Gastronomie

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Reserviert und dann einfach weg? Für Gastronomen sind unentschuldigte "No-Shows" mehr als nur eine Lappalie – sie bedeuten massive Umsatzeinbußen und weniger Trinkgeld für das Personal. Eine Umfrage zeigt, wie weit verbreitet das Problem ist und welche drastischen Maßnahmen Gastwirte jetzt ergreifen.

In Köln trafen sich die besten Nachwuchstalente zum 16. Teamcup der Systemgastronomie. In einem simulierten Betriebsszenario kämpften 27 Teams um den Sieg und bewiesen Fachwissen von der Inventur bis zur Produktentwicklung.

Rund eine Woche nach dem Start eines Bürgerbegehrens für ihre Zulassung zum Oktoberfest, hat die Giesinger Brauerei mehr als 5.000 Unterschriften gesammelt. Ziel ist die Erzwingung eines Bürgerentscheids über die Zulassung.

«Redo» hat es mit seinen XXL-Restaurants zu lokaler Berühmtheit gebracht. Seit einiger Zeit startet der Gastronom als Influencer durch. Über einen Nimmermüden mit einem bescheidenen Traum.

In der Hauptstadt ist was los – und das nicht nur im positiven Sinne. Aus bisher ungeklärten Gründen zog Mitte der Woche ein 23-jähriger randalierend durch die Straßen von Mahlsdorf. In einer Kneipe bedrohte er eine ihm unbekannte junge Frau und zwang sie mit vorgehaltener Pistole, das Lokal zu verlassen. Zeugen, die das verhindern wollten, wurden ebenfalls bedroht. Auf der Straße verletzte der Täter einen Passanten und feuerte mindestens sechs Schüsse auf ein wegfahrendes Auto. Der Frau gelang es anschließend, in ein anderes Fahrzeug zu springen und mit Hilfe der Insassen zu fliehen. Der Täter konnte festgenommen werden.

So geht’s natürlich auch: Auf der Raststätte Fuchsberg Nord haben Unbekannte einen ganzen Geldautomaten geklaut. Nach Angaben der Polizei zogen die Täter den Automaten mit einem Seil aus dem Eingangsbereich der Gaststätte und luden ihn in ein wartendes Auto. Anschließend flüchteten sie Richtung Lübeck. Die Angestellten wurden nicht bedroht, erlitten aber trotzdem einen Schock. 

Das Deutsche Institut für Service-Qualität hat 15 Schnellrestaurants getestet. Das Ergebnis: Service sei gut, Angebot habe Mängel. Aus der Servicestudie ging Marché Restaurants als Testsieger hervor. Der Anbieter überzeugte durch angenehm gestaltete Filialen und frisch zubereitete Speisen. Den zweiten Rang belegte Le Buffet (Karstadt). Dinea (Galeria Kaufhof) platzierte sich auf Rang drei. Unter den Fast-Food-Restaurants wurde Kentucky Fried Chicken (KFC) Testsieger.

Die ServiceValue GmbH, die Goethe-Universität Frankfurt am Main und die Zeitung die die Welt haben Deutschlands größtes Service-Ranking erstellt. Auch in der Gastronomie wurden die „Service-Champions“ ermittelt.

Die Sieger in der Gastronomie:
- Ranking der Coffee-Shops- Tchibo
- Ranking der Fast-Food Restaurants: Nordsee
- Ranking der Freizeitgastronomie: Café del Sol
- Ranking der Full-Service-Gastronomie: Maredo
- Ranking der Pizza-Lieferservices: Smiley's Pizza

Ein nettes Restaurant, fantastisches Essen, doch die Tischnachbarn unterhalten sich lautstark über ihren letzten Besuch beim Dermatologen. Ein New Yorker Gastronom wollte das nicht länger hinnehmen und verordnete kurzerhand ein Rede-Verbot in seinem Restaurant. Die Idee sei ihm in einem indischen Kloster gekommen, so der Betreiber. Jetzt könnten sich seine Gäste voll auf das angebotene Vier-Gänge-Menü konzentrieren.

Dass Gastronomen gern auf aktuelle Ereignisse reagieren, zeigten schon die Wirte in Washington mit ihren Shutdown-Preisen. Doch warum in die Ferne schweifen? Eine Pizzeria in der Limburger Altstadt hat den Skandal um ihren Bischof zum Anlass genommen, eine neue Pizza auf die Karte zu schreiben: Die „Bischof“ ist natürlich ein echter Luxus-Fladen, dick belegt mit Gambas. Der stolze Preis von 24,70 Euro soll jedoch einem guten Zweck zugute kommen. Hat das Tebartz-van Elst nicht auch schon mal gesagt?

Nachdem das LaBaracca-Restaurant in Düsseldorf Anfang des Jahres geschlossen werden musste, ist nun auch der Münchner Standort dicht. Branchenkenner vermuten, dass sehr hohe Mietverpflichtungen die Betreibergesellschaft in wirtschaftliche Schieflage gebracht hätten. Als eines der ersten Restaurants, das auf Tablet-Technolgie beim Bestellen setzte, hatte das von Vapiano-Erfinder Korzilius entwickelte Konzept große Aufmerksamkeit gefunden. Demnächst nehmen in München übrigens wieder echte Menschen die Bestellungen auf. Aus LaBaracca wird Destina.

Keine Überraschung: Wenn Kinder mit ins Restaurant gehen, ist ihre Wahl schnell getroffen: Pommes müssen auf den Teller! Das ist das Ergebnis einer aktuellen Bookatable-Umfrage. Demnach antworteten 64 Prozent der teilnehmenden Eltern, dass ihre Kinder bei einem Restaurantbesuch mit der Familie bevorzugt Pommes Frites von der Kinderkarte bestellen. Außerdem ganz vorne in der Gunst der kleinen Gäste: Spaghetti mit 61 Prozent der Antworten. Auf dem dritten Platz folgt das Schnitzel.