Gastronomie

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Reserviert und dann einfach weg? Für Gastronomen sind unentschuldigte "No-Shows" mehr als nur eine Lappalie – sie bedeuten massive Umsatzeinbußen und weniger Trinkgeld für das Personal. Eine Umfrage zeigt, wie weit verbreitet das Problem ist und welche drastischen Maßnahmen Gastwirte jetzt ergreifen.

Wer Gast in einem Restaurant oder einer Gaststätte ist, muss dort auch kostenfrei die Toilette nutzen können. Etwas anderes gilt nur für Menschen, die ausschließlich zum Erleichtern eintreten.

Die moderne Gastronomie ist ein hochkompetitiver Markt, in dem Effizienz und ein herausragendes Gästeerlebnis über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Digitale Werkzeuge haben sich von einer optionalen Ergänzung zu einem unverzichtbaren Fundament für den reibungslosen Ablauf und nachhaltiges Wachstum entwickelt.

Die Globus Markthallen kooperieren mit dem südkoreanischen Marktführer TheBorn und eröffnen in Eschborn eine authentische Korean Kitchen. Damit erweitert das Unternehmen sein gastronomisches Profil um internationale Spezialitäten und setzt auf die hohe Nachfrage im Rhein-Main-Gebiet.

Der Biergarten im Innenhof des Kurfürstlichen Schlosses in Mainz sucht einen Wirt. Er sei einer der traditionsreichsten Orte der Stadt, bewirbt August Moderer, Chef des Citymarketings, die Schänke. Das der Platz ein tolles Ambiente habe, findet auch Wirtschaftsdezernent Christopher Sitte. Daher solle sich der Biergarten auch in die historische Kulisse einpassen. Bewerbungen können noch bis zum 12. April eingereicht werden.

Am hellichten Tag wurde nun das „Sausalitos“ in der Hamburger City überfallen. Gegen 15.45 Uhr drang ein bislang unbekannter Mann in das Restaurant ein und bedrohte eine der Angestellten, die sich gerade im Büro aufhielt. Da sich das Opfer weigerte, Geld herauszugeben, schlug der Täter sie nieder und fesselte sie. Anschließend flüchtete er mit 8.500 Euro, wobei er auf seiner Flucht einem weiteren Angestellten einen Schlag verpasste.

Die „Reichenliste“ der Sunday Times taxiert Jamie Olivers Bankkonto auf 150 Millionen Pfund. Bald könnten eine paar Scheine dazu kommen, denn der englische Koch macht ein weiteres Geschäftsfeld auf. Im Londoner Theaterbezirk eröffnet Oliver ein neues Restaurant. Im „Dog House & Diner” in der Shaftesbury Avenue werden Hot Dogs, Burger and Ribs angeboten.

Die Kölner Altstadt hat ein Mäuseproblem – Millionen der kleinen Nager wuseln im Untergrund der Domstadt oder suchen in den Lokalen und Mülltonnen nach Futter. Jetzt waren sie sogar im Brauhaus „Gaffel am Dom“, und ein Journalist aus Hamburg live dabei, der das Mäuserennen auch sogleich dokumentierte. Das sei natürlich kein Zustand, mit dem sie sich abfinden würden, so Geschäftsführer Arnold Hennicken. Er könne jedoch versichern, dass es in der Küche inklusive Lagerräumen und Backstube keine Mäuse gebe.

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (VGH) hat ein vorläufiges Aus für den Hygienepranger ausgesprochen. Wie die Augsburger Allgemeine berichtet, dürfe die Landeshauptstadt München lebensmittel- und hygienerechtliche Mängel, die bei einer Kontrolle festgestellt wurden, nicht mehr im Internet veröffentlichen. Die Richter hatten erhebliche Zweifel an der Rechtmäßigkeit derartiger Veröffentlichungen.

Wirte aus dem Ruhrgebiet sind mit ihrer Beschwerde gegen das absolute Rauchverbot in NRW wenige Wochen vor Inkrafttreten der neuen Regelung beim Bundesverfassungsgericht gescheitert. Wie ein Sprecher dem WDR am Montag bestätigte, hätten die Richter entschieden, dass die Beschwerde unzulässig ist.

Check-Ins mit Foursquare sind nichts Neues mehr. Doch wo checken sich eigentlich die meisten Nutzer ein? Das US-amerikanische Unternehmen hat nun aus drei Milliarden Check-Ins von knapp 30 Millionen Nutzern die beliebtesten Orte ermittelt. Und siehe da, die Gastronomie ist ganz vorne mit dabei. In Berlin war es das Café St. Oberholz, in München der Augustiner-Keller. Doch auch in anderen Städten scheinen die Restaurants und Bars die Lieblingsplätze der Foursquare-User zu sein.

Im Berliner Block House in der Friedrichstraße sollten sich die Gäste nicht über die Namensschilder der Servicekräfte wundern. Ob nun „Miss Eisbär“ oder „Rapunzel“, „Miss Querbeet“ oder die rockige „Biker Lady“, sie alle haben eines gemeinsam: Es sind die Spitznamen der Angestellten. Denn das sorge für eine lockere Atmosphäre, und gute Stimmung sei in ihren Teams extrem wichtig, so Stephan von Bülow, Geschäftsführer der Eugen Block Holding.