Automatisierung im Gastgewerbe: KI steuert Betriebsabläufe in schwedischem Café

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In der schwedischen Hauptstadt Stockholm wird derzeit ein Gastronomiekonzept erprobt, dessen operative Abläufe nach übereinstimmenden Medienberichten von einer Künstlichen Intelligenz gesteuert werden. Das System mit dem Namen Mona koordiniert laut den vorliegenden Informationen wesentliche Prozesse innerhalb des Lokals. Wie internationale Medien berichten, umfasst das Aufgabengebiet der Software sowohl die Annahme von Bestellungen als auch die Organisation der Küchenabläufe sowie weitere betriebliche Entscheidungen. Die Steuerung der technischen Einrichtungen im Café erfolge dabei weitgehend automatisiert und ohne unmittelbare Eingriffe durch Menschen in die täglichen Routineprozesse.

Software koordiniert technische Abläufe und Küchenprozesse ohne menschliche Anleitung

Die Künstliche Intelligenz fungiert als zentrale Einheit, die direkt mit der vorhandenen Infrastruktur des Betriebes kommuniziert. Ziel der Anwendung sei die weitgehende Automatisierung der Dienstleistungskette. Den Medienberichten zufolge führt dies zu einer reduzierten menschlichen Beteiligung am Standort. Mitarbeiter übernehmen demnach nur noch spezifisch zugewiesene Aufgaben, während die operative Führung primär bei dem digitalen System liegt. Es handelt sich laut den Quellen um ein Modellprojekt, in dem die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine unter klar definierten Rollenverteilungen untersucht werden soll.

Abstimmungsprobleme zwischen Personal und Technik erfordern wiederholt manuelle Eingriffe

Trotz des hohen Automatisierungsgrades berichten mehrere Medien von Schwierigkeiten im täglichen Zusammenspiel zwischen den verbliebenen Mitarbeitern und der Software. Demnach verläuft die Kooperation nicht immer störungsfrei, da es in der Praxis zu Problemen bei der Abstimmung kommt. Insbesondere in unvorhergesehene Situationen oder bei individuelle Anliegen der Gäste sollen diese nicht vollständig durch die Algorithmen der KI abgedeckt werden können. In solchen Momenten sei ein manuelles Eingreifen des Personals weiterhin zwingend erforderlich, um den Betrieb aufrechterhalten zu können.

Experiment untersucht Einsatzmöglichkeiten digitaler Systeme im Gastgewerbe

Das Projekt in Stockholm wird  als ein Praxisversuch für das Gastgewerbe eingeordnet. Durch den Einsatz von Mona soll ermittelt werden, in welchem Umfang digitale Systeme herkömmliche Arbeitsschritte übernehmen können. Statistische Daten zur wirtschaftlichen Entwicklung oder konkrete Kennzahlen des Cafés wurden in den vorliegenden Berichten bislang nicht veröffentlicht. 

Das Projekt wurde vom US-Startup Andon Labs initiiert und basiert auf der Technologie von Google Gemini. Ziel ist es demnach, die Künstliche Intelligenz mit der Aufgabe zu betrauen, den Betrieb eigenständig und gewinnorientiert zu steuern.

Wie das Unternehmen mitteilt, übernahm die KI „Mona“ dabei unter anderem die Erstellung der Speisekarte, die Auswahl von Lieferanten sowie die Beantragung erforderlicher Genehmigungen.

Nach Angaben von Andon Labs dient das Experiment dazu, frühzeitig zu untersuchen, welche ethischen und praktischen Fragestellungen entstehen, wenn eine Künstliche Intelligenz als Arbeitgeber eingesetzt wird.


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