Die Getränkebestellungen in der Gastronomie verändern sich. Während Kaffee und Bier ihre Spitzenpositionen behaupten, gewinnen Matcha, neue Spritz-Varianten und Premium-Getränke nach einer Auswertung von orderbird an Bedeutung.
Nach dem Brandunglück in der Silvesternacht in Crans-Montana überprüfte die Feuerwehr in Tschechien fast 800 Betriebe. Blockierte Notausgänge und fehlende Feuerlöscher sorgen für Alarm.
Auch in diesem Jahr verleiht der Bundesverband der Systemgastronomie wieder seinen Preis der Deutschen Systemgastronomie. Mit Mmaah!, 60 Seconds to Napoli und Goldies stehen drei unterschiedliche Konzepte im Finale.
Kurz vor dem Oktoberfest beschäftigt die Vergabe der Wiesn-Festzelte die Justiz. Ein Wirt fordert, dass München den Betrieb der großen Bierzelte europaweit ausschreibt. Das Bayerische Oberste Landesgericht verhandelt nun über die Frage, ob der traditionelle Ausschluss auswärtiger Wirte rechtens ist.
Während die deutschen Köche noch bis Dezember warten müssen, bekamen nun auch die Gastronomen in Großbritannien und Irland ihre Sterne verliehen. Zurück in die oberste Liga schaffte es das The Fat Duck, das nach einer längeren Umbauphase neu bewertet wurde. Ebenfalls drei Sterne bekamen das Restaurant Gordon Ramsey, das Alain Ducasse at the Dorchester sowie das Waterside Inn.
Die ehemalige Druckerei der Neuen Zürcher Zeitung wird ein Restaurant auf Zeit. Das „Only Temporary“ soll Platz für rund 200 Gäste pro Abend bieten und ab November Fünf-Gänge-Menüs zum Thema Print servieren. Geschäftsführer Nicolai Squarra freut sich bereits auf das „vagabundierende Restauranttheater“.
Im Rahmen der Berlin Food Night wurde in der Hauptstadt in dieser Woche der Gastro-Gründerpreis 2016 verliehen.Die Gewinner: Zum Starken August (Berlin), MS Günther (Münster), Bad Ape (Köln), Bone Brox (Berlin), Mashery - Hummus Kitchen (Köln), der Social Award ging an Restlos Glücklich (Berlin).
Der Guide Michelin hat seine Schweizer Sterne verteilt. Die höchste Auszeichnung erhielten dabei erneut das Restaurant de l´Hôtel de Ville bei Lausanne, das Restaurant Schauenstein in Fürstenau sowie das Cheval Blanc by Peter Knogl im Basler Les Trois Rois. Bei den Zwei-Sterne-Restaurants gab es drei Neueinsteiger, mit denen die Gesamtzahl in der Schweiz auf 19 anwächst. Zwölf Betriebe wurden zudem erstmals mit einem Stern ausgezeichnet. In dieser Kategorie bieten die Eidgenossen nun 95 Adressen.
Auch Jamie Oliver greift mal daneben. Der britische Promikoch veröffentlichte ein Paella-Rezept, das bei seinen spanischen Fans gar nicht gut ankam. Das Vergehen des Kochs: Er verwendete nicht nur Hühnchen, sondern auch die Paprikawurst Chorizo. Und da Kommentare im Netz bekanntlich keine Relation mehr kennen, wurde er sogleich als Terrorist und Schande für die spanische Kultur beschimpft.
16 Jahre lang tischte Florian Greibs in seinem Münchner Restaurant „Schmock“ jüdische Gerichte auf. Nun hat er „die Schnauze voll“ von antisemitischen Anfeindungen und ändert deshalb sein Konzept. Vor allem seit dem Gaza-Krieg im Sommer 2014 wurden der Wirt und sein Team häufig beschimpft und bedroht.
Die Entstehungsgeschichte des Döners ist umstritten: Manche behaupten, er wurde in den 70ern in Berlin erfunden, andere halten das schwäbische Reutlingen für den Geburtsort. Tatsache ist, dass die gefüllte Teigtasche aus der deutschen Imbisslandschaft nicht mehr wegzudenken ist – allein in der Hauptstadt gibt es mehr als 1.000 Dönerläden. Ein Icon-Redakteur hat die besten von ihnen besucht.
Der Koch Roel Lintermans wird das "Les Solistes by Pierre Gagnaire", das Sternerestaurant des Waldorf Astoria in Berlin, verlassen. Nach der Schließung des „first floor“ im Hotel Palace und des „Vau“ von Kolja Kleeberg verliert die Hauptstadt in diesem Jahr bereits den dritten Michelin-Stern. Nachfolger von Lintermans wird sein bisheriger Sous-Chef.