. Über einen Nimmermüden mit einem bescheidenen Traum.

Ganze Arbeit hatten drei Einbrecher Ende November im baden-württembergischen Herbertingen geleistet – Erst hatten sie die Vordertür aufgehebelt, dann Spiel- und Zigarettenautomaten aufgebrochen und geplündert. Der Sachschaden belief sich auf mehrere Tausend Euro. Jetzt kam heraus: Es war alles nur fingiert. Bei einer Zufallskontrolle waren Polizeibeamte auf zwei der Täter aufmerksam geworden. Bei der weiteren Vernehmung gestanden sie schließlich, dass sie gemeinsam mit dem Freund der Wirtin erst die Automaten und dann die Tür aufgebrochen hatten.

Tatort Internet: Lieferando und Pizza.de haben eine Belohnung von 100.000 Euro ausgesetzt. Es geht darum, die Hacker zu finden, die seit Mitte 2011 die Server der beiden Lieferdienste angreifen. Bei diesen „Denial-of-Service-Attacken“ versuchen die Angreifer, Server beispielsweise mit Anfragen zu überfluten, so dass diese in die Knie gehen und ihre eigentlichen Funktionen versagen. Die üppige Belohnung zielt darauf ab, dass sich Mitwisser der Attacken offenbaren. "Uns geht es darum, die Auftraggeber fassen zu lassen", sagte pizza.de-Geschäftsführer Jochen Grote gegenüber „heise online“. Man hoffe darauf, dass einer der Täter eventuell mit seinen Attacken geprahlt habe und diese Information weitergebe. Hinweise nimmt das LKA Berlin entgegen.

Dass modernes Catering nichts mehr mit Wurstgulasch und undefinierbaren Nudelsaucen zu tun hat, durfte nun eine Berliner Schule erfahren. Nachdem die Schüler das bisherige Essen nahezu geschlossen boykottiert hatten, wechselte die Schule den Anbieter. Und siehe da, plötzlich sind die Tische wieder voll. Und eine weitere gastronomische Lektion gab es gleich noch mit dazu: Qualität hat seinen Preis. Für ein Hauptgericht werden zwar nun 3,90 Euro verlangt, doch den Schülern schmeckt es trotzdem. 

Das ist doch mal ein Burger! Für echte Fleischliebhaber hat das New Yorker Restaurant „Serendipity 3“ einen Burger im Programm, der es sogar ins Guinessbuch geschafft hat. Der Nachteil daran: Es war der Preis, der für den Eintrag sorgte. Mit umgerechnet 230 Euro ist das allerdings auch kein Wunder. Wem das noch nicht exklusiv genug ist, für den ist vielleicht das Oliverio in Beverly Hills die richtige Adresse: Trotz des Eintrags im Guinessbuch gibt es hier sogar einen Burger für knapp 390 Euro. Eigentlich ein echtes Schnäppchen, schließlich liegen 350 Gramm Kobe-Rindfleisch und knapp 60 Gramm weißer Trüffel zwischen den Brötchen.

Das Landgericht Nürnberg-Fürth schickt eine Gastwirtin wegen des „Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion und versuchten Versicherungsbetrugs“ für über sechs Jahre hinter Gitter. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die 63-jährige ihren Koch dazu angestiftet hat, die Nürnberger Traditionsgaststätte "Zum Klösterle" in die Luft zu sprengen. Die Küchenhilfe manipulierte daraufhin die Gasleitungen. Die Schenke explodierte, und auch der Koch fährt nun dafür knapp drei Jahre ein.

Der Essener Wirt Winfried B. hat die Zeche geprellt. Der Kneipenbetreiber ist mit dem Geld seiner Gäste abgehauen und hat sich ins Ausland abgesetzt. Die Mitglieder des Sparclubs hatten, so wie es im Ruhrgebiet Tradition ist, in der Kneipe Woche für Woche ihr Erspartes, abgeliefert. Jetzt sollte Zahltag sein. Alle Sparer erschienen. Doch der Hüter des Sparschrankes blieb fern und mit ihm das ganze Geld.  Die geprellten Sparclub-Mitglieder schätzen den Verlust auf bis zu 100.000 Euro. „Ich bin weg und komme nicht zurück“, lies der Wirt noch über seine Frau ausrichten.

In Großbritannien sehen sich internationale Konzerne wie Starbucks, Amazon und Google derzeit harscher öffentlicher Kritik ausgesetzt, da sie angeblich kaum Körperschaftssteuer zahlen. So werde, wie die „Zeit“ berichtet, bei Starbucks den Aktionären gegenüber mit satten Renditen geworben, während das Unternehmen jedoch fast ausnahmslos Verluste schreibe. Nach Angaben der BBC lenkt die Kaffeekette, die im Königreich auf einen Marktanteil von 31 Prozent kommt, jetzt ein und will freiwillig mehr Körperschaftssteuer zahlen. Der politische Druck sei wohl zu groß geworden.

Da sich seine Fußballkarriere dem Ende zu neigt, will David Beckham weitere Geschäftsfelder ausprobieren. Und weil er das Kochen so liebt, denkt der Kicker darüber nach, zusammen mit seinem Freund, dem Starkoch Gordon Ramsay, ein Restaurant in London zu eröffnen. „Wir haben etwas in der Pipeline“, sagte Beckham der „Sun“. Der Fußballer und der Koch sind seit langem gut befreundet.