Après-Ski-Bar in Ischgl: Hätten im Nachhinein einiges anders gemacht

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Der Betreiber der Après-Ski-Bar «Kitzloch» im österreichischen Ischgl bedauert, sein Lokal aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus nicht schon früher geschlossen zu haben. «Im Nachhinein hätten auch wir wahrscheinlich einige Sachen anders gemacht», sagte Bernhard Zangerl in der ORF-Nachrichtensendung «Zeit im Bild». «Wir haben aber einfach die Anweisungen befolgt, die wir bekommen haben und darauf vertraut, dass uns die Experten die richtigen Anweisungen geben», so Zangerl.

Der beliebte Wintersportort Ischgl gilt als eine der Keimzellen des Coronavirus für Teile Europas. Das «Kitzloch» war besonders in den Fokus geraten, weil es sich beim ersten bestätigten Corona-Fall in Ischgl um einen Mitarbeiter dieses Lokals handelte.

Die Bar wurde nach diesem Test geschlossen. Dem Land Tirol wird aber vorgeworfen, dass es schon früher hätte handeln und den Skibetrieb samt der Après-Ski-Parties hätte stoppen müssen. Erste Hinweise auf Ansteckungen in Ischgl gab es bereits am 5. März. Erst am 13. März wurde über Ischgl die Quarantäne verhängt. Jeder Politiker und jeder Entscheidungsträger hätte sich damals gewünscht, mit Stand des heutigen Wissens entscheiden zu können, sagte «Kitzloch»-Betreiber Zangerl.

(dpa)


 

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