Gastronomie

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Reserviert und dann einfach weg? Für Gastronomen sind unentschuldigte "No-Shows" mehr als nur eine Lappalie – sie bedeuten massive Umsatzeinbußen und weniger Trinkgeld für das Personal. Eine Umfrage zeigt, wie weit verbreitet das Problem ist und welche drastischen Maßnahmen Gastwirte jetzt ergreifen.

Am 23. Juni 2026 trifft sich die deutsche Küchenelite in Frankfurt am Main. Im Gesellschaftshaus Palmengarten werden die neuen Michelin-Sterne sowie Sonderpreise für herausragende Leistungen im Service und Nachwuchsbereich vergeben.

McDonald’s setzt weltweit erfolgreich auf Erschwinglichkeit: Im vierten Quartal 2025 stieg der Umsatz um zehn Prozent. Während in den USA günstige Menü-Bundles die Wende brachten, gehörte Deutschland zu den wichtigsten Wachstumstreibern im internationalen Geschäft.

Die chinesische Café-Kette Cotti Coffee expandiert nach Deutschland und eröffnet erste Filialen in deutschen Großstädten. Mit einer Strategie aus extremer Preispolitik und vollständig digitalisierten Bestellprozessen fordert das Unternehmen etablierte Marktteilnehmer heraus.

Im kanadischen Montreal muss ein Sushi-Restaurant nun seinen Namen ändern. Wie die Montreal Gazette berichtete, empfanden die Richter „Fukyu Bar a Sushi“ als zu obszön. Da nutzte es auch nichts, dass die Betreiber erklärten, „Fukyu“ sei ein Begriff aus dem Karate und würde daher sehr gut zu einem solchen Restaurant passen.

Der Herbst rückt unaufhaltsam näher – und mit ihm die Pilzsaison. Glaubt man dem Sternekoch Harald Wohlfahrt, dann wird die in diesem Jahr besonders reichlich ausfallen. Er erwarte eine regelrechte Schwemme, so der Koch gegenüber der Nachrichtenagentur dpa. Bereits in den vergangenen Monaten hätten sie soviel Sommersteinpilze wie selten gehabt.

Große Pläne bei Road Stop. Das Unternehmen mit Sitz in Essen wird ein Restaurant und ein Motel im Neanderpark eröffnen. Zudem soll der Firmensitz aus Essen in die Kreisstadt Mettmann verlagert werden. Neben dem Verwaltungsgebäude wird dort auch eine Werkstatt entstehen, in der Einrichtungsgegenstände repariert werden können. Das Amt für Wirtschaftsförderung begrüßte laut Rheinischer Post bereits die Absichten des Unternehmens. Road Stop betreibt derzeit Restaurants in Essen, Münster, Wuppertal und Steele sowie einen Club und ein Motel.

Im Kampf gegen das Übergewicht vieler Bewohner greifen die Stadtväter in New York jetzt zu Verboten: Die in Fast-Food-Restaurants üblichen XXL-Becher mit fast einem Liter Inhalt sollen zukünftig nicht mehr erlaubt sein, wenn sich darin zuckerhaltige Limonade befindet. Das Verkaufsverbot soll ab 2013 auch für Restaurants, Imbisse, Kinos und Stadien gelten. Supermärkte bleiben ausgenommen. Initiator dieser Aktion ist der Bürgermeister der Metropole. Michael Bloomberg, der bereits ein rigides Rauchverbot durchgesetzt hatte, das inzwischen sogar in Parks gilt, verweist auf Studien, wonach fast 60 Prozent der New Yorker übergewichtig oder fettleibig sind. Die betroffenen Firmen kündigten bereits an, gegen die Entscheidung der Stadt klagen zu wollen.

Wegen einer eher ungewöhnlichen Attacke muss sich derzeit ein Regensburger Türsteher vor Gericht verantworten. Während eines Streits mit zwei Mitarbeitern einer benachbarten Disco soll der 24-jährige seinem Opfer auf den Rücken gesprungen sein, um ihm so in die Schulter beißen zu können. Die Wunde musste anschließend ärztlich versorgt werden. Fluchtgefahr besteht zumindest nicht: Der Angeklagte sitzt bereits wegen des Verdachts auf Drogenhandel im großen Stil in Untersuchungshaft.

Ob Fruchttüte, Wrap oder Salat – das Sortiment der umsatzstärksten Fastfood-Kette der Welt hat sich in den letzten Jahren deutlich verändert. Damit  auch die Gäste in den Vereinigten Staaten wissen, was eigentlich genau in ihren Burgern, Pommes oder eben im Salat so alles drin ist, wird das Unternehmen, laut eines Berichts des Handelsblatts, den Kaloriengehalt der Produkte nun in den US-Filialen aushängen. Auch das Angebot soll sich verändern: Künftig soll es mehr gegrilltes, fettarmes Hühnerfleisch geben. Der „Super-Size“-Softdrink für nur einen Dollar wird allerdings im Sortiment bleiben. Derweil ist der Aktienkurs des Unternehmens weiter im Aufwind. Für den August wurde ein weltweites Umsatzwachstum von 3,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat ausgewiesen. 

Eine der bekanntesten Discos Bremens, das Stubu, muss schließen. So urteilte das dortige Verwaltungsgericht und lehnte damit einen entsprechenden Eilantrag der Stubu Dance-House GmbH ab. Das Gericht begründete die Entscheidung damit, dass die Firma lediglich Strohmann für den ehemaligen Inhaber sei, der als alleiniger Gesellschafter einen beherrschenden Einfluss auf das Tagesgeschäft hätte. Die für einen Gaststättenbetrieb erforderliche Zuverlässigkeit sei so nicht gegeben. Das Gericht entschied zudem, dass wegen des besonderen öffentlichen Interesses die Verfügung sofort zu vollstrecken sei. Bis zum Ablauf der Beschwerdefrist in knapp zwei Wochen bleibt die Disco jedoch geöffnet.

So hatte sich das Sven Väth bestimmt nicht vorgestellt. Als der berühmte Techno-DJ im Jahr 2004 den Frankfurter Club eröffnete, sah die Zukunft auch noch rosig aus. Doch nachdem bereits im Mai dieses Jahres die Cocoon-Restaurants Micro und Silk dicht machten, scheint ihnen nun auch der Club zu folgen. Wie ein Mitarbeiter, Resident-DJ C Rock, dem Radiosender YOU FM gegenüber bestätigte, stehe die Geschäftsleitung kurz davor, die Insolvenz anzumelden.