Gastronomie

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Die Getränkebestellungen in der Gastronomie verändern sich. Während Kaffee und Bier ihre Spitzenpositionen behaupten, gewinnen Matcha, neue Spritz-Varianten und Premium-Getränke nach einer Auswertung von orderbird an Bedeutung.

Nach dem Brandunglück in der Silvesternacht in Crans-Montana überprüfte die Feuerwehr in Tschechien fast 800 Betriebe. Blockierte Notausgänge und fehlende Feuerlöscher sorgen für Alarm.

Auch in diesem Jahr verleiht der Bundesverband der Systemgastronomie wieder seinen Preis der Deutschen Systemgastronomie. Mit Mmaah!, 60 Seconds to Napoli und Goldies stehen drei unterschiedliche Konzepte im Finale.

Kurz vor dem Oktoberfest beschäftigt die Vergabe der Wiesn-Festzelte die Justiz. Ein Wirt fordert, dass München den Betrieb der großen Bierzelte europaweit ausschreibt. Das Bayerische Oberste Landesgericht verhandelt nun über die Frage, ob der traditionelle Ausschluss auswärtiger Wirte rechtens ist.

Während in der deutschen Fernsehlandschaft fast immer irgendwas geschnippelt und gekocht wird, machen sich die realen Restaurants Sorgen um den Nachwuchs. In so manchem Gasthof könne in den nächsten Jahren die Küche kalt bleiben, warnte Andreas Becker vom Verband der Köche Deutschlands. Die TV-Präsenz des Berufs sehen viele eher skeptisch: Die Realität sei eben keine Kochshow, wie es Roland Kestel aus Nürnberg formulierte.

Das Trinkgeld gehört für viele Restaurantbesucher in Deutschland mit dazu. Wie eine Umfrage von YouGov Ende Oktober ergab, geben drei von vier Befragten regelmäßig etwas extra. Die Höhe des Trinkgelds hängt dabei in erster Linie von der Freundlichkeit des Services ab, doch auch die Höhe der Rechnung, die Kompetenz und die Qualität der Speisen sind entscheidend.

Die italienische Stadt Florenz will keine McDonald's-Filiale an ihrem berühmten Domplatz haben. Der Burger-Brater will aber seine Buletten und Pommes auch in historischem Rahmen verkaufen. Jetzt sieht sich die Hauptstadt der Toskana mit einer Schadenersatzforderung in Höhe von 18 Millionen Euro konfrontiert. Die US-Fast-Food-Kette verklagt die Stadt.

Jährlich ermittelt der YouGov-Markenmonitor die wertvollsten Marken des Landes. Auch die Gastronomie hat eine eigene Kategorie. Hier belegt die Nordsee den ersten Rang. Als Gastro-Marke des Jahres der Zunkunft sieht der Index wohl die Burgerkette „Hans im Glück“, die in diesem Jahr lediglich das Pech hatte, knapp an der Einstiegshürde des Rankings zu scheitern.

Der Berliner Soziologe Jan-Michael Kühn hat einen neuen Begriff für die Arbeit und Wertschöpfung in Subkulturen - zum Beispiel der Berliner Technoszene - geprägt: Szenewirtschaft. Ein Interview klärt über die Arbeit in der Subkultur auf.

Vergleichbar der US-Kette Eatsa ist in Berlin bei SAP die Data Kitchen entstanden. In dem Restaurant von Heinz „Cookie“ Gindullis ist fast alles digital, nur das Essen nicht.

McDonald´s stellt sich in jedem Land auf den dortigen Geschmack ein. Wird in Asien gerne Reis serviert, setzt der Burgerbrater in England eher auf Bacon Roll und Porridge. In Australien kann der „BBQ Angus“ bestellt werden, in Portugal McBifana und Kabeljau-Salat. Bento hat sich die Unterschiede genauer angeschaut.

Das Wirtshaussterben schreitet in Deutschland weiter voran. Allein in Bayern sank die Zahl der Gaststätten seit 2001 um fast ein Viertel. In dem 700-Seelen-Dorf Altenau wollte man das nicht länger hinnehmen und gründete kurzerhand eine eigene Genossenschaft zur Wiederbelebung des Dorfgasthauses. Nun sind rund 180 Bewohner an der Kneipe des kleinen Ortes beteiligt.