Gastronomie

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Nachholtermin: Internorga vom 20. bis 24. Juni 2020

Die Internorga wird in diesem Jahr vom 20. bis 24. Juni auf dem Hamburger Messegelände stattfinden. Am Dienstag hatte die Hamburg Messe die Internorga 2020 aufgrund der Besorgnis um eine zunehmende Verbreitung des Coronavirus zunächst verschoben.

Die Online-Initiative „Prostspender“ bringt jetzt Gastronomen und Gäste zusammen

Lieferdienst und Menü-Gutschein: eine kostenfreie Online-Initiative bringt jetzt Gastronomen und Gäste zusammen. Prostspender ist eine bundesweite „nonprofit-sharing-is-caring-Initiative der kulinarischen Agentur Foodbrains aus Ravensburg.

Vorbereitungen für Wiesn laufen weiter

Während zahlreiche Veranstaltungen und Konzerte wegen des Coronavirus abgesagt werden, laufen die Vorbereitungen für die Wiesn vorerst weiter. Die Entscheidung darüber, ob das Oktoberfest abgesagt wird, soll erst in ein paar Monaten fallen.

Mahlzeiten zum Mitnehmen mit eigenem Geschirr: Was ist an Hygiene zu beachten?

Um Servicekräften in Supermärkten und Restaurants, die aktuell nur Mahlzeiten zum Mitnehmen anbieten dürfen, Hinweise für den hygienischen Umgang mit Mehrwegbehältnissen zu geben, hat der Lebensmittelverband Deutschland ein Merkblatt veröffentlicht.

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Frank Oehlers Speisemeisterei meldet Insolvenz an

Die Speisemeisterei von TV-Restaurantretter Frank Oehler ist pleite. Das Stuttgarter Sternerestaurant musste Insolvenz anmelden. Dies berichtet die Stuttgarter Zeitung in ihrer Samstagsausgabe. „Wir sind untröstlich, dass wir jetzt die Reißleine ziehen müssen", sagte der Geschäftsführer des Betriebes.

„Kochen für Helden“ zieht Kreise

Max Strohe und Ilona Scholl vom Berliner Sternerestaurant tulus lotrek haben die Aktion „Kochen für Helden“ gestartet und kochen kostenfrei für Ärzte und Pfleger, für Supermarktangestellte und Feuerwehrmänner. Inzwischen beteiligen sich auch prominente Gastronomen und Lieferanten in anderen Städten.

Restaurantkette Vapiano insolvent

Die Restaurantkette Vapiano ist zahlungsunfähig. «Aufgrund des drastischen Umsatz- und Einnahmenrückgangs ist zum heutigen Tag der Insolvenzgrund der Zahlungsunfähigkeit für die Vapiano SE eingetreten», teilte das Unternehmen am Freitag in Köln mit.

München: Zum Nachtisch Kokain

Ein Münchner Wirt servierte seinen Gästen anscheinend einen etwas anderen Nachtisch. Der 59-jährige wird verdächtigt, ein halbes Jahr lang in seiner Kneipe Rauschgift verkauft zu haben. Nun steht er wegen Drogenhandels vor Gericht. Laut Münchner Abendzeitung wurde das eingenommene Geld in die Kasse gelegt und mit der Ziffer eins mit Stern als „Dessert“ gekennzeichnet. Die Polizei hatte seit Wochen gegen den Mann und zwei weitere Drogenhändler ermittelt. Eine mitangeklagte Angestellte des Gastwirts wurde bereits zu eineinhalb Jahren auf Bewährung verurteilt.

YUM! Brands: China treibt das Wachstum

Die US-Restaurantkette „YUM! Brands“, zu der die Marken Pizza Hut, Taco Bell und KFC gehören, hat im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres Umsatz und Gewinn kräftig gesteigert. „YUM! Brands“ gab an, dass alle Sparten und Regionen zu der positiven Entwicklung beigetragen hätten. Besonders erfreulich zeigte sich das Wachstum in China und den USA. Unter dem Strich blieb der Schnellrestaurantkette ein Nettogewinn von 471 Millionen Dollar.

Trinkgeld: Spendable Gäste bei roten Kellnerinnen

Ein bei der Arbeit in der Gastronomie getragenes rotes T-Shirt lässt das Trinkgeld der männlichen Gäste bis zu 26 Prozent höher ausfallen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie der Université de Bretagne-Sud im französischen Vannes. Die Untersuchung zeigte jedoch auch, dass die weiblichen Gäste keinen Unterschied machen würden. Sie gaben der Bedienung stets gleich viel oder wenig Trinkgeld – egal, ob sie schwarz, gelb, blau oder weiß trug. 

Schulverpflegung: Neue Dehoga-Broschüre erschienen

Nicht nur die großen Catering-Unternehmen können in der Schulverpflegung erfolgreich sein. Mit der neuen Broschüre „Schulverpflegung für Gastronomen“ stellt der Dehoga Baden-Württemberg nun kleinen und mittleren Betrieben konkrete Handlungsempfehlungen für die Praxis zur Verfügung. Gemeinsam mit dem Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz und unterstützt von der Vernetzungsstelle Schulverpflegung Baden-Württemberg erfolgte die Konzeption unter Berücksichtigung der Qualitätsstandards für die Schulverpflegung der Deutschen Gesellschaft für Ernährug.

Rauchverbot: Branche startet Bierdeckelaktion

Das drohende absolute Rauchverbot in Nordrhein-Westfalen macht der Branche schwer zu schaffen. Um auf die Auswirkungen auf die Gastronomie hinzuweisen, haben der Dehoga NRW, der Brauereiverband NRW sowie der Getränkefachgroßhandel eine Bierdeckelaktion gestartet. Bis zum Ende des Gesetzgebungsprozesses sollen über eine Million Bierdeckel in den Betrieben verteilt und Stimmen gezählt werden. Auf der Rückseite der Deckel findet sich eine entsprechende Telefonnummer, unter der die Anrufer die Möglichkeit haben, für den Fortbestand des friedlichen Miteinanders von Gastronomen, nicht rauchenden wie rauchenden Gästen und Anwohnern zu stimmen. Parallel dazu kann auch mittels QR-Code abgestimmt werden.

Schweiz: Benoît Violier ist „Koch des Jahres“

Der Gault Millau hat geurteilt, bei den Eidgenossen: "Koch des Jahres 2013" in der Schweiz ist Benoît Violier (41) aus dem "Hôtel de Ville" in Crissier. Die Gourmet-Bibel zeichnete ihn mit 19 Punkten aus. Neben Violier dürfen sich auch fünf weitere Köche mit 19 Punkten schmücken. Es handelt sich um Andreas Caminada (Fürstenau), Philippe Chevrier (Satigny), André Jaeger (Schaffhausen), Didier de Courten (Sierre) und Bernard Ravet (Vufflens-le-Château). Der Deutsche Heiko Nieder vom „The Restaurant“ im "The Dolder Grand" in Zürich erkochte 18 Punkte.

Oktoberfest: Weniger Besucher tranken weniger Bier

Und schon ist es wieder vorbei. Rund 6,4 Millionen Menschen besuchten in diesem Jahr das 179. Oktoberfest – fast eine halbe Millionen weniger als im Vorjahr. Auch der Bierkonsum verhielt sich dementsprechend. Wie der Festleiter Dieter Reiter am Sonntag mitteilte, seien 600.000 Maß weniger getrunken worden. Die Zahlen seien zwar gesunken, so Reiter, doch war das Festgelände wegen des alle vier Jahre parallel stattfindenden Landwirtschaftsfests auch deutlich kleiner. Im Vergleich mit der letzten „Kleinen Wiesn“ im Jahr 2008 sei der Bierkonsum sogar um 300.000 Maß gestiegen. Trotz der kleineren Ausgabe sei es dennoch eine „rundum gelungene Wiesn“ gewesen. Die gastronomischen Umsätze blieben stabil. Die hungrigen Gäste vertilgten 116 Ochsen und 57 Kälber. Von einem „lebhaften“ Oktoberfest sprachen hingegen die Sicherheitskräfte. Die Polizei, die auf der Wiesn mit einer eigenen Wache vertreten ist, musste in den zwei Wochen rund 2.000 Mal ausrücken. Eine leichte Steigerung im Vergleich zum Vorjahr. Die häufigsten Delikte waren Körperverletzung und Diebstahl.

Sodexo: Entschädigung für kranke Kinder

Kehrtwende bei Sodexo. Nach Mitteilung der Behörden, dass tiefgefrorene Erdbeeren die „wahrscheinlichste Ursache“ der massenhaften Erkrankungen seien, hat sich das Catering-Unternehmen nun entschuldigt. Sie seien über den Sachverhalt bestürzt, teilte Sodexo mit. Sie entschuldigten sich in aller Form bei den betroffenen Kindern und deren Familien und stellten eine Entschädigung in Aussicht. Das Unternehmen kündigte an, die Lieferanten künftig noch strikter auszuwählen. Der dafür notwendige Kriterienkatalog werde durch die nun gemachten Erfahrungen erweitert und verschärft.

Olympiade der Köche in Erfurt gestartet

20.000 Eier, 4.600 kg Gemüse, 1.000 kg Fleisch, 1.200 kg Fisch, 700 kg Kartoffeln, nicht nur die Zutatenliste bei der Olympiade der Köche, die vom 6. bis 9. Oktober in Erfurt stattfindet, ist beeindruckend. Auch die Beteiligung ist auf Rekordniveau: 1.320 Köche aus der ganzen Welt, 35 Nationalmannschaften, 25 Jugendteams, 16 Teams im GV-Award, acht Militärmannschaften und vier Patissier-Teams verbreiten an den vier Tagen auf dem Messegelände der thüringischen Hauptstadt guten Geschmack.

Disko: Polizei verhindert Massenpanik

Vor einer Friedrichshafener Diskothek kam es fast zu einer Massenpanik. Über 500 Personen standen vor der Eingangstür und wollten hinein, Grund war der vergünstigte Eintritt anlässlich der Jubiläumsfeier der Diskothek. Da die Menschenmasse immer weiter drückte, und es vor den Türen bereits zu tumultartigen Zuständen kam, mussten die Ordnungshüter eingreifen: Nur ein Großaufgebot aus Polizei, Feuerwehr und Rettungskräften konnte die Situation noch entschärfen und somit schlimmeres verhindern. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Und die Jubiläumsfeier fand ebenfalls statt.

McDonald´s: Kaffee bald auch im Supermarkt?

Die US-amerikanische Burgerkette McDonald´s plant, einem Bericht des Wallstreetjournals zufolge, ihren Kaffee künftig auch in Supermärkten zu vertreiben. Das Unternehmen beantragte die Eintragung der Marke „gemahlen und in ganzen Bohnen“ beim zuständigen US-Patentamt. Andere Unternehmen der Branche waren da schneller: So gibt es bereits seit längerem den Kaffee der Donut-Kette Dunkin Donuts im Einzelhandel zu kaufen, Starbucks bietet fertige Kaffeegetränke und neuerdings eine Kapselmaschine.

Starbucks: 1.000 neue Filialen geplant

Starbucks will weiter expandieren – und das wieder mit Tempo: Howard Schultz, der Gründer der weltgrößten Kaffeekette, sagte der Nachrichtenagentur Bloomberg, dass er sich 1.000 neue Läden in den nächsten fünf Jahren allein in den USA vorstellen könnte, wodurch 20.000 Jobs entstünden. Auch in China liege  das Unternehmen im Plan. Dort beabsichtigt Schultz bis 2015 1.500 Kaffeehäuser zu betreiben. Derzeit gehören weltweit über 17.800 Läden zu Starbucks.

Oktoberfest: Ein Bison auf der Wiesn

Wo sonst eher Ochsen und Hendl für die kulinarischen Bedürfnisse der Gäste sorgen, gab es in diesem Jahr eine echte Delikatesse: Bisonfleisch im Schottenhammelzelt. Die Wildrinder Nordamerikas, die noch vor 100 Jahren vom Aussterben bedroht waren, haben sich in Deutschland zu einem echten Gaumenschmaus entwickelt. Doch Qualität hat seinen Preis – gerade auf dem Teller. Die Portion Bison-Gulasch für 25 Euro sei ein Experiment, so Christian Schottenhammel im Donaukurier. Der Renner sei es aber bisher nicht, selbst für die Wiesn wäre es ein extrem hochpreisiges Angebot. Ein finanzielles Risiko mussten die Gastronomen trotzdem nicht eingehen. Für den Umsatz würden weiterhin Bier und Hendl sorgen.

Catering: Berliner Schulen verzichten auf Sodexo-Essen

Als erstes Bundesland hat sich Berlin dazu entschlossen, auf Schulessen der Catering-Firma Sodexo vorerst zu verzichten. Damit reagiert das Land auf die massenhaften Magen-Darm-Erkrankungen der letzten Tage. Experten aus Bund und Ländern gehen nach wie vor davon aus, dass der Ausbruch durch ein kontaminiertes Lebensmittel ausgelöst wurde. Die Verwaltung der Hauptstadt empfahl besorgten Eltern, ihren Kindern das Essen von zu Hause mitzugeben. Ein Sodexo-Sprecher teilte unterdessen mit, dass es im Produktionsprozess keine Ungereimtheiten gebe und warf den verantwortlichen Behörden ein Informationschaos vor.

Wiesn: Fest auf Rekordkurs

Halbzeit beim Oktoberfest: 3,6 Millionen Besucher aus aller Welt waren bisher auf der Wiesn unterwegs, Oberbürgermeister Christian Ude zeigte sich begeistert. Ein Plus von fünf Prozent beim Hendlverkauf und bis zu acht Prozent bei den anderen Schmankerln kann bilanziert werden. Bislang wurden 60 Ochsen (2011: 58) und 26 Kälber (2011: 27) verzehrt. Die Besucherzahlen sind auf Rekordkurs, doch die der schweren Körperverletzungen leider auch. Gerade das Zuschlagen oder Werfen mit Maßkrügen sei ein äußerst gefährliches Delikt, machte der Polizeivizepräsident Robert Knopp gegenüber der Zeitung „die Welt“ deutlich. 25 Täter konnten an Ort und Stelle festgenommen werden. Oberbürgermeister Ude nannte es dennoch erstaunlich, dass es angesichts der Besuchermassen nicht zu mehr Zwischenfällen kommen würde. An manchen Tagen sei schließlich zahlenmäßig die Bevölkerung einer Großstadt auf einer einzigen "Wiese" versammelt.

LSG: Catering auf Schienen

Die Lufthansa-Tochter LSG Sky Chefs will ihr Kerngeschäft nun verstärkt auf die Schiene bringen. Laut einem Bericht der Wirtschaftswoche verhandelt das Unternehmen derzeit mit Eurostar über die Essenslogistik am Standort Brüssel. Damit wäre auch die Belieferung der Thalys-Züge verbunden. Wie das Unternehmen mitteilte, wolle LSG das Bahn-Catering stark ausbauen. 2013 würden zahlreiche Verträge zwischen europäischen Eisenbahnunternehmen und Cateringanbietern auslaufen. Und diese Chance wollen die Sky Chefs nun ausnutzen.

Hooters: Jetzt auch Frauen im Blick

Hautenge T-Shirts und orange Hosen – so sah bisher das Erfolgskonzept von Hooters aus. Nach drastischen Umsatzeinbrüchen denkt die US-amerikanische Restaurantkette nun jedoch offen über einen Imagewechsel nach. Ein neues Ladenkonzept und eine überarbeitete Speisekarte sollen die Restaurants attraktiver für Frauen und Geschäftsessen machen. Aus diesem Grund werde künftig mehr Wert auf Salate, Wein und Cocktails gelegt, teilte das Unternehmen mit. An den Outfits der Kellnerinnen ändert sich jedoch erst einmal nichts.

„Cliff“ an der Alster: Raubüberfall mit Axt

Drei Männer, mit einer Axt bewaffnet, haben in der Nacht zum Montag das beliebte Alster-Lokal „Cliff“ in Hamburg überfallen und ausgeraubt: Mit den Worten: „Öffnet den Safe oder wir hacken euch die Hände ab!“, drohte das Trio den beiden Angestellten. Am Ende griffen sich die Männer die Tageseinnahmen in Höhe von 6.500 Euro und schlossen ihre Opfer im Büro des Restaurants ein. Bis sich die Frauen befreit und die Polizei alarmiert hatten, waren die Täter über alle Berge.

Virus: Weniger Krankheitsfälle

Die Suche nach dem Auslöser der massenhaften Magen-Darm-Erkrankungen geht weiter. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts wurden bis Samstagnachmittag über 8.300 Krankheitsfälle in 342 Einrichtungen gemeldet. Die Experten sind derzeit noch dabei, Speisepläne, Essensproben, Lieferwege und Laborergebnisse auszuwerten. In Sachsen und Thüringen konnte in einzelnen Fällen das gefährliche Novovirus nachgewiesen werden. Wie das Gesundheitsministerium mitteilte, sei der Höhepunkt der Krankheitswelle jedoch bereits überschritten. Die meisten Fälle waren bis Mitte der Woche verzeichnet worden, schon am Freitag sei die Zahl der Meldungen zurück gegangen.

Weinkönigin: Die neue kommt aus Rheinland-Pfalz

Die neue Deutsche Weinkönigin heißt Julia Bertram und kommt aus dem Anbaugebiet Ahr in Rheinland-Pfalz. Die 22-jährige setzte sich gegen ihre fünf Konkurrentinnen durch und wurde in Neustadt an der Weinstraße zur 64. Deutschen Weinkönigin gekrönt. Für ein Jahr wird sie nun die Welt bereisen und heimische Weinanbaugebiete repräsentieren. Auch ihre beiden Prinzessinnen strahlten um die Wette: Anna Hochdörffer aus der Pfalz und Natalie Henninger aus Baden werden der frisch gekürten Königin von nun an zur Seite stehen.