Gastronomie

Gastronomie

Reserviert und dann einfach weg? Für Gastronomen sind unentschuldigte "No-Shows" mehr als nur eine Lappalie – sie bedeuten massive Umsatzeinbußen und weniger Trinkgeld für das Personal. Eine Umfrage zeigt, wie weit verbreitet das Problem ist und welche drastischen Maßnahmen Gastwirte jetzt ergreifen.

Wer Gast in einem Restaurant oder einer Gaststätte ist, muss dort auch kostenfrei die Toilette nutzen können. Etwas anderes gilt nur für Menschen, die ausschließlich zum Erleichtern eintreten.

Die moderne Gastronomie ist ein hochkompetitiver Markt, in dem Effizienz und ein herausragendes Gästeerlebnis über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Digitale Werkzeuge haben sich von einer optionalen Ergänzung zu einem unverzichtbaren Fundament für den reibungslosen Ablauf und nachhaltiges Wachstum entwickelt.

Die Globus Markthallen kooperieren mit dem südkoreanischen Marktführer TheBorn und eröffnen in Eschborn eine authentische Korean Kitchen. Damit erweitert das Unternehmen sein gastronomisches Profil um internationale Spezialitäten und setzt auf die hohe Nachfrage im Rhein-Main-Gebiet.

Ab Montag ist Steffen Henssler als „Der Restauranttester“ unterwegs, um ins Straucheln geratene Restaurants wieder auf Vordermann zu bringen. Da der Fernsehkoch offenbar mit ungenießbarem Essen rechnet, hat er sich dementsprechend vorbereitet und in China jede Menge Maden und Käfer verspeist. Aber das Highlight sei ein Penis-Restaurant gewesen, so Henssler. Sein Übersetzer habe Hunde-Penis gegessen, er selbst habe sich für die Wildpferde-Variante entschieden. Dann wäre das ja auch geklärt.

Wo sind die wirklich guten Cafés? Wo wird noch gebacken und nicht nur aufgebacken? Und wo gibt es Espresso aus schonend gerösteten Bohnen? Wo einen wirklich aromatischen Filterkaffee? Diesen Fragen ist das Magazin Der Feinschmecker nachgegangen und hat hunderte von Cafés, Konditoreien und Röstereien getestet. Das Ergebnis ist eine Bestenliste, die in jedem Bundesland einen Sieger kennt.

Ein Prost auf die Forschung – an der Londoner South Bank University wird von nun an für die Wissenschaft gebechert. Der Fachbereich Psychologie richtete extra für etwa 24.000 Euro eine Labor-Bar ein, um die Wirkungen von Alkohol auf das Verhalten der Konsumenten zu untersuchen. Ob wirklich Alkohol im Glas ist, weiß allerdings nur das Personal. Die Untersuchung findet in einem möglichst authentischen Umfeld statt, nur die Bedingungen wie Licht, Lautstärke und die Hintergrundgeräusche können von den Wissenschaftlern kontrolliert werden.

Das Problem der fehlenden Nachfolger ist in der Branche weit verbreitet. Doch es geht auch anders: Als der bisherige Wirt des Gasthof Ochsen im schweizerischen Huttwil kündigte, hatte Besitzer Heinz Schär eine Idee: Mit „Projekt Wirten im Alter“ überschrieb er seine Zeitungsannonce und suchte darin „rüstige Rentner, die ein kleines Restaurant mit diversen Zimmern betreiben möchten“. Interessenten habe es viele gegeben, so Schär. Doch mit Erica Kunz erzielten sie einen Volltreffer. Jetzt werden noch weitere Mitstreiter gesucht.

Da hat er doch glatt die Überwachungskamera vergessen – in einer Pizza Hut-Filiale im US-amerikanischen Bundesstaat West Virginia wurde nun der örtliche Bezirksleiter beim Pinkeln ins Waschbecken erwischt. Für die Kunden unangenehm, da dort auch die Kochutensilien und die Zutaten gewaschen werden. Für den Bezirksleiter unangenehm, da er auf dem Video deutlich zu erkennen ist.

Der österreichische Groß-Caterer Do & Co will die Kasse auffüllen.  Frisches Geld soll über eine Anleihe von bis zu 150 Millionen auf dem Kapitalmarkt besorgt werden. Do & Co wird das Geld wohl nutzen, um seine ehrgeizigen Expansionsziele zu finanzieren. Zuletzt hatte  der Catering-Riese mit Arena One den zweitgrößten deutschen Sport- und Eventcaterer (Allianz Arena und Olympiapark München) übernommen.

Seit im Mai 2013 die Investoren Yildiz und Kolobov (Yi-Ko-Holding) 91 Burger-King-Filialen übernommen haben, macht die Marke Schlagzeilen in Deutschland. Die Gewerkschaft NGG spricht von einer Prozessflut, bei der es darum gehe, Betriebsräte in langwierigen Verfahren zu zermürben und Druck auf die Beschäftigten auszuüben, um so Personalkosten zu reduzieren. Bislang hat die NGG ihren Mitgliedern Rechtsschutz in mehr als 200 Fällen gewährt.

Mit 20.000 Besuchern pro Jahr ist das Kölner Oktoberfest ein erfolgreicher Bayern-Import in die Domstadt. Die vier Betreiber stoßen allerdings nicht mehr so häufig miteinander an wie ihre Gäste. Lokalmedien berichten von einer Schlammschlacht unter den Gesellschaftern, bei der inzwischen die Anwälte das Dreckschmeißen übernommen hätten.