Wie Cuisyn übernommene Gastronomiebetriebe eigenständig weiter entwickelt

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Die Frankfurter Hospitality-Gruppe Cuisyn hat ihr Geschäftsmodell auf die Übernahme und Weiterentwicklung bestehender Gastronomiebetriebe ausgerichtet. Wie das Unternehmen mitteilt, werden Restaurants, Hotels und Cateringbetriebe nach einer Übernahme als eigenständige Konzepte fortgeführt. Als aktuelles Beispiel verweist die Gruppe auf die Integration der Wille Gastronomie Gruppe, die im März 2026 abgeschlossen worden sei.

Nach Angaben von Cuisyn vereine die Unternehmensgruppe inzwischen neun Restaurants, zwei Cateringmarken und ein Hotel mit mehr als 500 Mitarbeitern. Die Betriebe würden jährlich von mehr als einer Million Gästen besucht. Die Gruppe sieht ihren Schwerpunkt nach eigenen Angaben in der Begleitung von Nachfolgelösungen für etablierte Gastronomiebetriebe.

Wille Gastronomie Gruppe wird in bestehende Strukturen integriert

Als Beispiel für dieses Modell nennt Cuisyn die Übernahme der Wille Gastronomie Gruppe. Für deren Eigentümer Viola und Matthias Federau sei bei der Suche nach einer Nachfolgelösung die künftige Entwicklung ihrer Betriebe ein zentrales Kriterium gewesen.

„Für uns war entscheidend, einen Partner zu finden, der unsere Betriebe nicht vereinheitlicht, sondern ihren Charakter respektiert und weiterträgt. cuisyn verbindet unternehmerische Stärke mit einem tiefen Verständnis für Individualgastronomie unter einem Dach“, erklären Viola und Matthias Federau.

Nach Angaben des Unternehmens wurden sämtliche Arbeitsverträge übernommen. Die bestehenden Teams seien erhalten geblieben, der laufende Betrieb habe ohne Unterbrechung fortgeführt werden können. Bereits innerhalb des ersten Monats seien Dienstplanung und Mitarbeiterverwaltung digitalisiert worden. Nach zwei Monaten seien zudem Kassensysteme und Reservierungslösungen eingeführt worden.

Mitarbeiterzahl steigt nach Übernahme auf mehr als 500

Mit den sechs Betrieben der Wille Gastronomie Gruppe, einem Hotel und einer zentralen Servicegesellschaft sei die Zahl der Beschäftigten von rund 200 auf mehr als 500 Mitarbeiter gestiegen. Damit habe sich die Unternehmensgröße innerhalb eines einzelnen Wachstumsschrittes mehr als verdoppelt.

Dr. Rigbert Fischer, Geschäftsführer von Cuisyn, beschreibt das Geschäftsmodell als Antwort auf die Nachfolgefrage vieler Unternehmer in der Gastronomie. „Viele Restaurants und gastronomische Betriebe sind über Jahrzehnte gewachsene Lebenswerke. Unser Ziel ist es, Unternehmerinnen und Unternehmern eine Nachfolgelösung zu bieten, die Identität, Mitarbeitende und gewachsene Strukturen bewahrt und gleichzeitig die Grundlage für die nächste Entwicklungsphase schafft“, sagt Fischer.

Geschäftsführer verbinden Investitions- und Branchenerfahrung im Unternehmen

Nach Angaben von Cuisyn wird die Gruppe von Dr. Rigbert Fischer und Markus Langkamm geführt. Fischer verantworte die strategische Weiterentwicklung des Unternehmens. Langkamm verfüge über mehr als 30 Jahre Erfahrung in den Bereichen Catering, Veranstaltungsmanagement, Hotellerie und Gastronomie und sei für operative Themen verantwortlich.

Für die kommenden Jahre plant die Gruppe nach eigenen Angaben eine Ausweitung ihrer Aktivitäten über Frankfurt am Main hinaus. Im Mittelpunkt stünden weitere Nachfolgelösungen für etablierte Gastronomiebetriebe in deutschen Großstädten. Der Fokus liege dabei auf regional verankerten Konzepten.

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