Gastronomie

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Die Nasa veröffentlicht Details zur Verpflegung der Artemis-2-Crew und weist Spekulationen über ein schwebendes Glas Nuss-Nugat-Creme zurück. Rund 189 Speisen stehen den Astronauten während ihres Flugs zur Auswahl.

VistaPrint und Cornelia Poletto haben fünf Finalisten für die Auszeichnung zum Lokalhelden 2026 nominiert. Bis zum 10. Mai kann die Öffentlichkeit über den Gewinner eines Preisgeldes von 20.000 Euro abstimmen.

Von schwarzem Sesam über Erdbeer-Matcha-Latte bis zu Käsekuchen mit Pistazie und Ingwer mit Zitronenschale - die Berliner Gelato Week lockt Eisfreunde erneut mit ungewöhnlichen Kreationen. Etwa 50 Eisdielen in ganz Berlin nehmen teil.

Trotz steigender Lebenshaltungskosten priorisieren viele Verbraucher Restaurantbesuche als „kleinen Luxus“. Laut einer SumUp-Umfrage planen über 30 Prozent der Menschen hierfür feste monatliche Budgets ein.

Barbara Becker, Chefredakteurin der Zeitschrift Fizzz, kommentiert aktuell den unreflektierten Hype um die Systemgastronomie. Dass die Ketten als  Wegweiser für die Zukunft der Gastronomie gefeiert würden, sei ein Armutszeugnis. Die Journalistin sieht die Großen als Plagiatoren, während die Individualgastronomie den Fortschritt antriebe.

Kochen ist nicht für jeden ein Genuss – für viele ist es schlicht und einfach Nahrungszubereitung. Und um diese noch zu erleichtern, hat der Schweizer Ingenieur Alexis Wiasmitinow nun eine Kochmaschine entwickelt und auf dem Jahreskongress des Chaos Computer Clubs vorgestellt. Der sogenannte EveryCook schneidet, rührt und lässt garantiert nichts anbrennen. Nur schälen müsse man noch selbst, das sei schwer zu automatisieren, so der kreative Erfinder. Doch für die Gastronomie ist der EveryCook noch lange keine Gefahr, er sei von Hackern für Hacker, macht Wiasmitinow deutlich. Um das zu ändern, ist der Ingenieur nun auf der Suche nach Investoren.

Was wären wir bloß ohne die Wissenschaft? Wahrscheinlich in irgendeiner Höhle verkrochen und zu Tode erschrocken vom letzten Gewitter. Dass sich die Zunft der Forscher aber auch um wirklich wichtige Dinge Gedanken macht, hat nun ein Artikel bei New Scientist bewiesen, der sich mit überschwappendem Kaffee beschäftigt. Zwei Wissenschaftler hatten genau zu diesem Thema Versuche durchgeführt und so herausgefunden, dass die Gehbewegungen den Kaffee nach spätestens sieben bis zehn Schritten überschwappen lassen. Das einzige Gegenmittel hatten die beiden zum Glück auch parat: Konzentration. Wem das noch nicht wissenschaftlich genug ist, sollte vielleicht einfach auf Eierlikör umsteigen. Denn mit dem ginge man auf Nummer sicher, so einer der beiden Forscher.

Da rappelt es im Pizzakarton: Die Berliner Staatsanwaltschaft hat gegen sechs Führungskräfte des Lieferdienstvermittlers „Lieferheld“ Strafbefehl wegen des “gemeinschaftlich begangenen Vergehens der gewerbsmäßigen unbefugten Verwertung einer Datenbank” erlassen. Laut eines Berichts von „deutsche start-ups“ ist damit die Plünderung der Datenbanken von Marktführer „Pizza.de“ gemeint. Die mit den Strafbefehlen verbundene Geldbuße liegt bei 90 Tagessätzen. Ebenfalls weiß das Medium zu berichten, dass „Lieferheld“ auch an anderer Stelle neuer Ärger drohe: So habe die Staatsanwaltschaft auch ein Verfahren wegen des Verdachts auf Computersabotage wieder aufgenommen. Offenbar lägen der Behörde neue Hinweise dafür vor, dass „Lieferheld“ hinter den Cyber-Attacken stecke, die die Lieferando-Server lahmlegen sollten. Mit 80 Millionen Euro eingesammeltem Kapital ist „Delivery Hero“, die Mutterfirma von „Lieferheld“, eines der bestfinanzierten Start-ups aus Deutschland.

Der Expansionsdurst von Do&Co bleibt ungestillt. Jetzt schluckt der österreichische Caterer den polnischen Konkurrenten LOT Catering. Do&Co kauft einem polnischen Staatsfonds 100 Prozent der LOT Anteile ab. LOT Catering ist mit knapp 800 Mitarbeitern, nach eigenen Angaben, Marktführer im Airline-Catering in Polen.

Pasta statt Porsche: Die Restaurantkette von Wendelin Wiedeking ist in Ludwigshafen an den Start gegangen. Die offizielle Eröffnung findet im Beisein des Ex-Porsche-Vorstands am 7. Januar 2013 statt. Was ursprünglich als „Vialino“ geplant war, kommt jetzt als „Tialini“ daher. Im Streit mit „Vapinano“ habe Wiedeking „klein beigegeben“, weiß das Handelsblatt zu berichten. Das Unternehmen sagt, zugunsten von „Tialini“ werde „Vialino“ nicht verwendet, da eine zu große Nähe zu einem Wettbewerber bestünde.

Mit einem besonders hartnäckigen Gastwirt hatte es die Polizei aus Ingolstadt zu tun. Nachdem es wiederholt zu Beschwerden wegen Ruhestörung gekommen war, rückten die Ordnungshüter an und forderten ihn auf, die Musik in seinem Lokal leiser zu stellen. Das tat er auch. Zunächst. Zweieinhalb Stunden später sah das Ganze schon wieder anders aus. Wie die erneut gerufene Polizei später mitteilte, habe sich der mittlerweile sichtlich angetrunkene Mann beim zweiten Eintreffen der Beamten geweigert, etwas an der Ruhestörung zu ändern. Die angedrohten Schläge waren sicherlich auch nicht hilfreich für ein konstruktives Gespräch. Der Wirt landete in der Arrestzelle, die 20 verbliebenen Gäste in einem anderen Lokal.

Das Verwaltungsgericht Würzburg hat im Eilverfahren einen Gastwirt im Landkreis Kitzingen vorerst davor bewahrt, wegen der Hygienemängel in seinem Restaurant im Internet veröffentlicht zu werden. Obwohl die Prüfer verdorbene Lebensmittel im Kühlraum, verschmutzte Töpfe, Deckel und Bratpfannen sowie Schimmelflusen am Ventilatorengitter vorfanden, überwiege das private Interesse des Gastronomen, von der Veröffentlichung einstweilen verschont zu bleiben, so das Gericht. Eine endgültige Entscheidung muss noch getroffen werden. Wohl bekomm's.