Gustavo Gusto bringt Pizzaautomat für Dauerbetrieb auf den Markt

| Gastronomie Gastronomie

Die Gustavo Gusto GmbH & Co. KG hat, gemeinsam mit dem Automatenhersteller Stüwer GmbH & Co. KG, ein neues Vertriebsmodell vorgestellt. Wie das Unternehmen mitteilt, soll der sogenannte „Gustavomat“ als automatisierter Pizzaautomat künftig den Verkauf von Tiefkühlpizza rund um die Uhr ermöglichen.

Kooperation zwischen Gustavo Gusto und Stüwer für neues Automatensystem

Nach Angaben des Unternehmens handelt es sich bei dem Projekt um eine Zusammenarbeit zwischen Gustavo Gusto und Stüwer, einem Anbieter von Verkaufssystemen. Ziel sei es, eine Lösung zu entwickeln, die ohne Personal betrieben werden kann und unabhängig von Öffnungszeiten funktioniert.

Der Gustavomat ist laut Mitteilung als B2B-Vendinglösung konzipiert. Betreiber sollen demnach Standortpartner wie Hotels, Tankstellen, Campingplätze, Kliniken oder Freizeitbetriebe sein. Der Einsatz ist sowohl in Innenräumen als auch in geeigneten Außenbereichen vorgesehen.

ollautomatischer Ofen bereitet Pizza in etwa fünf Minuten zu

Wie das Unternehmen weiter mitteilt, bereitet der Automat tiefgekühlte Pizzen in rund fünf Minuten servierfertig zu. Die Produkte werden dabei bei minus 25 Grad Celsius gelagert und im System bei etwa 200 Grad gebacken.

Die Bedienung erfolgt laut Mitteilung über einen Touchscreen. Der Automat sei für die Produktlinie „Amore“ ausgelegt, die kleinere Pizzen umfasst.

Vor dem offiziellen Marktstart wurde der Gustavomat nach Unternehmensangaben auf Fachmessen wie der Intergastra, 370Grad und Internorga als Prototyp vorgestellt.

Leasingmodell für Betreiber vorgesehen, Wartung durch Stüwer

Nach Angaben des Unternehmens wird der Gustavomat im Rahmen eines Leasingmodells an Standortpartner vergeben. Diese betreiben das System eigenständig. Die technische Betreuung, Wartung und Logistik übernimmt laut Mitteilung Stüwer.

Christoph Schramm, Gründer und Geschäftsführer von Gustavo Gusto, wird in der Mitteilung mit den Worten zitiert: „Der Gustavomat ist die konsequente Weiterentwicklung unserer Mission, Pizza in Restaurantqualität überall verfügbar zu machen. Ob nachts auf dem Campingplatz, in der Hotellerie, in Freizeiteinrichtungen, Betriebskantinen oder Tankstellen - Hunger und guter Geschmack kennen keine Uhrzeit.“

Auch Giorgio Di Bartolo von Stüwer äußert sich zur Zusammenarbeit: „Seit Jahrzehnten treiben wir die Entwicklung moderner Automatenlösungen voller Passione und Innovationsgeist voran. Mit Gustavo Gusto haben wir einen Partner an unserer Seite, der wie wir für kompromisslose Qualität und echten Genuss steht. Ich freue mich darauf, zusammen die Gästezufriedenheit zu steigern und neue Umsatzpotenziale zu erschließen.“

Gustavo Gusto erweitert Vertrieb über klassischen Handel hinaus

Mit dem Einsatz des Gustavomaten erweitert Gustavo Gusto laut Mitteilung seine Vertriebswege über den klassischen Lebensmitteleinzelhandel hinaus. Ziel sei es, zusätzliche Absatzmöglichkeiten zu schaffen.

Das Unternehmen wurde 2014 gegründet und produziert nach eigenen Angaben täglich mehr als 220.000 Tiefkühlpizzen. Die Produktion erfolgt an Standorten in Geretsried und Artern. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen rund 500 Mitarbeiter.

Die Produkte sind nach Unternehmensangaben in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie im Onlinehandel erhältlich. Weitere Märkte umfassen die Niederlande und die Slowakei.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Sodexo übernimmt die weltweite Arbeitsplatzverpflegung für über 130 Standorte des Konzerns Meta. Die Partnerschaft umfasst digitale Lösungen und Nachhaltigkeitsstandards an verschiedenen Unternehmensstandorten.

Das Berliner Unternehmen Delivery Hero will gemeinsam mit Uber seine weltweite Präsenz ausspielen. Die Hintergründe zum Zusammenschluss.

Neue Umfragen von Metro beleuchten die wirtschaftliche und soziale Bedeutung der Landgastronomie. Trotz hoher Relevanz für die Lebensqualität blicken viele Betreiber aufgrund bürokratischer Hürden mit Sorge in die Zukunft.

RB Leipzig wechselt zur kommenden Saison den Catering-Partner für den Public-Bereich der Red Bull Arena. Die Compass-Tochter Levy übernimmt die Versorgung für die nächsten sechs Jahre.

Der ermäßigte Mehrwertsteuersatz hat Thüringer Gastronomen finanziell Luft verschafft. Welche Auswirkungen das auf Arbeitsplätze und Preise auf den Speisekarten hat, zeigt eine aktuelle Umfrage.

Der US-Fahrdienstleister Uber übernimmt den aus Deutschland stammenden Essenslieferdienst Delivery Hero für eine Milliardensumme. Das im MDax notierte Unternehmen bestätigte, dass es sich mit dem US-Konzern zusammenschließt.

Frisches Bier, eine Horde Männer, Stammtischfeeling – dazu Frisierköpfe, Bürsten und Haargummis? Im Gasthaus Fux in München kommt zusammen, was man zunächst nicht zusammen vermutet.

Falkensteiner Camping führt mit der Marke Campo ein neues Gastronomiekonzept ein. Den Auftakt bildet ein Restaurant am Standort Klagenfurt, das von einem lokalen Pächter betrieben wird.

Eine Datenanalyse von Lieferando zur Fußball-Weltmeisterschaft zeigt deutliche Verschiebungen bei den Essgewohnheiten und nächtlichen Bestelltrends in zehn deutschen Städten. Die Auswertung beleuchtet regionale Präferenzen bei Speisen, Getränken und dem Bedarf an Alltagsartikeln.

Taco Bell hat in den USA vorsorglich einzelne Zutaten in ausgewählten Restaurants aus dem Angebot genommen. Nach Angaben des Unternehmens haben die Gesundheitsbehörden bislang keinen Zusammenhang zwischen der Restaurantkette und dem aktuellen Cyclospora-Ausbruch bestätigt.