Bars des Jahres 2023 kommen aus Berlin, Wien und Zürich

| Gastronomie Gastronomie

Ausgeh-Locations in Berlin, Wien, Zürich, Frankfurt und München gehören zu den Siegern bei den Mixology Bar Awards für das kommende Jahr 2023. Als «Neue Bar des Jahres» (mit Betonung auf «Neue») wurde das «Wax On» in Berlin ausgezeichnet, «Bar des Jahres» wurde - nach 2019 zum zweiten Mal - das «Velvet», das sich ebenfalls im Berliner Stadtteil Neukölln befindet.

Das Berliner «Wax On» ist bei den Mixology-Bar-Awards zur «Neuen Bar des Jahres 2023» gekürt worden. In der Bar im Herzen vom Szenekiez Neukölln arbeitet auch die als «Newcomerin des Jahres» prämierte Französin Rose-Manon Baux. Die gebürtige Pariserin studierte Philosophie, bevor sie vor gut vier Jahren nach Berlin zog. Betreiber des inmitten der Pandemie eröffneten «Wax On» ist der gebürtige Brite Sam Orrock. Sein Laden in der Bar-Meile Weserstraße wendet sich an Feierabendtrinker sowie Experimentierfreunde. Preise und Öffnungszeiten sind für Berlin und heutige Verhältnisse geradezu moderat (Drinks um die 10 Euro, Dienstag bis Samstag 18 bis 1 Uhr).

Als «Bar des Jahres» wurde bei den Mixology-Awards - nach 2019 zum zweiten Mal - das «Velvet» ausgezeichnet, das sich ebenfalls in Berlin-Neukölln befindet. Dort arbeitete bis vor Kurzem auch der als «Bartender des Jahres» ausgezeichnete Ruben Neideck.

Für Österreich wurde das Wiener «Truth&Dare» als «Bar des Jahres 2023» ausgezeichnet, in der Schweiz die «Bar am Wasser» in Zürich.

«Hotelbar des Jahres» wurde die «Widder Bar» im gleichnamigen Luxushotel in der Zürcher Innenstadt. Sie habe auch die «Barkarte des Jahres», hieß es bei der Preisverleihung am Sonntagabend in Berlin.

Sogenannter «Gastgeber des Jahres» wurde Sven Riebel von der Frankfurter Bar «The Tiny Cup» direkt am Mainufer. Das Lokal «Kink» im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg gewann in den Kategorien «Restaurant-Bar des Jahres» und «Barteam des Jahres».

Das «Schumann's» in München von Gastronom und Barkeeper-Legende Charles Schumann (81) wurde als «Bar-Ikone des Jahres» geehrt.

Das Fachmedium «Mixology – Magazin für Barkultur» verlieh seine Awards seit 2007 zum 16. Mal, wobei es wegen Corona in den letzten zwei Jahren keine große Gala und Party gegeben hatte. Zudem war für die Jahre 2022 und 2021 auf die anschaulichen Kategorien wie «Bar des Jahres» verzichtet worden, stattdessen hatte es andere Ehrungen für die von den Lockdowns gebeutelte Branche gegeben.

Für das Jahr 2020 hatte vor drei Jahren eine Jury die Location «The Kinly Bar» im Frankfurter Bahnhofsviertel zur «Bar des Jahres» gekürt. Das Jahr davor hatte schon mal das «Velvet» in Berlin diese wichtigste Auszeichnung der Mixology-Awards zugesprochen bekommen. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Wenn Kneipen schließen, fehlen nach Ansicht des Politikwissenschaftlers Oliviero Angeli wichtige Orte für Austausch und Verständnis. Das hat auch Auswirkungen auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Die Supreme Sports Hospitality GmbH übernimmt künftig die gastronomische Versorgung des Musikfestivals World Club Dome in Frankfurt am Main. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde mit der World Club Dome GmbH ein Vertrag über fünf Jahre geschlossen.

Thomas Bühner sucht Mitarbeiter für ein neues Gastronomieprojekt im Münsterland. Der ehemalige Drei-Sterne-Koch kündigt damit eine Rückkehr zu seinen westfälischen Wurzeln an und macht zugleich ein bislang unbekanntes Restaurantvorhaben öffentlich.

Wie erwartet: Das Bier auf dem Oktoberfest wird teurer. Dreieinhalb Monate vor dem Anstich hat die Stadt München die Preise bekanntgegeben. Ist der Anstieg moderat?

Die Deutsche Bahn aktualisiert ihr Angebot an Weinen in ICE- und Intercity-Zügen. Unterstützt durch das Deutsche Weininstitut wurden vier neue Produkte in die Bordgastronomie aufgenommen.

Die Berliner Gastronomin Marie-Anne Wild hat zum achten Mal den MAW Ladies Lunch im Restaurant Tim Raue ausgerichtet. Im Mittelpunkt des Austausches stand die Sichtbarkeit von Frauen in verschiedenen Berufsfeldern.

Zum zehnjährigen Jubiläum feiern die HeimWerk Restaurants ihr Bestehen mit einer Aktionswoche und plant für den Sommer 2026 die Eröffnung eines weiteren Standorts in Leipzig.

Eine neue Umfrage zeigt, wie viel Gäste für Kaffee in Restaurants und Cafés ausgeben würden. Gleichzeitig verdeutlichen die Ergebnisse, dass steigende Preise das Kaufverhalten vieler Verbraucher zunehmend beeinflussen.

Nach vielen Jahren hat die bekannte «Mokka-Milch-Eisbar» wieder geöffnet und Hunderte Gäste angezogen. Warum das Kult-Lokal schon kurz darauf wieder schließt – und wann die Rückkehr geplant ist.

Mit dem Joseph’s eröffnet Anfang Juni ein neues Restaurant im Titlis Tower auf mehr als 3.000 Metern Höhe. Das gastronomische Angebot ist Teil eines Investitionsprojekts der Titlis Bergbahnen, das bis 2029 umgesetzt werden soll.