Reserviert und dann einfach weg? Für Gastronomen sind unentschuldigte "No-Shows" mehr als nur eine Lappalie – sie bedeuten massive Umsatzeinbußen und weniger Trinkgeld für das Personal. Eine Umfrage zeigt, wie weit verbreitet das Problem ist und welche drastischen Maßnahmen Gastwirte jetzt ergreifen.
In den Räumen des ehemaligen Restaurants Schwanen eröffnet am 7. März 2026 eine neue Wilma Wunder Filiale. Mit 180 Sitzplätzen und Fokus auf regionale Partner erweitert die Marke ihre Präsenz im Schwarzwald auf nunmehr 14 Standorte.
Die Senkung der Mehrwertsteuer auf sieben Prozent führt zu stabilen Preisen in der Gastronomie. Aktuelle Daten zeigen, dass Betriebe die Entlastung vor allem nutzen, um gestiegene Kosten abzufedern. Knapp Dreiviertel der untersuchten Gastronomiebetriebe haben, laut einer Studie, ihre Preise, nach der Steueränderung, unverändert gelassen.
Wer Gast in einem Restaurant oder einer Gaststätte ist, muss dort auch kostenfrei die Toilette nutzen können. Etwas anderes gilt nur für Menschen, die ausschließlich zum Erleichtern eintreten.
Walter-Borjans ist Finanzminister in NRW. Der Mann, der die umstrittene Kölner Bettensteuer erfunden hat und gerne Steuer-CDs aus der Schweiz kauft, um dann öffentlichkeitswirksam die Sünder zu jagen, hat ein neues Betätigungsfeld gefunden. Registrierkassen, auch in der Gastronomie, seien heute auf Steuerbetrug ausgelegt. Per Knopfdruck könne man sich arm rechnen. Das verursache Schäden in Milliardenhöhe, berichtet der WDR. Ein Fall für Walter-Borjans. Der will jetzt in den Kampf gegen manipulierte Registrierkassen ziehen.
Bei Nordsee in Hannover müssen die Azubis ran – während der Hannover Messe übernehmen neun Lehrlinge das Restaurant auf dem Messegelände. Von der Warenbestellung über den Verkauf bis hin zur Abrechnung werden die Nachwuchskräfte schon jetzt alles stemmen müssen, was auch später auf sie zukommen wird. Die „Azubi-Store-Days“ seien für die Auszubildenden ein echtes Highlight, dem sie lange entgegengefiebert hätten, so der regionale Verkaufsleiter Dirk Feldscher. Sie seien aber auch eine große Herausforderung.
Das Düsseldorfer Gastronomie-Schiff „MS Allegra“ erhitzt mal wieder die Gemüter am Rhein. Die Stadt hatte den Kahn erst kürzlich wegen einer fehlenden Konzession geschlossen. Nachdem am Wochenende jedoch das Siegel abgerissen wurde und Besucher aufs Deck kamen, sind bei der Stadt die Zeichen nun auf Sturm gestellt. Der Betreiber wollte die Aufregung um sein Schiff nicht so recht verstehen: Da es sich auf dem Rhein befinde, sei doch die Frage erlaubt, was das Ordnungsamt auf einem internationalen Gewässer zu tun habe.
Und schon hat der nächste Wiesnwirt Ärger mit dem Gesetz. Beim Chef des Augustiner-Zelts Manfred Vollmer geht es jedoch nicht um Steuern, sondern um eine fehlende Baugenehmigung. Stein des Anstoßes ist eine auf seinem Grundstück stehende Hütte. Der Graner See sei verwahrlost gewesen, so der Gastronom. Er habe ihn kaufen können, den See aufgeräumt, eine Hütte weggerissen und eine neue hingebaut. Landesanwalt Christian Konrad sieht die Sache allerdings etwas größer: Die „Hütte“ sei unter den Top Ten der Schwarzbauten in Oberbayern und nicht genehmigungsfähig.
Die Bochumer Riesendisko „Prater“ hat derzeit mit Rassismus-Vorwürfen zu kämpfen. Die Türsteher hatten offenbar in der Vergangenheit dunkelhäutigen Gästen den Zutritt verwehrt. Der Sprecher der Disko versicherte jedoch, dass eine solche Entscheidung nichts mit der Hautfarbe zu tun habe. Blöd nur, dass es die „WAZ“ genauer wissen wollte und einen Redakteur zum Testen hinschickte. Und zwar gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Serdar Yüksel, der auch prompt wieder abgewiesen wurde.
Anjana Waldeck aus dem niedersächsischen Ritterhude ist Deutschlands beliebteste Pizza-Fahrerin. Die 21-Jährige setzte sich gegen 900 Mitbewerber bei einem Online-Voting des Bestelldienstes „Lieferheld“ durch. Politik sei früher ein reiner Männerbetrieb gewesen, heute hätten wir eine Bundeskanzlerin. Da passe es doch ins Bild, wenn Frauen jetzt auch bei Pizzalieferungen für frischen Schwung sorgen würden, so die Gewinnerin.
Kochen kann man überall – das dachten sich nun zwei prominente Köche, die mit ihrem kompletten Team auf große Reise gehen. René Redzepi aus dem dänischen „Noma“ zieht es Anfang des nächsten Jahres nach Japan, wo er mit seiner Mannschaft zwei Monate lang den Löffel schwingen wird. Der britische Spitzenkoch Heston Blumenthal flüchtet hingegen vor Renovierungsarbeiten nach Australien. Sein mit drei Sternen ausgezeichnetes Restaurant „Fat Duck“ bei London wird ein halbes Jahr lang umgebaut.
Eines der am besten gehüteten Geheimnisse der Menschheit ist gelüftet: Die Einnahmen eines Oktoberfestwirtes. Anlässlich der Verurteilung von Hippodrom-Betreiber Sepp Krätz wegen Steuerhinterziehung rechnet der Stern noch einmal genau nach. Der Wirt musste in dem Prozess detailliert Auskunft geben. Im Hippodrom nahm der 59-Jährige nach eigenen Angaben 2013 3,1 Millionen Euro ein, 2012 sogar 3,3 Millionen. Abzüglich der zirka 830.000 Euro Kosten für zum Beispiel Aufbau, Platzmiete, Versicherungen und nach Abzug der Steuern (40 Prozent oder 968000 Euro) blieben Krätz, so die Zeitschrift, zirka 1,5 Millionen Euro netto übrig. Das Hippodrom ist übrigens eines der kleineren Zelte auf dem Oktoberfest.