Gastronomie

Gastronomie

Reserviert und dann einfach weg? Für Gastronomen sind unentschuldigte "No-Shows" mehr als nur eine Lappalie – sie bedeuten massive Umsatzeinbußen und weniger Trinkgeld für das Personal. Eine Umfrage zeigt, wie weit verbreitet das Problem ist und welche drastischen Maßnahmen Gastwirte jetzt ergreifen.

Wer Gast in einem Restaurant oder einer Gaststätte ist, muss dort auch kostenfrei die Toilette nutzen können. Etwas anderes gilt nur für Menschen, die ausschließlich zum Erleichtern eintreten.

Die moderne Gastronomie ist ein hochkompetitiver Markt, in dem Effizienz und ein herausragendes Gästeerlebnis über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Digitale Werkzeuge haben sich von einer optionalen Ergänzung zu einem unverzichtbaren Fundament für den reibungslosen Ablauf und nachhaltiges Wachstum entwickelt.

Die Globus Markthallen kooperieren mit dem südkoreanischen Marktführer TheBorn und eröffnen in Eschborn eine authentische Korean Kitchen. Damit erweitert das Unternehmen sein gastronomisches Profil um internationale Spezialitäten und setzt auf die hohe Nachfrage im Rhein-Main-Gebiet.

Wer schon einmal an Karneval vor einer Kölner Kneipe stand, der kennt das Problem: Drinnen geht es rund, draußen wird gewartet. Auch für die Wirte ist das ein Problem. Denn wie lassen sich die Stammgäste einschleusen, die das ganze Jahr über so fleißig getrunken haben? Doch ob nun mit geheimem Klopfzeichen oder abgesprochenem Kostüm – mit ein bisschen Wartezeit müssen auch die treuesten Gäste rechnen.

In Frankreich werden sie „weiße Nieren“ genannt, in den Vereinigten Staaten sind es die „Prärie-Austern“ – Stierhoden scheinen wirklich viele Fans zu haben. Auch die Schweizer können bald genussvoll in das zarte Fleisch beißen, denn das Fischer´s Fritz in Zürich hat jetzt die „Alpenglocken“ im Programm.

Vor einem Jahr zeigten sich die Fachblätter noch ganz begeistert von den Expansionsplänen des Franchise-Systems „Schnitzelhuber“. Drei bis vier Neueröffnungen seien für 2013 geplant, wie es damals hieß. Doch aus den großen Plänen wurde leider nichts, die Schnitzelhuber Verwaltungs GmbH ist insolvent. Selbst die Website ist bereits offline, dabei hatte das Unternehmen dort noch vor wenigen Monaten von einer „sicheren Existenz in einem Wachstumsmarkt“ gesprochen.

Manchmal kommt es eben doch auf die Länge an. Weil die Sandwiches angeblich nicht die richtigen Maße von einem Fuß hatten, verklagen zwei Amerikaner Subway auf Fünf-Millionen-Dollar Schadenersatz. Auch in Deutschland wird jetzt zum Maßband gegriffen. 30 Zentimeter sollten es schon sein.

Die Pläne für einen neuen Club in der Essener Huyssenallee sorgen im Vorfeld für einigen Ärger. Auslöser des Ganzen war eine E-Mail, die an die Redaktion der örtlichen Zeitung geschickt worden war. Die darin geäußerten Warnungen vor den „Party- und Drogenexzesse“ oder dem „Gegröle und Geschrei“ ließen die Journalisten jedoch hellhörig werden. Unterzeichnet wurde mit „Besorgte Bürger der Stadt Essen“, die aus „Angst vor Repressionen“ lieber anonym bleiben wollten. Das Problem daran: Der Absender in der Mail-Adresse war Mike Seydock, Geschäftsführer der Diskothek „Frida“.

Es darf wieder gedampft werden in der Kneipe. Ein Gericht in Köln hat der Klage eines Gastwirts stattgegeben, der seinen Gästen das Rauchen von E-Zigaretten erlauben wollte. Für die elektrischen Glimmstängel mangele es an einer klaren Gesetzesregelung, so die Richter.

Bei Vapiano hat ein Gast eine Raupe in seinem Salat entdeckt – und mit dem Handy gefilmt. Das Video wurde inzwischen zehtausendfach auf Facebook geliked, geteilt und kommentiert. Vapiano reagiert sehr professionell.

Johnny Depp wird Gastronom. Der 50-jährige Hollywoodstar sucht derzeit eine passende Londoner Kneipe, die er in einen Live-Club umwandeln möchte. Vor allem Bars in Islington und Sheppard´s Bush sollen auf dem Wunschzettel des Schauspielers stehen. Es sei schon immer Johnnys Traum gewesen, eine Kneipe in London zu haben, in der man Live-Musik hören könne, so ein Bericht des britischen Boulevard-Magazins „The Sun“.