Adnan Oral: Berliner Promi-Gastronom senkt die Preise

| Gastronomie Gastronomie

Während in vielen Restaurants die Preise für Speisen und Getränke weiter steigen, wählt Promi-Gastronom Adnan Oral mit seinem Restaurant „Adnan“ in Berlin-Charlottenburg einen anderen Weg. Er reduziert seine Preise und begründet dies mit den gesunkenen Lebensmittelkosten.

„Die Einkaufspreise für Lebensmittel sind im Vergleich zum Frühjahr gesunken. Das wollte ich an meine treuen Stammgäste weitergeben, die ja auch von der Inflation betroffen sind“, so der Gastronom gegenüber BILD. Wie es in dem Bericht weiter heißt, seien Produkte wie Rinderfilet, Wildfang-Garnelen oder Lachs bis zu 30 Prozent günstiger als noch vor sechs Monaten. Auch Kaffee und offene Weine bietet Adnan Oral mittlerweile zu reduzierten Preisen an. Sein mehrgängiges Lunchmenü soll nun 27,50 Euro statt vorher 31,50 Euro kosten.

Auch wenn im nächsten Jahr die Mehrwertsteuer wieder auf 19 Prozent erhöht wird, plant der Berliner keine Preissteigerung. Eine Volkswirtschaft könne nicht eine Branche dauerhaft finanzieren, so Adnan Oral gegenüber BILD. „Das wäre ungerecht“, meint der Gastronom. „Natürlich tun mir 19 statt 7 Prozent Mehrwertsteuer auch weh, aber ich will das über die gesunkenen Einkaufspreise kompensieren“, so der Plan.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Berliner Kuchel Eck am Ludwigkirchplatz hat wieder geöffnet. Seit Anfang Mai wird die traditionsreiche Eckkneipe von Gastronom Josef Laggner betrieben. Der Gastro-Unternehmer setzt auf die Fortführung der klassischen Eckkneipentradition.

Die Frankfurter Hospitality-Gruppe Cuisyn setzt auf die Übernahme und Weiterentwicklung bestehender Gastronomiebetriebe. Als aktuelles Beispiel nennt das Unternehmen die Integration der Wille Gastronomie Gruppe, durch die die Mitarbeiterzahl auf mehr als 500 gestiegen sei.

Die Berliner Bar Mokka Milch öffnet am 12. Juni nach einer knapp zweiwöchigen Pause erneut ihre Türen. Zuvor hatten technische Probleme und Anpassungen interner Abläufe zu einer vorübergehenden Schließung geführt.

Lorenzo Parrotta aus Ludwigshafen darf sich nun Weltmeister nennen. In Neapel holte sich der Deutsch-Italiener den Titel in der Kategorie Pizza Contemporanea (zeitgenössische Pizza). Dabei backt Parrotta Pizza nur im Nebenberuf. Eigentlich ist er Chemiearbeiter.

Das Kopenhagener Spitzenrestaurant Noma öffnet im August wieder dauerhaft seine Türen, wobei der in der Kritik stehende René Redzepi die Rolle des Kreativ-Direktors übernimmt. Die operative Verantwortung wird an ein neues Führungsteam übertragen.

Burgermeister will noch 2026 in Österreich starten. Geplant sind zunächst drei Restaurants in Wien, langfristig soll ein Netz von mindestens 20 Standorten entstehen.

Big Squadra eröffnet am 12. Juni das Restaurant Pamela am Berliner Gendarmenmarkt. Der neue Standort ist das vierte Restaurant der Gruppe in Deutschland und erweitert das bestehende Portfolio in Berlin.

Eine internationale Verbraucherumfrage im Auftrag von Lightspeed zeigt, dass Restaurantgäste persönliche Aufmerksamkeit und Freundlichkeit höher bewerten als Beratungskompetenz. In Deutschland werden Probleme zudem häufig direkt mit dem Servicepersonal besprochen.

Das Restaurant Noma will im August 2026 wieder in Kopenhagen eröffnen. Gleichzeitig kündigt das Restaurant eine neue Führungsstruktur sowie ein Konzept mit zwölf saisonalen Abschnitten pro Jahr an.

Die Heitlinger Genusswelten haben eine neue Weinbar in Östringen-Tiefenbach eröffnet. Das Konzept setzt auf regionale Produkte, biodynamische Weine und wird im Winter durch eine Brasserie ergänzt.