Die Getränkebestellungen in der Gastronomie verändern sich. Während Kaffee und Bier ihre Spitzenpositionen behaupten, gewinnen Matcha, neue Spritz-Varianten und Premium-Getränke nach einer Auswertung von orderbird an Bedeutung.
Taco Bell konkretisiert den Zeitplan für seinen Deutschlandstart. Das erste öffentlich zugängliche Restaurant der US-Kette soll Ende September in Köln eröffnen. Betreiberin ist die Feel Better Holding.
Klüh Catering verantwortet ab sofort den gesamten gastronomischen Betrieb am EUREF-Campus Berlin und integriert dabei vier verschiedene gastronomische Konzepte sowie digitale und nachhaltige Prozesse.
Die Köche-Jugendnationalmannschaft hat in Berlin ihr Wettbewerbsmenü unter realistischen Bedingungen präsentiert. Rund 70 geladene Gäste verfolgten die Generalprobe auf dem Gelände der Julius-Leber-Kaserne.
Die Kritiker des Gault Millau haben entschieden: Konstantin Filippou ist Koch des Jahres 2016. Der Sohn einer österreichischen Mutter und eines griechischen Vaters wagte 2013 mit dem Wiener Restaurant „Dominikanerbastei“ den Schritt in die Selbstständigkeit. Sein Stil mit mediterran-österreichischen Elementen sowie seine Beharrlichkeit und Präzision brachten ihm nun die begehrte Auszeichnung des Restaurantguides ein.
In einem Restaurant im indischen Bundesstaat Madhya Pradesh kamen am Wochenende mehr als 85 Menschen bei einer Explosion ums Leben. Viele weitere wurden verletzt. Wie die Polizei mitteilte, war das Restaurant von dutzenden Schulkindern und Büroangestellten besetzt, als am Samstagmorgen während des Frühstücks eine Gasflasche explodierte.
Mit einer derart schnellen Aufklärung hatte die Polizei wahrscheinlich nicht gerechnet, als sie zu einer Lünener Kneipe gerufen wurden. Die von Anwohnern alarmierten Beamten hatten zunächst ein aufgebrochenes Fenster und mehrere Flaschen Schnaps entdeckt, die bereits zum Abtransport bereit standen. Den verantwortlichen Langfinger fanden sie kurze Zeit später „stark alkoholisiert“ unter dem Tresen, wo der 30-Jährige seinen Rausch ausschlief.
Das Caffé della Pace ist in Roms Altstadt eine echte Institution. Woody Allen drehte bereits dort, Al Pacino, Madonna und Sophia Loren zählten zu den Gästen. Sogar Papst Johannes Paul II. soll schon zum Frühstück dort gewesen sein. Nun steht das berühmte Café jedoch vor dem Aus – am 16. September droht die Zwangsschließung. Eine Lösung ist leider nicht in Sicht: Zwischen Vermieter und Wirtin herrscht Funkstille. Da der Mietvertrag bereits 2011 ausgelaufen ist, werden die 50.000 gesammelten Unterschriften für den Erhalt des Ladens wohl auch nicht mehr helfen.
Im Silicon Valley dreht sich gerade alles um Essen und Trinken. Dabei geht es aber nicht um den Italiener an der Ecke, sondern um das ganz große Geschäft. Im Bereich „Food“ listet die Investorenseite Angel.co derzeit über 4.500 Start Ups. Und fasst alle wollen nach Hause liefern. Auch die ganz Großen sind am Start. Geld verdient mit den Bringdiensten allerdings derzeit kaum einer.
Immer mehr Berliner Szenerestaurants servieren ihren Gästen Einheitskost. Der Koch hat das Sagen. Es wird gegessen, was auf den Tisch kommt. Denn es gibt nur ein Menu. Das Ganze spart natürlich Kosten, und auch den Gästen scheint es zu schmecken: Die Hostaria del Monte Croce in Kreuzberg zieht die Nummer mit dem einen Menu schon seit 30 Jahren durch.
Das Japaner auf Roboter stehen ist bekannt. Aber nun hat in San Francisco ein Fast-Food-Restaurant eröffnet, bei dem die Gäste von der Bestellung bis zum Essen keinen Restaurantmitarbeiter zu Gesicht bekommen. Noch arbeitet das Öko-High-Tech-Restaurant „Eatsa“ mit Köchen, aber auch die sollen zukünftig durch Maschinen ersetzt werden. Die Macher wollen mit ihrem Konzept weltweit durchstarten. Von einem Konkurrenzkampf mit den Branchenriesen ist bereits die Rede.
Die Verpflegung von Flüchtlingen ist ein lukratives Geschäft. Als einer der größten Anbieter beliefert die Apetito AG nach eigenen Angaben rund 75 Unterkünfte im Bundesgebiet. Die Compass Group und Sodexo sind ebenfalls mit von der Partie. Über die Höhe der Beträge, die von den zuständigen Kommunen pro Flüchtling gezahlt werden, schweigen sich die meisten jedoch aus. Die Welt hat deshalb nachgerechnet und kam bei ihrem Beispiel auf etwa zwölf Euro pro Tag.