Acht britische Pubs schließen pro Woche

| Gastronomie Gastronomie

Britische Branchenverbände schlagen angesichts alarmierender Schließungszahlen Alarm. Laut Daten des Finanzdienstleisters Ryan mussten im ersten Halbjahr 2025 wöchentlich acht Pubs in Großbritannien den Betrieb einstellen. Insgesamt belief sich die Zahl der Schließungen in den ersten sechs Monaten des Jahres auf 209, seit 2020 wurden 2.283 Pubs geschlossen.

Die Hauptursachen für das Pub-Sterben sind laut Branchenvertretern ein Mix aus wirtschaftlichen Belastungen. Dazu gehören die Kürzung von Gewerbesteuerentlastungen, höhere Sozialversicherungsbeiträge, steigende Lohnkosten sowie Verpackungssteuern. Diese Faktoren treffen auf eine Branche, die bereits unter hohen Energiekosten und starker Inflation leidet.

Vertreter von Organisationen wie dem British Institute of Innkeeping (BII), der Night Time Industries Association (NTIA), UKHospitality und der British Beer & Pub Association (BBPA) äußern ihre Besorgnis. Sie betonen, dass Pubs nicht nur Wirtschaftsunternehmen sind, sondern auch eine wichtige soziale Rolle in ihren Gemeinden spielen. Viele der geschlossenen Pubs werden abgerissen oder umgenutzt, was einen dauerhaften Verlust für die Gemeinschaft bedeutet.

Die Verbände fordern die Regierung dringend auf, im kommenden Budget Maßnahmen zur Unterstützung der Pubs zu ergreifen. Dazu zählen die Senkung der Gewerbesteuern, die Anpassung der Sozialversicherungsbeiträge und die Reduzierung der Mehrwertsteuer, um die Pubs vor dem Aussterben zu bewahren.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Taco Bell bereitet den Markteintritt in Polen vor. Die Eröffnung des ersten Standortes ist für das vierte Quartal 2026 geplant. Für die Umsetzung der Expansionspläne kooperiert die Marke mit dem Unternehmen AmRest

Warum professionelle Lebensmittelsicherheit gerade in der Bio-Gastronomie eine zentrale Rolle spielt, erklärt Dennis Gasper. Er ist zertifizierter Experte für Bio-Gourmet-Ernährung und Gesundheitsprävention und leitet seit 2024 die Küche im „Kesslers Walsereck“.

Eine Umfrage im Auftrag von OpenTable zeigt eine hohe Nachfrage nach Außengastronomie im Sommer 2026. Besonders Biergärten, Public Viewing und hundefreundliche Angebote beeinflussen laut den Daten die Restaurantwahl.

Sollen die Wiesn-Zelte wirklich europaweit ausgeschrieben werden? Mit einem entsprechenden Vorstoß sorgt ein Münchner Wirt für Wirbel. Im ersten Anlauf ist er gescheitert. Doch der Streit ist keineswegs beendet. 

Svea Marie Kropp aus dem Hamburger Hotel The Fontenay hat den Rudolf Achenbach Preis 2026 gewonnen. Das Finale des Nachwuchswettbewerbs fand in der Frankfurter Naxoshalle statt.

Die internationale Themenwoche „Türkische Küche“ ist mit einem Auftaktdinner für rund 120 Gäste in Berlin gestartet. Die Veranstalter nutzen die Initiative, um die kulinarische Tradition der Türkei und deren historische Entwicklung vorzustellen.

Die Vereinigung Jeunes Restaurateurs Deutschland feiert ihr 35-jähriges Bestehen. Das Netzwerk setzt neben dem internen Wissensaustausch verstärkt auf politische Präsenz im Deutschen Bundestag und die Förderung von Jugendprojekten.

Zum Mittagessen eine Currywurst mit Pommes und Mayo? Die einen finden das lecker, die anderen ungesund. Einer Statistik zufolge sank Jahr für Jahr das Interesse an diesem Klassiker-Gericht. Bis jetzt.

Ob Fischstäbchen, Rinderroulade oder Linsensuppe: In Zeiten des demografischen Wandels sieht sich der deutsche Tiefkühlkost-Caterer Apetito langfristig auf Wachstumskurs. Der Fachkräftemangel ist Rückenwind für das Tiefkühlgeschäft.

Im Frankfurter Zoo haben die Bauarbeiten für ein neues, barrierefreies Zoorestaurant begonnen, das Ende 2027 eröffnen soll. Das zweigeschossige Gebäude entsteht zentral am Spielplatz und wird auch für externe Veranstaltungen nutzbar sein.