Die Getränkebestellungen in der Gastronomie verändern sich. Während Kaffee und Bier ihre Spitzenpositionen behaupten, gewinnen Matcha, neue Spritz-Varianten und Premium-Getränke nach einer Auswertung von orderbird an Bedeutung.
Vergangenes Jahr wurde er mit einer Flasche im Gesicht verletzt, seitdem kämpft Kneipenwirt Simsit für mehr Sicherheit in seinem Viertel: Das Alkoholkonsumverbot, das er initiierte, zeigt Wirkung.
Pommes Freunde leitet eine weitere Phase der Expansion im österreichischen Markt ein. Nach der Eröffnung des ersten Standorts in Wien strebt das Unternehmen den Aufbau eines flächendeckenden Filialnetzes an. Pro Jahr sind etwa fünf Neueröffnungen vorgesehen.
Die Plattform Listflix hat die Verteilung von Dönerläden in deutschen Großstädten für das Jahr 2026 ausgewertet. Dabei zeigt sich eine ungleiche regionale Versorgungsdichte, wenn die Anzahl der Betriebe auf die jeweilige Einwohnerzahl bezogen wird.
Auch Branchenprimus McDonald´s spürt die Krise – wenn auch auf hohem Niveau. Durch die schwierige Wirtschaftslage stagnierte der Gewinn des US-amerikanischen Unternehmens im ersten Quartal bei 1,27 Milliarden Dollar. Der Umsatz stieg um ein Prozent auf knapp 6,6 Milliarden Dollar. Besonders auf dem US-Markt mussten die Burgerbrater Einbußen hinnehmen, das Geschäft ging um 1,2 Prozent zurück.
Ein ehemaliger Türsteher des Frankfurter „Cocoon Clubs“ muss für sechs Jahre hinter Gitter. Im Streit hatte er einen Gast geschlagen, der daraufhin eine Treppe hinabstürzte und dann im Krankenhaus verstarb. Das Landgericht Frankfurt verurteilte den angeklagten 33-jährigen nun wegen Körperverletzung mit Todesfolge und unterlassener Hilfeleistung.
Das Borchardt ist wohl eines der bekanntesten Restaurants in Deutschland. Seit über 20 Jahren betreibt Roland Mary die Kantine der Promis und Politiker am Gendarmenmarkt in Berlin. Jetzt hat der Wirt ein Buch geschrieben. Die Schrift trägt den Titel: „Gefahrenzone: Geschichten aus dem Bauch eines Restaurants“. Mit der Bild-Zeitung hat Mary darüber gesprochen.
Da hatte der Hans aber wirklich Glück – wie nun bekannt wurde, stürzte bereits am Mittwoch ein 150 Kilo schweres Restaurantschild der Gastro-Kette „Hans im Glück“ aus fünf Metern Höhe auf einen Kinderwagen und einen 24-jährigen Gast im Außenbereich des Restaurants. Dem Kind im Wagen sei jedoch nichts passiert, zeigte sich die Polizeisprecherin erleichtert. Zur Sicherheit verbrachte das Mädchen aus dem Kinderwagen jedoch eine Nacht im Krankenhaus. Der 24-jährige erlitt Kopfverletzungen, die ambulant versorgt werden konnten. Nun laufen Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung.
Mit dem Glenfiddich Award für Barkultur wurde in dieser Woche Jimmys Bar im Hotel Hessischer Hof in Frankfurt ausgezeichnet. Eduard M. Singer, Generaldirektor des Hotels, und Barchef Andrès Amador nahmen die Auszeichnung in der hessischen Metropole entgegen. Der Award ist eine der begehrtesten Auszeichnungen in der Barszene in Deutschland.
In knapp zwei Wochen ist es soweit – in Nordrhein-Westfalen tritt am 1. Mai eines der striktesten Nichtrauchergesetze des Landes in Kraft. Doch wie der Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes Bernd Schneider verriet, wollen die Kommunen das Gesetz nicht mit der Brechstange durchsetzen. Nicht nur im Ruhrgebiet oder im Hochsauerlandkreis wollen Ordnungsämter auf Routinekontrollen verzichten. Auch das Gesundheitsministerium wolle keine zusätzliche Bürokratie.
Die Gäste lieben sie, doch nur wenige Köche können es: kunstvolle Schnitzereien mit Lebensmitteln. Einer der Großen der Branche ist Isidro Sasa, der als Food Artist im Kölner Dorint Hotel am Heumarkt für außergewöhnliche Leckerbissen sorgt. Der 55-jährige verwandelt schon seit 20 Jahren Lebensmittel in Kunstwerke, seit 18 Jahren in deutschen Hotels. Um professioneller Food Artist zu werden, brauche es ein gewisses Talent, aber auch viel Übung. Es sei eine Frage der Technik, so Sasa.
Die Temperaturen steigen, die Umsätze auf den Terassen der Gastronomen endlich auch. Doch leider steigen vielerorts auch die Abgaben, die von den Wirten für die Außengastronomie an die Städte abgeführt werden müssen. Negativer Vorreiter ist Düsseldorf, wo die Gebühren zwar bisher seit 1998 nicht angehoben worden waren, dafür aber in diesem Jahr gleich um stolze 20 Prozent! Mehreinnahmen von 200.000 Euro werden so erwartet.