Gastronomie

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Die Getränkebestellungen in der Gastronomie verändern sich. Während Kaffee und Bier ihre Spitzenpositionen behaupten, gewinnen Matcha, neue Spritz-Varianten und Premium-Getränke nach einer Auswertung von orderbird an Bedeutung.

Vergangenes Jahr wurde er mit einer Flasche im Gesicht verletzt, seitdem kämpft Kneipenwirt Simsit für mehr Sicherheit in seinem Viertel: Das Alkoholkonsumverbot, das er initiierte, zeigt Wirkung.

Pommes Freunde leitet eine weitere Phase der Expansion im österreichischen Markt ein. Nach der Eröffnung des ersten Standorts in Wien strebt das Unternehmen den Aufbau eines flächendeckenden Filialnetzes an. Pro Jahr sind etwa fünf Neueröffnungen vorgesehen.

Die Plattform Listflix hat die Verteilung von Dönerläden in deutschen Großstädten für das Jahr 2026 ausgewertet. Dabei zeigt sich eine ungleiche regionale Versorgungsdichte, wenn die Anzahl der Betriebe auf die jeweilige Einwohnerzahl bezogen wird.

Der Wiesnwirt Marc Eisenbarth darf seine Bierkreation „Guglhupf Kaffee & Weizen“ nicht auf dem Oktoberfest ausschenken. So entschied nun das zuständige Wirtschaftsreferat. So dürfe auf der Wiesn nur Bier ausgeschenkt werden, welches auch nach dem bayerischen Reinheitsgebot gebraut sei. Zudem werde das Getränk bei der Giesinger Brauerei hergestellt, und diese zähle eben nicht zu den sechs Unternehmen, die auf dem Oktoberfest ausschenken dürfen. Der Betrieb sei ohnehin nicht für den Bierausschank vorgesehen, der sich im wesentlichen auf die Zelte beschränken solle.

Michael Käfer hübscht die Keimzelle des Imperiums auf. Für 2,5 Millionen Euro wird das Stammhaus in der Prinzregentenstraße in München wieder auf Vordermann gebracht. Es solle alles ein bisschen jünger, bunter und frischer werden, sagte Raumdesigner Peter Buchberger der Bild-Zeitung.

Die Vereinigung deutscher Autohöfe (VEDA) macht mobil – und das gegen den Raststätten-Besitzer Tank & Rast. Stein des Anstoßes sind die Toilettengebühren an den Autobahnraststätten, die seit einiger Zeit viele Reisende verärgern. Damit dieser Ärger nicht auf die Autohöfe zurückfällt, hat sich der Branchenverband eine entsprechende Sommeraktion ausgedacht: Autofahrer erhalten bei 35 VEDA-Mitgliedern beim Toilettengang mehr Geld zurück als sie bezahlen. Für die 50 Cent Benutzungsgebühr gibt es einen Wertbon über 70 Cent. 

Und weiter geht’s bei Burger King – nach der Yi-Ko-Übernahme seien nun sämtliche Betriebsvereinbarungen gekündigt worden, so die Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten (NGG) gestern in Nürnberg. Die NGG wirft Yi-Ko unter anderem Dumping-Löhne und schlechtere Arbeitsbedingungen vor. Die Gewerkschaft kündigte massiven Widerstand an.

So hatte sich McDonald´s-Chef Don Thomson die Hauptversammlung sicher nicht vorgestellt. Die neunjährige Hannah Robertson hatte sich die Möglichkeit nicht nehmen lassen, den Chef persönlich zu kritisieren. Es sei nicht okay, wenn große Unternehmen Kinder zu ungesundem Essen mit Spielsachen oder Cartoon-Figuren verleiten würden, so Robertson. Thomson reagierte jedoch souverän und verwies auf Obst und Gemüse, das bereits bei McDonald´s verkauft werde.

Das Kölner Edelrestaurant „La Vision“ in der 11. Etage des Hotels im Wasserturm wird Mitte Juli endgültig schließen. Natürlich schmerze es, ein Restaurant mit zwei Michelin-Sternen zu schließen, so Geschäftsführer Reiner Mülhausen. Aber eine Rendite mit einer derart hochwertigen Küche zu erwirtschaften, sei sehr schwierig.

Von der familiären Seite zeigt sich die Nordsee-Chefin Hiltrud Seggewiß in einem Interview mit der Welt am Sonntag. Dabei geht Deutschlands oberste Fischverkäuferin auch auf die umstrittene Werbekampagne ein und gibt einen Ausblick in die Zukunft des Unternehmens, das in diesem und im nächsten Jahr jeweils 20 Millionen Euro in die Filialen investieren will.

Drei Jahre ist es nun schon her, dass in einer Augsburger Sausalitos-Filiale die Feuershow des Barkeepers in einer Katastrophe endete. Eine 18-jährige war von der Feuerwolke erfasst worden und musste mit schwersten Verbrennungen in eine Spezialklinik geflogen werden. Eine anschließende zivilgerichtliche Verhandlung um eine angemessene Entschädigung brachte jedoch kein konkretes Ergebnis – nun haben beide Parteien bis Mitte Juni Zeit, sich zu einigen. Sollte die vom Gericht vorgeschlagene Summe von 120.000 Euro nicht angenommen werden, wird ein Gutachter hinzugezogen.