Britische Restaurantkette Loungers expandiert mit Marke Southville nach Deutschland

| Gastronomie Gastronomie

Das britische Gastronomieunternehmen Loungers steigt im Herbst 2026 in den deutschen Markt ein. Laut Mitteilung ist die Eröffnung eines Standorts in Essen im Stadtteil Rüttenscheid für Oktober geplant. Der Betrieb soll unter dem neuen Namen Southville geführt werden. Dies ist eine Anspielung auf den ersten Standort der Kette, der im Jahr 2002 im Stadtteil Southville in Bristol seinen Betrieb aufgenommen hat.

Der Entscheidung seien umfangreiche Analysen des deutschen Marktes, des Konsumverhaltens sowie der regionalen Besonderheiten vorausgegangen. Das Unternehmen verweist auf deutliche Parallelen im Konsumverhalten zwischen Großbritannien und Deutschland. Diese betreffen insbesondere das ganztägige Ausgehverhalten sowie die Nachbarschaftsgastronomie.

Das Konzept Southville übertrage die Grundprinzipien der Kernmarke auf den deutschen Markt. Dazu zählen nach Unternehmensangaben eine ganztägige Ausrichtung, ein inklusiver Ansatz sowie ein breites Speise- und Getränkeangebot. Für den Standort in Deutschland sei das Modell weiterentwickelt worden. Als wesentliche Abweichungen vom britischen Stammkonzept nennt der Betrieb die Einführung von Bedienung am Tisch sowie die Möglichkeit für Tischreservierungen.

Speisekarte für den deutschen Markt angepasst

Für die Eröffnung in Essen sei rund die Hälfte der Speisen des bisherigen Angebots ausgetauscht oder an den Geschmack der deutschen Kundschaft angepasst worden. Die Arbeiten am neuen Standort sind bereits angelaufen.

Alex Reilley, Vorsitzender und Mitgründer von Loungers, erklärt: „Die Eröffnung in Deutschland ist ein Meilenstein für das Unternehmen und etwas, das wir mit großer Sorgfalt angegangen sind. Southville spiegelt die Entwicklung von Loungers wider und bleibt gleichzeitig den Werten treu, mit denen wir 2002 begonnen haben. Wenn wir auf Rüttenscheid blicken, erkennen wir etwas wieder – dieselbe Nachbarschaftsenergie, dieselbe postindustrielle Neuerfindung und denselben breiten Mix aus Kulturen und Generationen, den wir damals auf der North Street vorgefunden haben. Essen ist die richtige Stadt zur richtigen Zeit, und wir freuen uns darauf, unsere Art der Nachbarschaftsgastronomie in einem völlig neuen Markt einzuführen.“

Nick Collins, geschäftsführendes Vorstandsmitglied von Loungers, fügt hinzu: „Deutschland fühlt sich für uns wie ein natürlicher erster Schritt an. Wir haben Zeit damit verbracht, den Markt genau zu verstehen, und es gibt eine echte Übereinstimmung mit der Art und Weise, wie die Menschen essen, trinken und zusammenkommen. Southville gibt uns die Chance, das, was wir am besten können, aufzunehmen und durchdacht für ein neues Publikum zu gestalten, ohne den Geist zu verlieren, der die Marke Lounge seit mehr als 20 Jahren prägt.“

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Restaurants und Cafés in Kroatien müssen ab dem 1. Oktober neben aktuellen Preisen auch Referenzpreise ausweisen. Der Zagreber Gastronomieverband befürchtet Verwirrung bei Gästen.

Die traditionsreiche Berliner Feinkost-Institution Rogacki kehrt mit einem Pop-up-Standort in die Markthalle Neun zurück und bereitet die Rückkehr nach Charlottenburg vor.

Ab Oktober müssen kroatische Restaurants und Cafés neben dem aktuellen Preis auch einen historischen Referenzpreis ausweisen. Arbeitgeber kritisieren den bürokratischen Mehraufwand.

Die Jeunes Restaurateurs Deutschland haben in der Villa Marburg in Heigenbrücken den diesjährigen Team Day ausgerichtet. Im Mittelpunkt des Treffens standen neun unterschiedliche Masterclasses sowie der sogenannte Markt der Genüsse.

Das Hamburger Sterne-Restaurant Haebel beendet am 31. Dezember 2026 seinen regulären Betrieb. Fabio Haebel nennt Grenzen der vorhandenen Infrastruktur als Grund und kündigt weitere Veranstaltungen in den bisherigen Räumen an.

Kentucky Fried Chicken hat im texanischen McKinney ein neues Konzeptrestaurant eröffnet, das als Testlabor für erweiterte Menüs und modernisierte Serviceprozesse dient.

Starbucks schließt rund 250 Filialen in den USA und Kanada, um das nordamerikanische Netzwerk zu restrukturieren. Durch die Reduktion unrentabler Standorte soll die operative Effizienz gesteigert werden. Die Kosten belaufen sich auf 300 Millionen US-Dollar.

Seit Freitag wird auf dem Wasen wieder kräftig getrunken, geschunkelt und gefeiert. Bei vielen Gästen auch mit Zigarette - obwohl es ein strengeres Nichtrauchergesetz gibt. Wie kann das sein?

Ein komplettes Mittagessen für nur einen Euro? Das lockt viele Studierende in Frankreich an - und sorgt für Überlastung bei den Mensen. Muss das Angebot bald eingeschränkt werden?

Auf dem Wasen herrscht in den kommenden 17 Tagen wieder so etwas wie Ausnahmezustand. Bis zum 11. Oktober wird nach dem traditionellen Auftakt um 16.00 Uhr auf dem zweitgrößten Volksfest der Welt in Stuttgart wieder getrunken, geschunkelt und gefeiert.