Reserviert und dann einfach weg? Für Gastronomen sind unentschuldigte "No-Shows" mehr als nur eine Lappalie – sie bedeuten massive Umsatzeinbußen und weniger Trinkgeld für das Personal. Eine Umfrage zeigt, wie weit verbreitet das Problem ist und welche drastischen Maßnahmen Gastwirte jetzt ergreifen.
In Köln trafen sich die besten Nachwuchstalente zum 16. Teamcup der Systemgastronomie. In einem simulierten Betriebsszenario kämpften 27 Teams um den Sieg und bewiesen Fachwissen von der Inventur bis zur Produktentwicklung.
Rund eine Woche nach dem Start eines Bürgerbegehrens für ihre Zulassung zum Oktoberfest, hat die Giesinger Brauerei mehr als 5.000 Unterschriften gesammelt. Ziel ist die Erzwingung eines Bürgerentscheids über die Zulassung.
«Redo» hat es mit seinen XXL-Restaurants zu lokaler Berühmtheit gebracht. Seit einiger Zeit startet der Gastronom als Influencer durch. Über einen Nimmermüden mit einem bescheidenen Traum.
Nach Recherchen der Nachrichtenagentur Reuters nutzt die US-amerikanische Kaffeehauskette Starbucks Steuerschlupflöcher der EU-Länder aus. So würden Starbucks-Töchter in Deutschland und Frankreich eine hohe Lizenzgebühr sowie zusätzliche Gebühren für Neueröffnungen an die Europa-Zentrale überweisen. Durch das ins Ausland geflossene Geld könne jedoch der steuerrelevante Gewinn reduziert werden. Die Starbucks-Führung fühlt sich hingegen auf der sicheren Seite: Sie seien zu 100 Prozent sicher, dass sie sich im Rahmen der Gesetze bewegen würden, so Konzernchef Howard Schultz. Eine Sprecherin legte nach: Das Unternehmen würde den gerechten Anteil an Steuern bezahlen. Nicht Starbucks schriebe die Gesetze, das Unternehmen befolge diese nur.
Es scheint lange her zu sein, als Bringdienste ihre Werbung ausschließlich in die Postkästen warfen. Heutzutage sind Internetportale wie Pizza.de, Lieferheld, Lieferservice und Lieferando präsent wie nie in Radio und TV, prangen an Großflächen und Bushaltestellen – und vor allem kämpfen sie alle um den gleichen Markt. Denn dieser ist nicht groß genug für alle vier. Jochen Grote, Chef und Mitbegründer des Marktführers Pizza.de, schätzt, dass er und seine drei engsten Konkurrenten im letzten Jahr rund 100 Millionen Euro für Werbung ausgegeben haben.
Dunkin´ Donuts kommt nach Hessen – Nach über 30 Filialen in Berlin und Nordrhein-Westfalen kommen in den nächsten fünf Jahren 15 neue im Rhein-Main-Gebiet hinzu. Doch die Expansion war nicht die Idee des US-amerikanischen Unternehmens. Wenn künftig in Frankfurt, Wiesbaden oder Mainz die bunten Teigkringel gegessen werden, dann ist das vor allem Mo Rahimi und Sadi Sanlav zu verdanken. Die beiden erfolgreichen Gastronomen haben sich jahrelang ins Zeug gelegt, bis sie endlich die begehrte Lizenz erhielten.
Dem Landeskriminalamt sei Dank, kann ein Berliner Gastronom nun wieder ruhiger schlafen. Zumindest vorerst. Wie die Polizei gestern mitteilte, wurde am Mittwoch eine Erpresser-Bande verhaftet, die unter Gewaltandrohung von den Betreibern einer Gaststätte in Friedrichshain 50.000 Euro gefordert haben soll. Hintergrund der Forderung seien laut Polizei gemeinsame Drogengeschäfte aus der Vergangenheit. Und da sich in dieser Sache sowohl Erpresser als auch Gastronomen noch verantworten müssen, wird es mit dem Schlaf wohl wieder nichts werden.
Anlässlich der Veröffentlichung des Restaurant- und Hotelführers Schlemmeratlas 2013 lud das Verlagshaus Busche bereits zum 15. Mal zur großen Busche Gala ein. Rund 450 Gäste feierten im Berliner Hotel Adlon die 39 Sieger aus Gastronomie und Hotellerie sowie dem Showgeschäft. Das Adlon wurde auch sogleich zum Hotel des Jahres gekürt, der Geschäftsführer Oliver Eller zum Hotelmanager des Jahres. Auch die Gastronomie konnte sich über viele Auszeichnungen freuen: Insgesamt 27 Köche wurden als Spitzenköche des Jahres ausgezeichnet. Christian Mook vom Frankfurter Zenzakan hatte dennoch die Nase vorn und wurde Gastronom des Jahres 2013. Über den Titel Weingut 2013 durften sich in diesem Jahr Fritz und Martin Waßmer freuen. Ein weiterer Höhepunkt war die Auszeichnung des Schauspielers Mario Adorf zum Genießer des Jahres 2013.
Einer der wohl einflussreichsten Köche der Welt steht vor Gericht. Ferran Adrià wird Betrug an einem ehemaligen Teilhaber des Restaurants „el Bulli“ vorgeworfen. Die Kinder von Miquel Horta bezichtigen Adrià, die Krankheit ihres Vaters ausgenutzt zu haben, um dessen Anteile an dem Restaurant weit unter Wert zu erwerben. Bis 2005 gehörten Horta 20 Prozent des „el Bulli“. Jetzt wollen die Kläger mehr als zehn Millionen Euro sehen. Adrià selbst gibt an, in den ersten zehn Jahren bis 2004 „keinen Cent“ verdient zu haben.
Nachdem bereits McDonald’s vor einigen Tagen wenig erfreuliche Zahlen für das dritte Quartal vorgelegt hatte, vermeldet nun Burger King einen Rückgang des Nettoertrags um 83 Prozent. Maßgeblich wegen der Abgabe von Filialen an Franchise-Partner sank der Umsatz um 26 Prozent auf 451,1 Millionen Dollar. Da Analysten jedoch einen noch stärkeren Rückgang erwartet hatten, stiegen die Whopper-Aktien leicht an.
Im Prozess um misshandelte Gäste einer Berliner Diskothek haben die angeklagten Sicherheitskräfte die Vorwürfe teilweise bestritten. Den beiden Männern wird vorgeworfen, zwischen Februar und Oktober 2011 mehrere Gäste getreten und zum Teil bis zur Bewusstlosigkeit misshandelt zu haben. Die Verteidigung betonte, dass die Schuld nicht nachgewiesen werden könne, da die Beweislage schwierig sei. Auch die Anschuldigung, dass zudem Quarzhandschuhe und ein Totschläger zum Einsatz gekommen seien, wurde zurückgezogen. Die Staatsanwaltschaft wirft den Tätern gefährliche Körperverletzung in mehreren Fällen vor.