Gastronomie

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Reserviert und dann einfach weg? Für Gastronomen sind unentschuldigte "No-Shows" mehr als nur eine Lappalie – sie bedeuten massive Umsatzeinbußen und weniger Trinkgeld für das Personal. Eine Umfrage zeigt, wie weit verbreitet das Problem ist und welche drastischen Maßnahmen Gastwirte jetzt ergreifen.

Wer Gast in einem Restaurant oder einer Gaststätte ist, muss dort auch kostenfrei die Toilette nutzen können. Etwas anderes gilt nur für Menschen, die ausschließlich zum Erleichtern eintreten.

Die moderne Gastronomie ist ein hochkompetitiver Markt, in dem Effizienz und ein herausragendes Gästeerlebnis über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Digitale Werkzeuge haben sich von einer optionalen Ergänzung zu einem unverzichtbaren Fundament für den reibungslosen Ablauf und nachhaltiges Wachstum entwickelt.

Die Globus Markthallen kooperieren mit dem südkoreanischen Marktführer TheBorn und eröffnen in Eschborn eine authentische Korean Kitchen. Damit erweitert das Unternehmen sein gastronomisches Profil um internationale Spezialitäten und setzt auf die hohe Nachfrage im Rhein-Main-Gebiet.

Wissenschaftler in Australien haben ein Bier entwickelt, das rehydrierend, dem Wasserverlust im Körper also entgegen wirkt. Das Getränk wird in den Medien als „No-Hangover Beer“ gefeiert. Dem kompletten Kater dürfte das Gebräu allerdings nicht vorbeugen.

Auf dem Münchner Oktoberfest wird es in diesem Jahr in den Festzelten 75.000 reservierte Plätze weniger geben. Da dadurch natürlich viele Gäste leer ausgehen, berichten die Wirte bereits von „sehr aggressiven Reaktionen“ der Bewerber. Grund für die Aufregung sind die verschärften Reservierungsbestimmungen. Die Neuregelung sollte es den Münchnern wieder möglich machen, auch spontan das Fest zu besuchen.

Promis mögen Restaurants. Sowohl vor als auch hinter dem Tresen. So auch Justin Timberlake, der gemeinsam mit zwei Freunden ein New Yorker Restaurant betreibt. Was dem ehemaligen Boygroup-Sänger aber weniger gefallen haben wird, war der letzte Besuch des Gesundheitsamts. Ganze 22 Mängel fanden die Prüfer und verteilten lediglich die Note „B“. Jetzt muss erst einmal die Mängelliste abgearbeitet werden. 

Raupen-Risotto mit Heuschrecke, dazu ein bisschen Grashüpfer oder gebrannte Bienen-Larven – die Gäste des Londoner „Eat Ento“ brauchen einen starken Magen. Das Restaurant wird von vier Uni-Absolventen betrieben, dies aber nur für kurze Zeit. Allerdings planen die optimistischen Jung-Unternehmer für die nächsten Jahre feste Filialen und einen Liefer-Service für Supermärkte.

Gestern startete der Prozess um die tödliche Messerattacke in einem Döner-Imbiss. Dem 39-jährigen Angeklagten wird vorgeworfen, den Wirt des Ladens durch einen Stich in den Rücken getötet zu haben. Die beiden Männer waren wegen des Essens in Streit geraten. Da der Angeklagte zur Tatzeit jedoch betrunken war, geht die Staatsanwaltschaft von verminderter Schuldfähigkeit aus.

Bewaffnete Kunden sind in den US-Filialen von Starbucks laut Süddeutscher Zeitung keine Seltenheit. Allerdings würden die Cafés immer mehr zum Schauplatz für Kampagnen der Waffenlobby und ihrer Gegner. Ab und an schießen sich Gäste auch schon mal gegenseitig ins Bein.

Wie man es schaffen kann, beim Einparken in das Schaufenster eines Restaurants zu krachen, durfte nun ein 74-jähriger Autofahrer in Sindelfingen eindrucksvoll beweisen. Der Mann hatte schlicht das Brems- mit dem Gaspedal verwechselt. Die unverhoffte Beschleunigung ließ ihn zunächst einen vor ihm geparkten Toyota rammen, bevor er über den Gehsteig und in das Restaurant bretterte. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Als langjähriges Mitglied des Freundeskreises des Altonaer Kinderkrankenhauses liegen Sternekoch Heinz O. Wehmann besonders die kleinen Patienten am Herzen. So verwundert es nicht, dass er nun gleich vier davon in sein „Landhaus Scherrer“ einlud und sie hinter die Kulissen blicken ließ. Es mache ihm großen Spaß mit den Kindern zu kochen, so Wehmann. Sie seien sehr aufmerksam und wissbegierig.