Gastronomie

Gastronomie

Reserviert und dann einfach weg? Für Gastronomen sind unentschuldigte "No-Shows" mehr als nur eine Lappalie – sie bedeuten massive Umsatzeinbußen und weniger Trinkgeld für das Personal. Eine Umfrage zeigt, wie weit verbreitet das Problem ist und welche drastischen Maßnahmen Gastwirte jetzt ergreifen.

Wer Gast in einem Restaurant oder einer Gaststätte ist, muss dort auch kostenfrei die Toilette nutzen können. Etwas anderes gilt nur für Menschen, die ausschließlich zum Erleichtern eintreten.

Die moderne Gastronomie ist ein hochkompetitiver Markt, in dem Effizienz und ein herausragendes Gästeerlebnis über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Digitale Werkzeuge haben sich von einer optionalen Ergänzung zu einem unverzichtbaren Fundament für den reibungslosen Ablauf und nachhaltiges Wachstum entwickelt.

Die Globus Markthallen kooperieren mit dem südkoreanischen Marktführer TheBorn und eröffnen in Eschborn eine authentische Korean Kitchen. Damit erweitert das Unternehmen sein gastronomisches Profil um internationale Spezialitäten und setzt auf die hohe Nachfrage im Rhein-Main-Gebiet.

Der neue Sky-Tarif hat in der Gastronomie nicht allzu viele Freunde. Von Boykott war die Rede, die Stimmung mehr als aufgeheizt. In vielen Betrieben der Branche macht sich nun aber echte Kneipen-Solidarität bemerkbar. So entrichten etwa die Gäste in Peter Schäfers „Bierbrunnen“ einen freiwilligen Betrag von einem Euro pro Woche, damit sie auch weiterhin das runde Leder beobachten können. Unter keinen Umständen sei so ein Obolus verpflichtend, erklärte Schäfer. Nur wer freiwillig etwas dazugeben möchte, der könne das machen. An den unverhältnismäßigen Preiserhöhungen ändert das natürlich nichts.

In der vergangenen Woche haben Mitarbeiter der Fastfood-Ketten in den USA zum größten Streik ihrer Geschichte aufgerufen. Ihre Forderungen: Ein Mindestlohn von 15 Dollar sowie die Möglichkeit, sich in Gewerkschaften zu organisieren. Tausende Angestellte der Ketten McDonald´s, Burger King, Wendy´s, Pizza Hut und Taco Bell waren in 50 Städten auf die Straße gegangen, um für ihre Rechte zu kämpfen.

Multitalent Mark Wahlberg ist nicht nur Schauspieler, Sänger oder Unterwäsche-Modell. Er ist auch ein erfolgreicher Gastronom. Zusammen mit seinen Brüdern führt er den Burger-Laden „Wahlburgers“. Und weil es damit so gut läuft, planen die Wahlbergs nun die Expansion. Die neue Filiale soll in Toronto entstehen. Doch auch in Wahlbergs Heimatstadt Boston sollen offenbar weitere Restaurants eröffnen.

Weiter geht’s im Hause Road Stop – die Ansiedlung des Unternehmens in Mettmann geht in die nächste Runde. Nachdem eine besorgte Anwohnerin den allseits beliebten Feldhamster durch die geplanten Bauarbeiten bedroht sah, machte sich nun die Verwaltung auf die Suche. Bei einer Begehung konnte jedoch kein einziger Hamster angetroffen werden. Eigentlich auch eher zweitrangig, da beim Bebauungsplan ohnehin auf einen Umweltbericht verzichtet wurde.

Was den Hoteliers bestens bekannt ist, bekommen nun auch viele Gastronomen zu spüren: Die Macht der Portale. Mit pizza.de und Lieferheld haben zwei der Platzhirsche ihre Provisionen nach Angaben der Wirtschaftswoche um bis zu 50 Prozent erhöht. Der Aufschrei ist groß.

Ein Türsteher des beliebten Soda-Clubs in der Kulturbrauerei im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg ist in der Nacht zum Sonntag erschossen worden. Der bislang unbekannte Täter streckte den Einlasskontrolleur mit gleich vier Schüssen nieder und entkam in die Nacht.

In Deutschlands großen Städten schießen die Frozen Yogurt-Läden seit Jahren wie Pilze aus dem Boden. Immer mehr Anbieter versuchen, auf den Trend aufzuspringen, der auch gute Renditen bringen kann.

Beim Burger hört die Freundschaft auf – zumindest wenn es darum geht, wo er denn nun am besten schmeckt. Klarer Fall, ein Test muss her. Und wer sollte das in unserem Land machen, wenn nicht die Stiftung Warentest? Das Ergebnis des Testessens: Der Whopper schmeckt am besten! Am Ende des Vergleichs hatte dann aber trotzdem McDonald´s die Nase vorn. Denn hier waren die Menüs am gesündesten.