Reserviert und dann einfach weg? Für Gastronomen sind unentschuldigte "No-Shows" mehr als nur eine Lappalie – sie bedeuten massive Umsatzeinbußen und weniger Trinkgeld für das Personal. Eine Umfrage zeigt, wie weit verbreitet das Problem ist und welche drastischen Maßnahmen Gastwirte jetzt ergreifen.
In den Räumen des ehemaligen Restaurants Schwanen eröffnet am 7. März 2026 eine neue Wilma Wunder Filiale. Mit 180 Sitzplätzen und Fokus auf regionale Partner erweitert die Marke ihre Präsenz im Schwarzwald auf nunmehr 14 Standorte.
Die Senkung der Mehrwertsteuer auf sieben Prozent führt zu stabilen Preisen in der Gastronomie. Aktuelle Daten zeigen, dass Betriebe die Entlastung vor allem nutzen, um gestiegene Kosten abzufedern. Knapp Dreiviertel der untersuchten Gastronomiebetriebe haben, laut einer Studie, ihre Preise, nach der Steueränderung, unverändert gelassen.
Wer Gast in einem Restaurant oder einer Gaststätte ist, muss dort auch kostenfrei die Toilette nutzen können. Etwas anderes gilt nur für Menschen, die ausschließlich zum Erleichtern eintreten.
Der wilde Osten ist auch nicht mehr, was er einmal war. Im inzwischen schicken Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg hat eine Eisdiele mächtig Ärger: Sie ist zu erfolgreich. Die Schlange vor dem Hokey Pokey ist bist zu 50 Meter lang. Anwohnern und benachbarten Gastwirten wird der Trubel jetzt zu viel, und sie beschweren sich beim Amt. Um seine Gäste zu vertreiben hat der Eisladen daher jetzt die Preise um 30 Prozent erhöht. Doch der PR-Effekt ist gewaltig. Jetzt kommen noch mehr Gäste.
Nachdem die Sylter-Sansibar bereits in der Hafencity in Hamburg „an Land“ gegangen ist, kommt das Restaurant nun auch noch ins Kaufhaus. Das Modehaus Bräuninger, Hauptmieter im Kö-Bogen in Düsseldorf, holt die Gaststätte in die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt. Auf 400 Quadratmetern ist ein Restaurant mit Lounge-Bereich, Bar und 170 Plätzen geplant.
Kneipensterben – das Wort geht um, als wäre irgendein unaufhaltsamer Virus für die Veränderungen in der Branche verantwortlich. In den 80ern waren es die Bäume, und jetzt eben die Kneipen. Da kann man leider nichts machen. Ganz so einfach wollen aber viele ihre liebgewonnenen Gasthöfe nicht aufgeben, gründen Gesellschaften und Genossenschaften oder nehmen den Zapfhahn gleich selbst in die Hand. Passende Beispiele dazu hat „Die Welt“ zusammengetragen.
Auch Branchenprimus McDonald´s spürt die Krise – wenn auch auf hohem Niveau. Durch die schwierige Wirtschaftslage stagnierte der Gewinn des US-amerikanischen Unternehmens im ersten Quartal bei 1,27 Milliarden Dollar. Der Umsatz stieg um ein Prozent auf knapp 6,6 Milliarden Dollar. Besonders auf dem US-Markt mussten die Burgerbrater Einbußen hinnehmen, das Geschäft ging um 1,2 Prozent zurück.
Ein ehemaliger Türsteher des Frankfurter „Cocoon Clubs“ muss für sechs Jahre hinter Gitter. Im Streit hatte er einen Gast geschlagen, der daraufhin eine Treppe hinabstürzte und dann im Krankenhaus verstarb. Das Landgericht Frankfurt verurteilte den angeklagten 33-jährigen nun wegen Körperverletzung mit Todesfolge und unterlassener Hilfeleistung.
Das Borchardt ist wohl eines der bekanntesten Restaurants in Deutschland. Seit über 20 Jahren betreibt Roland Mary die Kantine der Promis und Politiker am Gendarmenmarkt in Berlin. Jetzt hat der Wirt ein Buch geschrieben. Die Schrift trägt den Titel: „Gefahrenzone: Geschichten aus dem Bauch eines Restaurants“. Mit der Bild-Zeitung hat Mary darüber gesprochen.
Da hatte der Hans aber wirklich Glück – wie nun bekannt wurde, stürzte bereits am Mittwoch ein 150 Kilo schweres Restaurantschild der Gastro-Kette „Hans im Glück“ aus fünf Metern Höhe auf einen Kinderwagen und einen 24-jährigen Gast im Außenbereich des Restaurants. Dem Kind im Wagen sei jedoch nichts passiert, zeigte sich die Polizeisprecherin erleichtert. Zur Sicherheit verbrachte das Mädchen aus dem Kinderwagen jedoch eine Nacht im Krankenhaus. Der 24-jährige erlitt Kopfverletzungen, die ambulant versorgt werden konnten. Nun laufen Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung.
Mit dem Glenfiddich Award für Barkultur wurde in dieser Woche Jimmys Bar im Hotel Hessischer Hof in Frankfurt ausgezeichnet. Eduard M. Singer, Generaldirektor des Hotels, und Barchef Andrès Amador nahmen die Auszeichnung in der hessischen Metropole entgegen. Der Award ist eine der begehrtesten Auszeichnungen in der Barszene in Deutschland.