Aperol Spritz - Im Norden am teuersten

| Gastronomie Gastronomie

SumUp hat eine Untersuchung zu den Gastronomiepreisen von Aperol Spritz in Deutschland veröffentlicht. Nach Angaben des Unternehmens stiegen die durchschnittlichen Kosten für das Mischgetränk im Vergleich zum Vorjahr bundesweit um 4,94 Prozent. Während Verbraucher im Jahr 2025 durchschnittlich 6,48 Euro für das Getränk zahlen mussten, lag der Preis im April 2026 bei 6,80 Euro. Die Auswertung dokumentiert deutliche regionale Preisunterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern sowie im direkten Vergleich deutscher Großstädte.

Norddeutschland verzeichnet höchste Durchschnittspreise

Ein Blick auf die einzelnen Bundesländer zeigt deutliche Schwankungen bei den Preisen. Demnach ist das Getränk in Hamburg mit durchschnittlich 8,30 Euro am teuersten. Auf den weiteren Plätzen folgen Bremen mit einem Durchschnittspreis von 7,97 Euro und Berlin mit 7,78 Euro. In Hessen beträgt der Preis im Durchschnitt 7,57 Euro, in Mecklenburg-Vorpommern 7,48 Euro und in Nordrhein-Westfalen 7,45 Euro. Danach reihen sich Brandenburg mit 7,27 Euro, Schleswig-Holstein mit 7,24 Euro, Rheinland-Pfalz mit 7,18 Euro und Thüringen mit 7,14 Euro in die Statistik ein.

In Sachsen müssen Gastronomiebesucher durchschnittlich 6,98 Euro bezahlen, während es in Niedersachsen 6,85 Euro und in Sachsen-Anhalt 6,62 Euro sind. Die niedrigsten Durchschnittspreise ermittelte das Unternehmen für Baden-Württemberg mit 6,54 Euro, das Saarland mit 5,97 Euro und Bayern mit 5,89 Euro. Nach Angaben in der Mitteilung drückt in Bayern möglicherweise Bier als Konkurrenz den Preis.

Brandenburg verzeichnet den stärksten Preisanstieg unter allen Bundesländern mit einem Zuwachs von 14,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Auch in anderen Regionen zogen die Preise laut der Analyse merklich an, wie etwa in Bremen mit einem Plus von 10,9 Prozent, in Schleswig-Holstein ebenfalls mit 10,9 Prozent und in Nordrhein-Westfalen mit einem Zuwachs von 10,4 Prozent. Demgegenüber steht eine rückläufige Preisentwicklung in anderen Bundesländern. Im Saarland sank der Durchschnittspreis um 8,4 Prozent, in Sachsen-Anhalt um 3,2 Prozent und in Baden-Württemberg um 1,8 Prozent.

Großstadtvergleich: Essen an der Spitze

Neben den Bundesländern erfasst die Analyse auch die Preise in den zehn größten deutschen Städten. Nach Angaben aus der Untersuchung zahlen Gäste in Essen mit durchschnittlich 8,47 Euro am meisten für das Sommergetränk. Hamburg folgt im Städtevergleich mit 8,30 Euro auf dem zweiten Platz, gefolgt von Bremen mit 7,97 Euro und der Bundeshauptstadt Berlin mit 7,78 Euro. In Frankfurt am Main liegt der ermittelte Durchschnittspreis bei 7,76 Euro, in Stuttgart bei 7,73 Euro und in Düsseldorf bei 7,68 Euro. In Dortmund zahlen Lokalbesucher im Schnitt 7,59 Euro und in Köln 7,41 Euro. Den geringsten Durchschnittspreis unter den zehn verglichenen Großstädten verzeichnet Leipzig mit 7,35 Euro.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Vor mehr als 200 Jahren rief König Wilhelm I. von Württemberg nach Missernten und Hunger das Cannstatter Volksfest ins Leben. Schon damals strömten die Menschen zum Wasen - und das wird sich auch in diesem Jahr nicht ändern.

Sechs Münchner Brauereien bieten auf dem Oktoberfest ihr eigenes Festbier an – jedes nach geheimem Spezialrezept gebraut und mit individuellem Geschmack. Und: Das Wiesnbier hat es in sich.

Wolt startet in Berlin ein eigenes Catering-Angebot für Firmenkunden und geplante Veranstaltungen. Im Laufe des Jahres 2027 soll Wolt Catering schrittweise auf weitere deutsche Städte ausgeweitet werden.

Die US-amerikanische Bäckereimarke Cinnabon baut ein Franchisesystem in Deutschland auf. Der erste Standort der CB Germany GmbH soll im Oktober 2026 im Limbecker Platz in Essen eröffnen. Weitere Standorte sind bereits vorgesehen.

Die Wiesn naht - und auch die Rettungskräfte sind vorbereitet. Die Sanitätsstation auf dem Festgelände wappnet sich für den Rund-um-die-Uhr-Betrieb. Dabei gibt es in diesem Jahr einige Neuerungen.

Tim Striegel ist der "Aufsteiger des Jahres 2026" von Der Feinschmecker. Der 25-jährige Koch aus dem Restaurant "Das Philippin" in Rutesheim bei Stuttgart setzte sich bei der Leserwahl gegen sechs weitere junge Talente durch.

Deutschland belegt bei den Rahmenbedingungen für Restaurantgründungen im Vergleich von 20 EU-Märkten Rang sieben. Der Restaurant Launch Report des Metro Marktplatzes weist für Deutschland 99,9 Punkte bei Wettbewerb und Immobilien und 36,9 Punkte bei Gründung und Personal aus.

Im Leipziger Hauptbahnhof eröffnet am 16. September Robyn’s mit einer automatisierten Küche. Nach der Bestellung am Terminal übernimmt ein Robotiksystem zentrale Schritte der Zubereitung und kocht die Gerichte vor Ort.

Big Squadra eröffnet ihren dritten Standort in Berlin im historischen Kranzler Eck am Kurfürstendamm. Im November startet das neue Lokal unter dem Namen Circolo Popolare in der bekannten Rotunde des Gebäudes aus den 1950er-Jahren.

Vom 19. September bis 4. Oktober 2026 findet in München das Oktoberfest statt. Auswertungen von Amadeus Travel Intelligence dokumentieren dabei signifikante Verschiebungen bei den internationalen Herkunftsmärkten und dem Buchungsverhalten der Flugreisenden.