Gastronomie

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Reserviert und dann einfach weg? Für Gastronomen sind unentschuldigte "No-Shows" mehr als nur eine Lappalie – sie bedeuten massive Umsatzeinbußen und weniger Trinkgeld für das Personal. Eine Umfrage zeigt, wie weit verbreitet das Problem ist und welche drastischen Maßnahmen Gastwirte jetzt ergreifen.

In Köln trafen sich die besten Nachwuchstalente zum 16. Teamcup der Systemgastronomie. In einem simulierten Betriebsszenario kämpften 27 Teams um den Sieg und bewiesen Fachwissen von der Inventur bis zur Produktentwicklung.

Rund eine Woche nach dem Start eines Bürgerbegehrens für ihre Zulassung zum Oktoberfest, hat die Giesinger Brauerei mehr als 5.000 Unterschriften gesammelt. Ziel ist die Erzwingung eines Bürgerentscheids über die Zulassung.

«Redo» hat es mit seinen XXL-Restaurants zu lokaler Berühmtheit gebracht. Seit einiger Zeit startet der Gastronom als Influencer durch. Über einen Nimmermüden mit einem bescheidenen Traum.

Vapiano will weiter wachsen. Fast 120 Pizza- und Pastaläden betreibt das Unternehmen in 27 Ländern, allein in diesem Jahr kamen 18 Betriebe hinzu. Doch für Firmenchef Gregor Gerlach geht das alles noch nicht schnell genug. Im kommenden Jahr würden mehr als 30 weitere eröffnet, so Gerlach in einem Bericht der Wirtschaftswoche. Nachdem jüngst sogar der Vorstand erweitert wurde, können die Systemgastronomen nun richtig loslegen: Innerhalb der nächsten vier bis fünf Jahre sollen allein die Restaurants in Deutschland verdoppelt werden.

Der Bundesverband deutscher Discotheken und Tanzbetriebe hat auf dem Branchenmeeting „disco contact“ in Ibbenbüren die höchste Ehrung der Branche, den Discothekenunternehmerpreis für das Jahr 2012, verliehen. BDT-Präsident Ulrich Weber zeichnete Hilke und Peter Meyer, Inhaber von drei Großdiscotheken in Niedersachen, mit dem  Branchen-Award aus.

Wie entwickelt sich die Esskultur? Warum essen wir Filet, aber verschmähen das Herz, wo doch gerade dieses in fast allen Ländern als Delikatesse gilt? Als kulinarischer Ethnologe weiß Marin Trenk darauf die Antwort. In einem Spiegel-Interview gibt er Auskunft darüber, warum die Schweinshaxe in Thailand ein solcher Renner ist und warum das Fastfood die regionale Küche nicht verdrängen konnte.

Ein McDonald´s wird geschlossen – und 5.000 Menschen kommen zum Abschied. Was sich anhört wie ein PR-Gag, war in der Mailänder „Galleria Vittorio Emanuele“ ein Ausdruck echter Verbundenheit. 20 Jahre lang hatte die Filiale der US-Burgerkette in der edlen Galerie für bezahlbares Essen gesorgt, doch nun kam das erzwungene Aus. Laut einem Bericht der Zeitung „Corriera della Sera“ soll jetzt die Luxusmarke Prada Nachmieter des beliebten Standorts werden. Den 5.000 Menschen wären Burger und Pommes wahrscheinlich lieber gewesen, denn die gab es zum Abschied sogar umsonst.

Nach dem Hygieneskandal des vergangenen Monats bei der Metzgerei-Kette Vinzenzmurr kommen nun immer mehr Details ans Licht. Bisher hatte es neben 29 akzeptierten Bußgeldbescheiden nur allerlei Gerüchte gegeben, die Kunden sollten nicht weiter verunsichert werden. Die von der Bayerischen Staatsregierung veröffentlichten Einzelheiten der Hygienemängel kommen da jetzt sicher ungelegen. Der Fußboden sei unter der Fleisch- und Wursttheke zum Teil millimeterhoch mit dunklen Belägen, Unrat, Lebensmittelresten, Spinnweben und Rattenkot verunreinigt gewesen, so ein Auszug aus dem Bericht der Lebensmittelprüfer. Die Stadt München erklärte jedoch, dass inzwischen wieder saubere Verhältnisse bei Vinzenzmurr herrschen würden.

Der Markt der Caterer ist laut einem aktuellen Bericht des Handelsblatts hart umkämpft. Die Brechdurchfall-Epidemie könnte daher kein Einzelfall bleiben, so die Schlussfolgerung der Redakteure. Bei Preisvorstellungen der Kunden von unter 2,50 Euro pro Mahlzeit müssten Einkauf und Löhne entsprechend knapp kalkuliert werden. Der im Artikel zitierte Chef des Deutschen Netzwerks Schulverpflegung (DNSV) Michael Polster rechnete daher auch schon vorher damit, dass es zu einem solchen Vorfall kommen würde. Die Catering-Unternehmen selbst kamen allerdings nicht zu Wort.

Das Landgericht Aachen hat sieben Mitglieder der Motorradbande „Bandidos“ wegen versuchter räuberischer Erpressung zu Haftstrafen von bis zu vier Jahren verurteilt. Wie die Bild berichtete, hatten die Rocker durch massives und bedrohliches Auftreten versucht, das Türsteher-Geschäft einer Aachener Diskothek zu übernehmen. Das Problem an der geplanten Übernahme waren allerdings die vorherigen Sicherheitsleute: Denn die gehörten zu den Hells Angels.

Die Sandwich-Kette Mr. Sub hat in Freiburg und Offenburg Insolvenz angemeldet. Vier Filialen droht nun die Schließung. Wie der Insolvenzverwalter mitteilte, verschaffe er sich derzeit einen Überblick über die Finanzen. Die Löhne und Gehälter könnten aber zunächst bis Ende des Jahres weiter ausgezahlt werden. Wie es mit der aus dem US-Unternehmen Subway hervorgegangenen Kette nun weiter geht, ist jedoch weiter unklar. Mr. Sub arbeitet in Deutschland derzeit mit 50 Lizenznehmern.