Gastronomie

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Reserviert und dann einfach weg? Für Gastronomen sind unentschuldigte "No-Shows" mehr als nur eine Lappalie – sie bedeuten massive Umsatzeinbußen und weniger Trinkgeld für das Personal. Eine Umfrage zeigt, wie weit verbreitet das Problem ist und welche drastischen Maßnahmen Gastwirte jetzt ergreifen.

In Köln trafen sich die besten Nachwuchstalente zum 16. Teamcup der Systemgastronomie. In einem simulierten Betriebsszenario kämpften 27 Teams um den Sieg und bewiesen Fachwissen von der Inventur bis zur Produktentwicklung.

Rund eine Woche nach dem Start eines Bürgerbegehrens für ihre Zulassung zum Oktoberfest, hat die Giesinger Brauerei mehr als 5.000 Unterschriften gesammelt. Ziel ist die Erzwingung eines Bürgerentscheids über die Zulassung.

«Redo» hat es mit seinen XXL-Restaurants zu lokaler Berühmtheit gebracht. Seit einiger Zeit startet der Gastronom als Influencer durch. Über einen Nimmermüden mit einem bescheidenen Traum.

Der Fußball stand Pate für ein Projekt im baden-württembergischen Dreisamtal. Denn wer sich im Stadion daneben benimmt und ein Stadionverbot kassiert, der darf auch in andere Spielstätten nicht mehr hinein. Und wer sich im Dreisamtal auf einer Veranstaltung oder in einer Gaststätte nicht an die Regeln hält, der bekommt ein Hausverbot für mittlerweile über 40 Einrichtungen. Die vernetzten Hausverbote seien ein Mosaikstein darin, etwas mehr Sicherheit in öffentlichen Bereichen zu gewährleisten und sie haben sich bewährt, so Polizeisprecher Karl-Heinz Schmid.

Der Wiesn-Wirt Ludwig Hagn wechselt das Lokal. Weil der Umsatz nicht mehr stimmte, schließt Ende des Monats das Unionsbräu in München-Haidhausen. Hagen hat aber schon eine neue Bleibe gefunden. Der ehemalige Präsident des Dehoga-Bayern hat den Groß-Biergarten „Hirschau“ im englischen Garten gekauft. Gemeinsam mit Kindern und Enkel will Hagen am ersten April des nächsten Jahres in die Sommersaison starten. Die Hirschau, unweit des Kleinhesseloher Sees, bietet 2.500 Gästen Platz.

Ob Hygienesmiley oder nicht – die amtliche Lebensmittelüberwachung hat alle Hände voll zu tun. Rund 548.000 Hersteller, Gaststätten und Handwerksbetriebe wurden im Jahr 2011 untersucht, bei 27 Prozent der Kontrollierten habe es Beanstandungen gegeben. Das ist das Ergebnis des nun veröffentlichten Jahresberichts der Lebensmittelüberwachung. Wie das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) bei der Vorstellung des Berichts mitteilte, sei der größte Teil der Beanstandungen dabei auf die allgemeine Betriebshygiene entfallen, gefolgt von Mängeln beim Hygienemanagement sowie bei der Kennzeichnung und Aufmachung der Lebensmittel.

Anlässlich der Mitgliederversammlung der Fachabteilung Systemgastronomie im Dehoga Bundesverband wurde Thomas Hirschberger einstimmig in seinem Amt als Vorsitzender bestätigt. Hirschberger, Mehrheitsgesellschafter der Sausalitos Holding und Geschäftsführer der Hans im Glück-Burger-Kette, ist auch stellvertretender Dehoga-Präsident. Uwe Büscher, Geschäftsführender Gesellschafter von Maredo, wurde als stellvertretender Vorsitzender der Systemgastronomen bestätigt.

Endlich ist es soweit: Der Michelin-Führer 2013 ist auf dem Markt. Pünktlich zu seinem 50-jährigen Bestehen in Deutschland hatte der Guide auch sogleich eine Überraschung parat: Deutschlands Köche erhielten insgesamt 255 Sterne – so viele wie noch nie. Mit Kevin Fehling vom „La Belle Epoque“ in Lübeck-Travemünde wurde zudem das zehnte Drei-Sterne-Restaurant des Landes gekürt. Damit sei Deutschland nach Frankreich in dieser Kategorie die Nummer zwei in Europa, wie Chefredakteur Ralf Flinkenflügel der Nachrichtenagentur dpa verriet. Darüber hinaus durften sich sieben Restaurants über einen zweiten Stern freuen, 29 wurden erstmals ausgezeichnet.

In Bayern machen die Jungen Liberalen jetzt mobil: Nach der aktuellen Gerichtsentscheidung zu Sperrzeiten ruft der bayerische FDP-Nachwuchs zum Widerstand auf. Der Landesvorsitzende Matthias Fischbach forderte die Wirte auf, zu prüfen, ob sie nicht ebenfalls gegen ihre Sperrstunde klagen können. Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hatte vergangene Woche entschieden, dass die Sperrzeitverordnung in Passau mit längeren Sperrzeiten vorläufig außer Kraft gesetzt wird.

Das hat sich Frau Aigner sicher anders vorgestellt: Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) hat sein "Veto" gegen das bundesweite Hygienebarometer für Gaststätten eingelegt. "Für eine bundesgesetzliche Regelung gibt es keinen Bedarf", erklärte das Ministerium. Ursprünglich hatte das Bundeskabinett die Gesetzesänderung für das Barometer bereits im Oktober beschließen sollen. Unabhängig von diesem Beschluss können Länder Restaurantbarometer heute bereits einführen.

Jetzt will es Tim Mälzer aber wissen: Wie einige Medien berichten, zieht es den Betreiber der Bullerei in Hamburg nun über den großen Teich. In New York wolle der Fernsehkoch ein Restaurant eröffnen und schaue sich bereits einige Objekte an. Für seinen Plan gebe es keinen richtigen Grund. "Ich habe einfach diese Idee.", sagte Mälzer.