100 Franken gegen No-Shows: Dolder Grand-Restaurant reserviert nur noch gegen Vorkasse

| Gastronomie Gastronomie

No-Shows sind in der Gastronomie ein echtes Problem. Häufig bleiben trotz Reservierung Tische leer. Das Zürcher 5-Sterne-Hotel Dolder Grand will sich das aber nicht mehr gefallen lassen. Gäste, die in Heiko Nieders Gourmetrestaurant „The Restaurant“ einen Tisch bestellen, müssen seit zwei Wochen im Voraus einen Teilbetrag zahlen.

„Im Jahresdurchschnitt erscheinen 20 Prozent der Gäste nicht, besonders häufig am Freitag- und Samstagabend“, erklärte die Sprecherin Anna Siroka laut 20min. Darin eingerechnet seien auch jene, die weniger als 24 Stunden vorher absagen. „Die Gäste reservieren in mehreren Restaurants gleichzeitig und entscheiden sich kurzfristig, wo sie essen wollen.“ Das sei natürlich sehr bedauerlich für die anderen Gäste, die gerne im Haus essen würden: „Oft gibt es eine Warteliste. Wenn wir genügend früh wissen, dass jemand nicht kommt, können wir den Tisch weitergeben“, so die Sprecherin.

Eingesetzt wird das US-Buchungssystem Tock. Dieses wird bereits in einigen der besten Restaurants der Welt genutzt, so zum Beispiel im New Yorker Eleven Madison Park, im The Fat Duck im englischen Bray oder im Noma in Kopenhagen. Wie das Hotel mitteilte, sei The Restaurant das erste Fine-Dining-Restaurant, welches das System in der Schweiz nutzt.

Wie 20min berichtet, werden bei einer Reservierung für ein Abendessen 100 Franken pro Person im Voraus fällig. Dies entspreche einem Drittel des Gesamtpreises. Für ein Mittagessen werden vorab 50 Franken berechnet. Fünf Tage vor dem Besuch erhält der Gast dann eine Erinnerungsmail. Bis zu 72 Stunden vor dem Besuch kann dann kostenlos storniert werden. Eine Übertragung auf eine andere Person ist ebenfalls möglich. Bisher habe es noch keine negative Rückmeldung gegeben, versicherte die Sprecherin.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das kulinarische Aushängeschild des Fünf-Sterne-Resorts Schloss Elmau ist das mit zwei Michelin-Sternen und fünf schwarzen Kochhauben im Gault&Millau ausgezeichnete Restaurant Luce d’Oro, das ab sofort den japanischen Namen IKIGAI​​​​​​​ trägt.

Nach dem Erfolg des Restaurants Circolo Popolare in London, will der neuste Zuwachs der Big Mamma Group in Madrid die italienische Authentizität ehren. Und das als erstes Restaurant im Picasso Tower.

Der Sandwich-Gigant Subway hat eine Vereinbarung mit McWin Capital Partners getroffen, um das Management der Marke in Frankreich, der Tschechischen Republik, Luxemburg und Belgien zu übernehmen. McWin soll in den nächsten zehn Jahren weitere 600 Standorte entwickeln. McWin hatte zuletzt die Mehrheit bei Sticks'n'Sushi übernommen.

Anja Hirschberger, langjähriges Mitglied des Aufsichtsrats des Leaders Club Deutschland, tritt aus der Vereinigung aus und legt ihren Aufsichtsratsposten nieder. Zuvor waren bereits Gründungspräsident Thomas Hirschberger und Vorständin Kerstin Rapp-Schwan aus dem Leaders Club ausgetreten.

Der Guide Michelin​​​​​​​ hat seine aktuelle Restaurantauswahl für Frankreich vorgestellt. Der Jahrgang 2024 umfasst zwei neue Drei-Sterne-Restaurants, acht neue Zwei-Sterne-Restaurants, 52 neue Ein-Stern-Restaurants und neun neue Michelin Green Star-Restaurants.

Matthias Kutzer ist seit rund einem halben Jahr Präsident des BdS und bildet gemeinsam mit Markus Suchert die Führungsspitze des Verbands. Doch wie sieht die Zusammenarbeit der beiden genau aus? Und was sind ihre Aufgaben, Ziele und Pläne?

ProteinReich aus Braunschweig wurde bei den diesjährigen Lieferando Awards als das beste Liefer-Restaurant Deutschlands ausgezeichnet. Den Award für das innovativste Restaurant erhielt in diesem Jahr "My Stolz - The Burger Boss".

HeimWerk Restaurants gibt es ab sofort im Doppelpack in Düsseldorf. Nach dem Erfolg des Restaurants in der Altstadt, folgt nun das HeimWerk Restaurant Düsseldorf Mitte.  Am Martin-Luther-Platz werden bis zu 200 Gäste auf 500 Quadratmetern versorgt.

Weltraumessen hat oft einen eher schlechten Ruf. Das könnte sich allerdings bald ändern, denn der dänische Spitzenkoch Rasmus Munk plant, seine Kreationen bald am Rand des Alls zu servieren. Das besondere Gastroerlebnis in der Stratosphäre soll im Jahr 2025 stattfinden. Der Haken: Ein Ticket kostet 495.000 US-Dollar.

Thüringen feiert seine Bratwursttradition: Am Samstag wurde in Erfurt symbolisch angegrillt. Doch die Wurst steht nicht nur für Tradition, sie ist auch ein Wirtschaftsfaktor. Etwa 40.000 Tonnen Thüringer Bratwurst würden jährlich hergestellt.