Neue Gastronomie- und Handelskonzepte im Flughafen Düsseldorf

| Gastronomie Gastronomie

Am Flughafen Düsseldorf sind  mehrere neue Gastronomie- und Handelskonzepte eröffnet worden. Nach Angaben von Lagardère Travel Retail Deutschland basiert die Entwicklung auf einer zuvor gewonnenen Master Concession, die dem Unternehmen nach einer internationalen Ausschreibung große Teile der Einzelhandels- und Gastronomieflächen sichert.

Wie das Unternehmen mitteilt, markiert die Eröffnung einen Meilenstein in der Weiterentwicklung des Standorts. Gleichzeitig handelt es sich laut Mitteilung um eine der zentralen Eröffnungen von Lagardère im deutschen Flughafenmarkt.

Neue Gastronomiekonzepte erweitern Angebot für Reisende deutlich

Im Mittelpunkt der Neuerungen steht laut Mitteilung der Ausbau des gastronomischen Angebots. Mehrere Konzepte sollen internationale Küche, regionale Spezialitäten und neue Gastronomieformate an den Flughafen bringen.

Zu den genannten Marken zählen unter anderem EL&N London, Popeyes, bona’me, Papa Pepe und Rheinbissen. Nach Angaben des Unternehmens sind darunter auch Konzepte vertreten, die erstmals in Deutschland eingeführt werden.

Das Angebot reiche künftig von Streetfood über Café-Kultur bis hin zu regionaler Küche, heißt es in der Mitteilung. Ziel sei eine breitere Auswahl für Reisende vor dem Abflug.

Lars Redeligx, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Düsseldorf GmbH, wird in der Mitteilung mit den Worten zitiert: „Die neuen Restaurants und Shops sind ein starkes Signal: Der Düsseldorfer Flughafen kommt seinem Ziel, zu den besten Airports Europa zu gehören, wieder ein Stück näher.“

Neue Einzelhandelsformate ergänzen bestehende Verkaufsflächen im Terminal

Parallel zum Gastronomieausbau wird nach Angaben von Lagardère auch das Einzelhandelsangebot erweitert. Mehrere neue Filialen der Marke Relay wurden eröffnet.

Diese bieten laut Mitteilung ein Sortiment aus Presseartikeln, Büchern, Snacks, Getränken sowie Reisebedarf. Zudem seien künftig Lesungen mit lokalen Autoren geplant.

Jochen Halfmann, Geschäftsführer von Lagardère Travel Retail Deutschland, erklärt laut Mitteilung: „Mit den neuen Stores schaffen wir hier ein vielseitiges Portfolio aus internationalen Marken, innovativen Gastronomieformaten und starken lokalen Konzepten.“

Weitere acht Standorte und zusätzliche Konzepte angekündigt

Die Entwicklung am Flughafen ist noch nicht abgeschlossen. In den kommenden Monaten sollen acht weitere Standorte im Bereich Travel Retail folgen.

Geplant sind zusätzliche Relay-Filialen sowie neue Konzepte wie Affenbande und Discover. Außerdem ist ein Relay-Café vorgesehen, das Einzelhandel und Gastronomie miteinander verbinden soll.

Nach Angaben des Unternehmens soll dieses Format eine Kombination aus Presse- und Buchhandel mit gastronomischem Angebot darstellen.

Unternehmen nennt Umsatz- und Standortzahlen für Deutschland

Lagardère Travel Retail betreibt nach eigenen Angaben weltweit mehr als 4.800 Shops in über 50 Ländern. Der Umsatz lag demnach im Jahr 2025 bei rund 8 Milliarden Euro.

In Deutschland betreibt das Unternehmen laut Mitteilung über 200 Standorte, darunter an Flughäfen, Bahnhöfen und weiteren Verkehrsknotenpunkten. Der Umsatz in Deutschland habe 2025 bei mehr als 258 Millionen Euro gelegen.

Der Flughafen Düsseldorf verzeichnete nach eigenen Angaben im Jahr 2025 rund 21 Millionen Passagiere und ist damit der größte Flughafen in Nordrhein-Westfalen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

In Stockholm wird ein Café-Konzept erprobt, bei dem die Künstliche Intelligenz Mona die operative Leitung übernimmt. Medienberichte deuten auf eine signifikante Reduzierung des Personaleinsatzes hin, zeigen jedoch auch technische Grenzen bei individuellen Kundenwünschen auf.

Das Berliner Restaurant Nobelhart & Schmutzig hat seine Regeln zur Smartphone-Nutzung im Gastraum erläutert. Hintergrund ist die Stornierung eines Gastes, der die Praxis kritisierte. Parallel haben sich mehrere Betriebe der Spitzengastronomie zu ähnlichen Fragen geäußert. Die Fotoregeln des Restaurants werden seit Jahren diskutiert.

VistaPrint und Cornelia Poletto haben fünf Finalisten für die Auszeichnung zum Lokalhelden 2026 nominiert. Bis zum 10. Mai kann die Öffentlichkeit über den Gewinner eines Preisgeldes von 20.000 Euro abstimmen.

Von schwarzem Sesam über Erdbeer-Matcha-Latte bis zu Käsekuchen mit Pistazie und Ingwer mit Zitronenschale - die Berliner Gelato Week lockt Eisfreunde erneut mit ungewöhnlichen Kreationen. Etwa 50 Eisdielen in ganz Berlin nehmen teil.

Trotz steigender Lebenshaltungskosten priorisieren viele Verbraucher Restaurantbesuche als „kleinen Luxus“. Laut einer SumUp-Umfrage planen über 30 Prozent der Menschen hierfür feste monatliche Budgets ein.

Die Kneipe 80 expandiert mit neuen Standorten am Tegernsee und in Augsburg. Parallel führt das Unternehmen mit dem Format „Kiosk 80“ ein weiteres Konzept für kleinere Flächen ein.

Weissenhaus erweitert sein gastronomisches Angebot im Schloss um das Restaurant NAMI und die Bar 1896. Zuvor hatte das Zwei-Sterne-Restaurant Courtier nach dem Weggang seiner Leitung den Betrieb eingestellt.

Starbucks hat im zweiten Quartal 2026 Umsatz und Gewinn gesteigert. Das Unternehmen meldet höhere vergleichbare Umsätze und hebt seine Jahresprognose an.

Neue Daten des Bundes der Steuerzahler zeigen deutliche Unterschiede bei Terrassengebühren in deutschen Städten. Die Spannweite reicht von 0 bis 2.000 Euro für einen einheitlichen Musterbetrieb.

Kochroboter, kein Gastraum, alles für die Auslieferung: Wie eine Küche in Frankfurt den Gastronomie-Alltag verändern könnte – und warum menschliche Gastfreundschaft trotzdem unverzichtbar bleibt.