50 Restaurants in Deutschland? Gastro-Konzept Tastyy beantragt Insolvenz

| Gastronomie Gastronomie

Eigentlich sollte das Gastro-Konzept Tastyy richtig durchstarten. In Deutschland waren bis zu 50 Standorte geplant, dazu die Expansion in ganz Europa. Das erste Restaurant in Deutschland (nach dem Start in der Türkei) eröffnete Anfang des letzen Jahres in Gelsenkirchen, es folgten Filialen in Düsseldorf und Köln (Tageskarte berichtete). 

Der Geschäftsführer von Tastyy, Marco Schepers, kennt sich aus in der heimischen Systemgastronomie. Der frühere CEO von KFC Deutschland, Österreich, Schweiz und Dänemark klang im letzten Jahr noch optimistisch: „Frische Zutaten und überraschende Kreationen sowie eine transparente und nachhaltige Arbeitsweise sind unser Erfolgsrezept. Dafür suchen wir auch Franchise-Partner die gemeinsam mit uns tastyy in Deutschlands, der Türkei und in ganz Europa zu einer starken Marke machen.“, so Schepers.

Daraus wird nun vorerst nichts: „Leider sind vertraglich zugesagte Gelder eines Investors zur Deckung der Liquidität noch nicht gekommen, so dass das Unternehmen den Schritt gehen musste, eine Sanierung im Rahmen eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung zu beantragen“, erklärte Schepers nun per Mitteilung.

Das zuständige Amtsgericht Münster habe dem Antrag durch entsprechende Beschlussfassung stattgegeben. Tastyy werde innerhalb der vorläufigen Insolvenz in Eigenverwaltung versuchen, den Betrieb nach kurzer Unterbrechung fortzusetzen und Investoren oder Käufer für das Geschäft und das Konzept zu begeistern, zeigt sich Schepers hoffnungsvoll. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Gastronomische Akademie Deutschlands hat Drei-Sterne-Koch Christian Bau auf der 78. Frankfurter Buchmesse mit der Goldenen Feder für sein Buch „Paris–Tokio“ ausgezeichnet. Im Rahmen des Wettbewerbs vergab die Jury insgesamt 61 Preise an Verlage und Autoren.

Daniel Craig hat sich einem Bericht der „Times“ zufolge am Londoner Pub „Horseshoe“ beteiligt. Mit zwei Geschäftspartnern wolle der frühere James-Bond-Darsteller das Lokal in Clerkenwell zunächst renovieren lassen.

Klaus Rader, Co-Gründer von L'Osteria, kommt auf Mallorca bei einem Autorennen ums Leben. Die Unfallursache ist unklar. Die Veranstalter sagen nach dem Unfall das Ereignis ab.

Starbucks hat laut Financial Times mit Beratern an einer möglichen Übernahme von Chipotle gearbeitet. Ob bereits ein formelles Angebot vorliegt, ist nicht bekannt; Starbucks verweist auf seinen laufenden Konzernumbau.

Burger King heißt in Australien Hungry Jack’s. Der ungewöhnliche Name geht auf ein Markenproblem aus dem Jahr 1971 zurück. Später eskalierte der Streit zwischen Burger King und seinem australischen Franchisenehmer sogar vor Gericht.

Die Stadt Mainz bleibt bei ihrem Verbot für das Oktoberfest. Daran änderte auch die Vorlage neuer Unterlagen nichts, die der Veranstalter gemeinsam mit dem Gaststättenverband Dehoga am Mittwoch eingereicht hatte.

Tim Raue und der Berliner Unternehmer Nils Hölterhoff starten das Pizza-Konzept "Spizza Pizza" für Flughäfen und Bahnhöfe. Die erste Filiale soll im Dezember am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) eröffnen.

Subway führt ab 2027 ein neues Restaurant- und Markenkonzept in der EMEA-Region ein. „Blueprint“ umfasst neue Restaurantgestaltungen, Bestellwege sowie zusätzliche Angebote für Morgen, Tag und Abend.

Frédéric Prinz von Anhalt blieb mit einer Rechnung von 38.000 Euro allein am Tisch zurück. Was die Frage aufwirft: Muss man wirklich alles zahlen, wenn andere die Zeche prellen? Ein Anwalt klärt auf.

Die Nutzung des Festzeltes ist von der Stadt untersagt worden wegen fehlender Unterlagen. Nun präsentierten Veranstalter und Dehoga Papiere zu Standsicherheit und Brandschutz.