Die Getränkebestellungen in der Gastronomie verändern sich. Während Kaffee und Bier ihre Spitzenpositionen behaupten, gewinnen Matcha, neue Spritz-Varianten und Premium-Getränke nach einer Auswertung von orderbird an Bedeutung.
Die Wiesn naht - und auch die Rettungskräfte sind vorbereitet. Die Sanitätsstation auf dem Festgelände wappnet sich für den Rund-um-die-Uhr-Betrieb. Dabei gibt es in diesem Jahr einige Neuerungen.
Tim Striegel ist der "Aufsteiger des Jahres 2026" von Der Feinschmecker. Der 25-jährige Koch aus dem Restaurant "Das Philippin" in Rutesheim bei Stuttgart setzte sich bei der Leserwahl gegen sechs weitere junge Talente durch.
Deutschland belegt bei den Rahmenbedingungen für Restaurantgründungen im Vergleich von 20 EU-Märkten Rang sieben. Der Restaurant Launch Report des Metro Marktplatzes weist für Deutschland 99,9 Punkte bei Wettbewerb und Immobilien und 36,9 Punkte bei Gründung und Personal aus.
Im Mai protestierten in Berlin Fahrer von Foodora und Deliveroo gegen ihre Arbeitsbedingungen. Nachdem Foodora nun auch in Osnabrück den Betrieb aufgenommen hat, fragte die Osnabrücker Zeitung noch einmal beim Unternehmen nach, wie es um Lohn, Reparaturkosten und Schichtplanung bestellt ist.
Der Koch Klaus Erfort zählt zu den besten seiner Zunft. Seit über 15 Jahren betreibt er in Saarbrücken sein Gästehaus, seit zehn Jahren mit drei Sternen. Der Koch beklagt die fehlende Wertschätzung der Sterneküche durch die Gesellschaft und fordert ein Umdenken.
Das Park Hotel Vitznau braucht einen neuen Küchenchef – Nenad Mlinarevic verlässt das Haus noch in diesem Jahr, wie der Gault&Millau erfuhr. Der Koch des Jahres 2016 will sich demnach weiterentwickeln. Er habe gekündigt, um seine eigenen Projekte voranzutreiben. Er wolle ein neues Level erreichen, so der 36-Jährige. Die nächsten zwei Jahre seien dafür reserviert.
Exotische Speisen stehen hoch im Kurs. Wie eine aktuelle Bookatable-Umfrage unter 1.000 Restaurantgästen zeigte, entdecken 30 Prozent der Befragten gerne neue Lebensmittel und Geschmäcker. 20 Prozent der Teilnehmer sind jedoch weniger experimentierfreudig. Sie sehen darin vielmehr eine Geldmacherei der Lebensmittelindustrie.
2003 gründeten Rene Redzepi und Claus Meyer mit dem Noma eines der bekanntesten Restaurants der Welt. Seit einiger Zeit ist Meyer jedoch in New York aktiv. Im Grand Central Terminal verwandelte er zum Beispiel ein Café in ein Restaurant mit dem passenden Namen „The Restaurant“.
Massimo Bottura ist einer der besten Köche der Welt und wird verehrt wie ein Superstar. Der Koch, der viele soziale Projekte vorantreibt, sagt in einem großen Interview über seine Position auf den Bestenlisten: „Ich halte es für völlig kindisch, über diese Platzierungen nachzudenken. Es gibt wirklich wichtigere Dinge, über die ich nachdenke in meinem Leben.“ Seine Nudeln hält er aber für die besten.
Spitzenköche aus der Schweiz, Österreich und Südtirol versuchen zurzeit, eine neue Form ihrer Küche zu erfinden. Bei einem Alpengipfel wurde auf Einladung von Andreas Caminada über die Revolution der alpinen Hochküche gesprochen, die das Zeug zum kulinarischen Mega-Trend haben soll.
Der auflagenstarke Restaurantführer „Frankfurt geht aus“ hat das „Lafleur“ im Palmengarten mit Küchenchef Andreas Krolik zum besten Angebot in der Stadt gekürt. Sternekoch Michael Riemenschneider, Küchenchef vom Atelier Wilma, wird dagegen total verrissen. Der Gourmet-Stern sei ein „historischer Irrtum“, ein „Schlag ins Gesicht aller Gastronomen, die sich jeden Abend Mühe geben“: Serviert würden „fettiges Kuddelmuddel“, „billigste Weine“. Riemenschneider findet in „Bild“ recht deutliche Worte „Ich koche mir jeden Abend den Arsch wund, kriege vom Journal nur auf den Sack.“