Gastronomie

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Reserviert und dann einfach weg? Für Gastronomen sind unentschuldigte "No-Shows" mehr als nur eine Lappalie – sie bedeuten massive Umsatzeinbußen und weniger Trinkgeld für das Personal. Eine Umfrage zeigt, wie weit verbreitet das Problem ist und welche drastischen Maßnahmen Gastwirte jetzt ergreifen.

Die Senkung der Mehrwertsteuer auf sieben Prozent führt zu stabilen Preisen in der Gastronomie. Aktuelle Daten zeigen, dass Betriebe die Entlastung vor allem nutzen, um gestiegene Kosten abzufedern. Knapp Dreiviertel der untersuchten Gastronomiebetriebe haben, laut einer Studie, ihre Preise, nach der Steueränderung, unverändert gelassen.

Wer Gast in einem Restaurant oder einer Gaststätte ist, muss dort auch kostenfrei die Toilette nutzen können. Etwas anderes gilt nur für Menschen, die ausschließlich zum Erleichtern eintreten.

Die moderne Gastronomie ist ein hochkompetitiver Markt, in dem Effizienz und ein herausragendes Gästeerlebnis über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Digitale Werkzeuge haben sich von einer optionalen Ergänzung zu einem unverzichtbaren Fundament für den reibungslosen Ablauf und nachhaltiges Wachstum entwickelt.

Die Gäste lieben sie, doch nur wenige Köche können es: kunstvolle Schnitzereien mit Lebensmitteln. Einer der Großen der Branche ist Isidro Sasa, der als Food Artist im Kölner Dorint Hotel am Heumarkt für außergewöhnliche Leckerbissen sorgt. Der 55-jährige verwandelt schon seit 20 Jahren Lebensmittel in Kunstwerke, seit 18 Jahren in deutschen Hotels. Um professioneller Food Artist zu werden, brauche es ein gewisses Talent, aber auch viel Übung. Es sei eine Frage der Technik, so Sasa.

Die Temperaturen steigen, die Umsätze auf den Terassen der Gastronomen endlich auch. Doch leider steigen vielerorts auch die Abgaben, die von den Wirten für die Außengastronomie an die Städte abgeführt werden müssen. Negativer Vorreiter ist Düsseldorf, wo die Gebühren zwar bisher seit 1998 nicht angehoben worden waren, dafür aber in diesem Jahr gleich um stolze 20 Prozent! Mehreinnahmen von 200.000 Euro werden so erwartet.

Unfreundliche Gäste musste wohl schon jeder Gastgeber ertragen. Doch dass selbst die Gastfreundschaft ihre Grenzen hat, durfte nun ein 20-jähriger Münsinger erfahren, der im November vergangenen Jahres in einem McDonald´s-Restaurant ausfällig geworden war. Nachdem er die Kassiererin beleidigt und ihr den Stinkefinger gezeigt hatte, stieß er zum krönenden Abschluss noch ein paar Tablets vom Stapel. Dem Gericht reichte dies für eine Geldstrafe über 1.200 Euro.

Die Gewinner im großen „Teamcup der Systemgastronomie 2013“ stehen fest: Auf dem ersten Platz landete die Mannschaft der Aachener Käthe-Kollwitz Schule um Mats Geuenich und Carolin Bombel, Café Extrablatt Düren, Thomas Bongartz, Maredo Aachen, und Weng-Shieng Lee, Besitos Tapas y mas Aachen. Rund 130 Auszubildende aus Deutschland und Österreich hatten sich dem Wettbewerb gestellt, der von der Berufsschule Elmshorn und dem Bundesverband der Systemgastronomie (BdS) veranstaltet wurde. 

Der Mai rückt in großen Schritten näher, und mit ihm das absolute Rauchverbot in Nordrhein-Westfalen. So manch ein Wirt weiß nicht, wie es dann für ihn weitergehen soll. Gerade in Duisburg gebe es laut Medienberichten viele Kneipen, die ihre rauchenden Gäste nicht vor die Tür setzen könnten, weil einfach kein Platz da sei. Sie würden nur vom Getränkeverzehr ihrer Gäste leben, so Hannelore Grühn vom „Zum weißen Roß“. Und die wollten beim Pilsken nicht auf ihre Zigarette verzichten.

In der Bochumer Vapiano-Filiale gibt es, laut eines Berichtes der Marler Zeitung, derzeit wenig zu lachen: Blitzkündigungen, Strafanzeigen, eine angeblich blockierte Betriebsratswahl, die öffentlich gemacht wurde. Auch das Arbeitsgericht schaffte es nun nicht, den Frieden zwischen Geschäftsführung und Angestellten wieder herzustellen.

Die Anzahl der Geldspielautomaten in Spielhallen und Gaststätten ist im vergangenen Jahr auf 265.000 gestiegen. Im Jahr 2005 lag die Zahl bei 183.000. Im Jahr 2012 setzte die Branche 4,4 Milliarden Euro um. Doch die Zeiten könnten härter werden. Erst im Februar hatte das Bundeswirtschaftsministerium den Entwurf einer Verordnung vorgelegt, wonach künftig in Gaststätten nur noch ein Geldspielautomat erlaubt sein soll.

Bei einer Schlägerei im bayerischen Bogen kam es in der vergangenen Woche zu einem Todesfall. Wie nun berichtet wurde, war es zu einer Meinungsverschiedenheit zwischen einem 70-jährigen und einem 66-jährigen gekommen, die in einer handgreiflichen Auseinandersetzung mündete. Beide Männer mussten anschließend ins Krankenhaus. Der 66-jährige hatte jedoch solch schwere Verletzungen erlitten, dass er mittlerweile verstarb.