Gastronomie

Gastronomie

Reserviert und dann einfach weg? Für Gastronomen sind unentschuldigte "No-Shows" mehr als nur eine Lappalie – sie bedeuten massive Umsatzeinbußen und weniger Trinkgeld für das Personal. Eine Umfrage zeigt, wie weit verbreitet das Problem ist und welche drastischen Maßnahmen Gastwirte jetzt ergreifen.

Wer Gast in einem Restaurant oder einer Gaststätte ist, muss dort auch kostenfrei die Toilette nutzen können. Etwas anderes gilt nur für Menschen, die ausschließlich zum Erleichtern eintreten.

Die moderne Gastronomie ist ein hochkompetitiver Markt, in dem Effizienz und ein herausragendes Gästeerlebnis über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Digitale Werkzeuge haben sich von einer optionalen Ergänzung zu einem unverzichtbaren Fundament für den reibungslosen Ablauf und nachhaltiges Wachstum entwickelt.

Die Globus Markthallen kooperieren mit dem südkoreanischen Marktführer TheBorn und eröffnen in Eschborn eine authentische Korean Kitchen. Damit erweitert das Unternehmen sein gastronomisches Profil um internationale Spezialitäten und setzt auf die hohe Nachfrage im Rhein-Main-Gebiet.

Die Schleimfrage stellt die Zeitung „Die Welt“ mit Blick auf eine Aufklärungskampagne von McDonald’s. Der Burger-Riese hat wohl die reichhaltigen Spekulationen um den Inhalt seiner Nuggets satt und präsentierte anlässlich der Super Bowl-Übertragungen in Nordamerika nun einen Film. Dieser zeigt, wie aus einem echten Hühnchen ein frittiertes Goldstück wird, für das natürlich nur feinstes Brustfleisch mit einem Hauch von Gewürzen und Hühnchenhaut verarbeitet wird. Ernährungsexperten sind davon weniger begeistert.

Und schon ist wieder alles vorbei. Nach fünf Messetagen hat die Intergastra ihre Tore geschlossen und Bilanz gezogen – und die scheint recht ordentlich ausgefallen zu sein: Bei ihrer 27. Auflage knackte die Stuttgarter Fachmesse mit 1.300 Ausstellern und 90.000 Besuchern gleich zwei Rekorde. Zudem wurde zum ersten Mal das gesamte Messegelände genutzt. Nach den Steigerungen der letzten Jahren habe der Markt ihren Anspruch, die wichtigste Plattform für die Gastronomie und Hotellerie im deutschsprachigen Raum zu bieten, nachhaltig bestätigt, so Messe-Geschäftsführer Ulrich Kromer.

Die Dorfkneipe ist vom Aussterben bedroht – immer mehr Landgasthöfe müssen schließen. In Hessen sieht das trotz Touristenrekord nicht anders aus. Schuld ist natürlich der demografische Wandel. Wer auch sonst? Laut hessischem Dehoga-Präsident Gerald Klink fehle es aber auch an aktuellen gastronomischen Konzepten. Nur mit Schnitzel und Pommes könne heute eben keiner mehr bestehen.

Die Senkung der Mehrwertsteuer in der Gastronomie hat einen prominenten Fürsprecher: Der Fernsehkoch Johann Lafer forderte gestern bei einer Pressekonferenz in Berlin, die Sätze für Schulverpflegung von derzeit 19 auf sieben Prozent zu senken. Damit würde sich dann übrigens auch das Defizit von Lafers Schulmensa in Bad Kreuznach auf 30.000 Euro halbieren. Sein Kantinenkonzept solle nun weiter Kreise ziehen und bundesweit bekannt werden, sagte Lafer.

Die Wirtschaftswoche beleuchtet den Pizza-Liefermarkt in Deutschland, der wächst und wächst. Joey's will die Zahl seiner Betriebe verdoppeln, und auch die US-Pizza-Kette Domino's hegt ehrgeizige Pläne. Umwälzen könnte den Markt McDonald’s, wenn die Burger-Brater in Deutschland über die Testphase seines Lieferdienstes hinaus gehen sollte.

Die Kölner verlieren ein Denkmal. Nach stolzen 51 Jahren schließt mit dem Restaurant „Bei Bepi“ der älteste Innenstadt-Italiener seine Türen. Die Leute würden immer nur das Angenehme sehen, aber nicht, dass in solch einem Lokal auch verdammt viel Arbeit stecke, erklärte der Sohn des Gastronomen. Irgendwann müsse schließlich mal Schluss sein. Die Gäste werden es vermissen.

Zwei Wochen ist es her, dass die Lieferdienst-Plattform Delivery Hero mehr als 88 Millionen Dollar von Investoren erhielt. Nun zog Konkurrent Foodpanda nach, wenn auch etwas bescheidener. Das Unternehmen der Samwer-Brüder erhielt 20 Millionen Dollar, um bisher eher unerschlossene Märkte anzugreifen.

Schweizer-Zeitungen hatten den Kaffee-Waggon von Starbucks, der in dem Alpenland auf Schienen verkehrt, schon als Flop abgehakt (hoga um acht