Gastronomie

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Die Getränkebestellungen in der Gastronomie verändern sich. Während Kaffee und Bier ihre Spitzenpositionen behaupten, gewinnen Matcha, neue Spritz-Varianten und Premium-Getränke nach einer Auswertung von orderbird an Bedeutung.

Taco Bell will sein erstes öffentlich zugängliches Restaurant in Deutschland in Köln eröffnen. Der Franchisepartner Feel Better Holding bestätigt den Deutschland-Auftakt in der Domstadt, während auch in Bonn und Bayern Vorbereitungen laufen.

Ein neuer Report der US-amerikanischen National Restaurant Association untersucht die Bedeutung von Getränken für Restaurantbesuche. 50 Prozent der befragten erwachsenen Gen Z und 47 Prozent der Millennials kaufen demnach mindestens einmal pro Woche ausschließlich Getränke in Restaurants.

Vergangenes Jahr wurde er mit einer Flasche im Gesicht verletzt, seitdem kämpft Kneipenwirt Simsit für mehr Sicherheit in seinem Viertel: Das Alkoholkonsumverbot, das er initiierte, zeigt Wirkung.

In einem Grillrestaurant von Jamie Oliver in London ging es in dieser Woche heiß her. Im „Barbecoa“ in der Nähe der St. Paul's Cathedral hatte ein Teil des Luftabführungssystems Feuer gefangen. Alle Besucher mussten das Restaurant verlassen, das mit dem Slogan wirbt: „A Cathedral to Fire and Food“.

Die Gaudi hat begonnen – am Wochenende eröffnete das 180. Oktoberfest. Oberbürgermeister Christian Ude zapfte am Samstag mit zwei Schlägen das erste Fass an und erfreute die Besucher mit dem traditionellen „O'zapft is!“. Schon vor der offiziellen Eröffnung hatten einige Bierzelte wegen Überfüllung schließen müssen. Am Sonntag zogen etwa 9.000 Trachtler und Fahnenschwinger zur Wiesn, tausende Schaulustige säumten den Weg des Trachtenumzugs.

In der Hauptstadt wurden in der Nacht zum Montag gleich zwei Gastwirte überfallen. In Reinickendorf hatte sich ein Unbekannter mit einer Eisenstange bewaffnet und so einen 38-jährigen Gastronom überfallen. In der gleichen Nacht kam es in Kreuzberg ebenfalls zu einem Überfall. Ein 61-jähriger Gastwirt wollte mit drei Angestellten sein Lokal durch einen Hinterausgang verlassen, als zwei Unbekannte das Trio mit einer Schusswaffe bedrohten und ausraubten.

Man muss es zwei Mal lesen, um es zu glauben: Janssen's Tanzpalast, eine Cuxhavener Großraumdisco, bietet bei ihren Feten nicht nur „wilde Party-Luder“ und „Bodyshots“. Im Norden jagen Gäste zur Belustigung auch kleinwüchsige Menschen durch den Club und sperren sie anschließend in einen Backofen. Dafür bekommen sie Preise. Der Club nennt das „Liliputaner Action“. Untertitelt ist die Einlage mit: „Wer den Liliputaner einsperrt, bekommt einen Flatscreen!“ Bei einer Showeinlage wurde jetzt einer der Kleinwüchsigen schwer verletzt.

Geglückte Titelverteidigung: Nach 2011 holte sich die Mannschaft des gastgewerblichen Fachverbandes FBMA erneut den Titel im Mannschaftswettbewerb „The Dream Team“ in Kuala Lumpur. Alle zwei Jahre treffen sich dort beim internationalen Gastronomiewettbewerb Culinaire Malaysia ambitionierte Nachwuchskräfte-Teams aus den Bereichen Küche, Service und Bar zum Leistungsvergleich.

Der Deutsche Systemgastronomie-Preis 2013 geht an Professor Dieter Hundt. Im Fokus der Auszeichnung stünde der Verdienst des Arbeitgeberpräsidenten beim Mitnehmen und Integrieren der Systemgastronomie – hinein in die sozialpolitische Verantwortung, so der Vizepräsident des Bundesverbandes der Systemgastronomie Stefan Kost in seiner Laudatio. Ihre Branche habe Hundts Engagement und seiner Offenheit viel zu verdanken.

In Österreich gibt es nun sogar die Burger im Bett – denn McDonald´s testet in einer Wiener Filiale einen Lieferservice. Der erste Tag habe all ihre Erwartungen übertroffen, so eine Unternehmenssprecherin. Kunden können zwischen 11 und 23 Uhr online ihre Bestellungen aufgeben. Lieferboxen mit integrierten Wärmeplatten sorgen für die nötige Qualität. Sollte der Testbetrieb auch weiterhin gut laufen, ist die Ausdehnung des Angebots bereits geplant.

Was war denn da los, Bild-Zeitung? Am letzten Samstag wurde das Springer-Blatt als Wahlaufruf kostenfrei 41 Millionen Mal verteilt. Auf der Titelseite werden bekannte Sprüche auf die Bundestagswahl umgetextet. Dazu zählt auch: „Wer nicht wählt, wird Wirt!“. Geht’s noch, Bild-Zeitung? Was haben sich die Redakteure denn dabei Gedacht? Wahrscheinlich nichts. Da ist wohl eine Entschuldigung gegenüber einer ganzen Branche fällig.