Reserviert und dann einfach weg? Für Gastronomen sind unentschuldigte "No-Shows" mehr als nur eine Lappalie – sie bedeuten massive Umsatzeinbußen und weniger Trinkgeld für das Personal. Eine Umfrage zeigt, wie weit verbreitet das Problem ist und welche drastischen Maßnahmen Gastwirte jetzt ergreifen.
In Sachsen-Anhalts Kleinstädten hat mehr als jede dritte Kneipe seit 2010 dicht gemacht. Das für das soziale Leben vor Ort leidet darunter, kritisiert die Linken-Fraktion im Landtag.
In Köln trafen sich die besten Nachwuchstalente zum 16. Teamcup der Systemgastronomie. In einem simulierten Betriebsszenario kämpften 27 Teams um den Sieg und bewiesen Fachwissen von der Inventur bis zur Produktentwicklung.
Rund eine Woche nach dem Start eines Bürgerbegehrens für ihre Zulassung zum Oktoberfest, hat die Giesinger Brauerei mehr als 5.000 Unterschriften gesammelt. Ziel ist die Erzwingung eines Bürgerentscheids über die Zulassung.
Die „Suspended Coffees“ werden immer beliebter. Die Idee dahinter: Der Gast bestellt einen dieser „aufgeschobenen Kaffees“, bezahlt zwei, bekommt aber nur einen an den Tisch geliefert. Der andere wird in einer Liste vermerkt und kann später von einem Bedürftigen kostenlos getrunken werden. Das Angebot gibt es bisher in 138 Städten in 19 Ländern – und das Kaufbeurener „Blasius reloaded“ ist nun auch mit dabei.
Seit einigen Wochen ist Starbucks auf der Schiene. Zwei Mal täglich verkehrt das erste rollende Kaffeehaus auf der Strecke von Genf nach St. Gallen und wieder zurück. Während ein zweiter Waggon in Vorbereitung ist und Starbucks darüber nachdenkt, im Erfolgsfall auch andere Bahngesellschaften zu beglücken, schreiben Schweizer Zeitungen, dass der Kaffeewagen ein Flop sei. Insbesondere Pendler mieden das Angebot, da Durchzug in dem Abteil herrsche und es kein Bier gebe.
Kentucky Fried Chicken ist in Deutschland weiter auf dem Vormarsch – in Schweitenkirchen eröffnete jetzt die 100. Filiale des Unternehmens. Doch damit ist noch lange nicht Schluss: KFC sei eine globale Marke, für die es in Deutschland noch viel Potential gebe, so Marketing Direktor Michael Th. Werner. Sie würden sich daher sehr freuen, dass sie ab sofort die nächsten 100 KFC Restaurants angehen könnten und so mit der Marke weiter auf Expansionskurs seien.
Jubel im Hotel Bülow Palais in Dresden. Benjamin Biedlingmaier (27), Chefkoch im Gourmetrestaurant Carousse, hat 2013 den 29. Wettbewerb für begabte junge Köche gewonnen. Alljährlich wählen die Leser des Hamburger Gourmet-Journals „Der Feinschmecker“ ihren „Aufsteiger des Jahres“.
Der System-Mexikaner Enchilada möchte seine Marke modernisieren. Gelingen soll dies unter anderem mit der Hilfe der eigenen Mitarbeiter: Die 3.000 Angestellten konnten in einer Befragung ihre Ideen einbringen. Zum einen wollten sie die Marke nach knapp 20 Jahren dem Zeitgeist etwas anpassen und frischer machen, so Geschäftsführer Hermann Weiffenbach. Zum anderen wollten sie allen Mitarbeitern ganz bewusst das Signal geben, dass sie in wichtige Projekte eingebunden seien und am Gesamterfolg einen großen Anteil hätten.
Ob geschäftlich oder ganz romantisch – beim Restaurantbesuch gibt es so einiges zu beachten: die richtige Besteckfolge, die Bestellung des Weins, das stilvolle Anstoßen. Wer bei seinen Umgangsformen noch Nachholbedarf sieht und sich beim nächsten Essen nicht blamieren möchte, sollte sich den kurzen Knigge-Artikel der Gala nicht entgehen lassen.
Restaurantgäste in Deutschland sind weiterhin äußerst zufrieden mit der Gastronomie. Das ist das Ergebnis des aktuellen Gastrokompass, der von Bookatable und Forsa zum zweiten Mal veröffentlicht wurde. Das typische Stammrestaurant existiert allerdings nicht mehr - nur noch 12 Prozent der Gäste geben an, ein solches zu haben. Ein weiteres Ergebnis: Fleischgerichte haben durch die vergangenen Lebensmittelskandale kaum an Vertrauen verloren. Fischgerichte erreichen dagegen vergleichsweise schwache Vertrauenswerte.
Die Schweizer Restaurants müssen weiterhin den vollen Mehrwertsteuersatz bezahlen, so die aktuelle Entscheidung des Nationalrats. Auch im südlichen Nachbarland fallen bei Restaurant- und Take-away-Umsätzen verschiedene Steuersätze an. Die Initiative „Schluss mit der MwSt-Diskriminierung des Gastgewerbes“ von Gastrosuisse sollte diese Ungleichbehandlung eigentlich beheben, doch die Nationalräte sprachen sich mit 94 zu 78 Stimmen dagegen aus.