Bar von «Goodbye Deutschland»-Auswanderer auf Mallorca abgebrannt

| Gastronomie Gastronomie

Die Bar des aus der Vox-Dokusoap «Goodbye Deutschland» bekannten Mallorca-Auswanderers Sohel Abdoulkhanzadeh ist durch Brandstiftung in Flammen aufgegangen.

«Es ist alles bis auf die Grundmauern abgebrannt», sagte der Betreiber des «Chucca» an der Playa de Palma. Zuerst hatten die «Mallorca Zeitung» und das «Mallorca Magazin» berichtet. Die Polizei teilte mit, sie habe Ermittlungen aufgenommen.

Auf den Aufnahmen einer Überwachungskamera ist zu sehen, wie ein vermummter Mann eine Flüssigkeit an der Tür, der Terrasse und den Möbeln verteilt. Datiert ist das Video auf den frühen Dienstagmorgen. Die Aufnahme einer weiteren Kamera im Inneren zeigt, wie die Bar in Flammen steht. 

Sohel Abdoulkhanzadeh sagte, er gehe davon aus, dass derselbe Täter zugeschlagen habe, der schon vor gut eineinhalb Jahren einen Brand gelegt habe. Im Sommer 2023 brannten Terrassenmöbel, ein Sonnendach und Palmen vor dem «Chucca». Der Täter konnte damals nicht gefasst werden. 

Einen Verdacht hat der «Goodbye Deutschland»-Auswanderer nicht. Er könne sich auch nicht erklären, warum es jemand auf seine Bar abgesehen habe. 

Bei «Goodbye Deutschland» konnten Zuschauer verfolgen, wie Abdoulkhanzadeh 2019 das «Chucca» eröffnete.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Wer in die Tiefen der Kochkunst eindringen möchte, wird in Dresden unterirdisch fündig. Zwei Stockwerke geht es im Keller der Sächsischen Landesbibliothek - Universitäts- und Staatsbibliothek (SLUB) - abwärts, bevor sich eine kulinarische Welt der besonderen Art öffnet.

Eine Umfrage unter 142 Food-Truck-Betreibern zeigt: Die Mehrheit erzielt weniger als 40.000 Euro Jahresgewinn. Entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg scheint weniger die Arbeitszeit als vielmehr das gewählte Geschäftsmodell zu sein.

Das Berliner Kuchel Eck am Ludwigkirchplatz hat wieder geöffnet. Seit Anfang Mai wird die traditionsreiche Eckkneipe von Gastronom Josef Laggner betrieben. Der Gastro-Unternehmer setzt auf die Fortführung der klassischen Eckkneipentradition.

Die Frankfurter Hospitality-Gruppe Cuisyn setzt auf die Übernahme und Weiterentwicklung bestehender Gastronomiebetriebe. Als aktuelles Beispiel nennt das Unternehmen die Integration der Wille Gastronomie Gruppe, durch die die Mitarbeiterzahl auf mehr als 500 gestiegen sei.

Die Berliner Bar Mokka Milch öffnet am 12. Juni nach einer knapp zweiwöchigen Pause erneut ihre Türen. Zuvor hatten technische Probleme und Anpassungen interner Abläufe zu einer vorübergehenden Schließung geführt.

Lorenzo Parrotta aus Ludwigshafen darf sich nun Weltmeister nennen. In Neapel holte sich der Deutsch-Italiener den Titel in der Kategorie Pizza Contemporanea (zeitgenössische Pizza). Dabei backt Parrotta Pizza nur im Nebenberuf. Eigentlich ist er Chemiearbeiter.

Das Kopenhagener Spitzenrestaurant Noma öffnet im August wieder dauerhaft seine Türen, wobei der in der Kritik stehende René Redzepi die Rolle des Kreativ-Direktors übernimmt. Die operative Verantwortung wird an ein neues Führungsteam übertragen.

Burgermeister will noch 2026 in Österreich starten. Geplant sind zunächst drei Restaurants in Wien, langfristig soll ein Netz von mindestens 20 Standorten entstehen.

Big Squadra eröffnet am 12. Juni das Restaurant Pamela am Berliner Gendarmenmarkt. Der neue Standort ist das vierte Restaurant der Gruppe in Deutschland und erweitert das bestehende Portfolio in Berlin.

Eine internationale Verbraucherumfrage im Auftrag von Lightspeed zeigt, dass Restaurantgäste persönliche Aufmerksamkeit und Freundlichkeit höher bewerten als Beratungskompetenz. In Deutschland werden Probleme zudem häufig direkt mit dem Servicepersonal besprochen.