Bei diesen europäischen Billig-Airlines sind Snacks und Drinks am teuersten

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Seit dem 4. Juni bietet Eurowings keine kostenlosen Snacks mehr innerhalb der Economy Class an. Die Fluggesellschaft schließt sich hiermit einem Markttrend der Branche an und setzt auf Einsparung oder Monetarisierung durch kostenpflichtige Verpflegung. Für Passagiere, die über den Wolken von Hunger oder Durst heimgesucht werden, kann der Snack indes schnell teuer werden. In welchem Billigflieger am tiefsten in die Tasche gegriffen werden muss, hat die Reiseplattform fromAtoB untersucht. Analysiert wurden die aktuellen Preise für Getränke und Snacks in zehn europäischen Billigfliegern.   

Besonders starke Preisunterschiede beim Biergenuss in der Luft 

Passagiere, die statt obligatorischem Tomatensaft eher Lust auf ein Bier verspüren, sind am besten in den Billigfliegern aus Deutschland aufgehoben. Bei TUIfly und Eurowings kann die kleine Dose (0,33 l) für drei Euro erstanden werden. Der Liter Bier kostet hochgerechnet 9,09 Euro. Doppelt so viel (18,18 Euro pro Liter) nimmt die britischen Airline easyJet, bei der Fluggäste sechs Euro für eine kleines Bier entrichten müssen. Auch die Reisenden der irischen Fluggesellschaft RyanAir müssen tief in die Tasche greifen und löhnen immerhin noch 5,50 Euro.

Eurowings verkauft die teuerste Cola, Air Baltic das teuerste Wasser

Die günstigsten nicht-alkoholischen Erfrischungen gibt es für Passagiere von easyJet, TUIfly, Wizzair und SunExpress. Bei den vier Airlines bezahlt man 2,50 Euro für einen halben Liter Wasser. Air Baltic verlangt den gleichen Preis für 0,33 Liter. Ein Liter Wasser kostet bei der lettischen Fluggesellschaft mit 7,58 Euro also mehr als doppelt so viel wie bei bei easyJet, TUIfly und Co.. Die Preise für Cola und Kaffee bewegen sich in den untersuchten Fluglinien auf einem ähnlichen Niveau. In allen Maschinen bekommt man koffeinhaltigen Getränke für einen Preis zwischen 2,50 und drei Euro. Bei Cola unterscheidet sich allerdings das Preis-Leistungs-Verhältnis in den deutschen Fliegern: Während man bei TUIfly sechs Euro für den Liter berappen muss, kostet dieser bei Eurowings zehn.

SunExpress bietet die preiswertesten Snacks an

Sowohl süße als auch salzige Snacks sind in den türkischen Flugzeugen von Sunexpress am erschwinglichsten. Hochgerechnet auf 100 Gramm zahlen Passagiere hier zwei Euro für einen Twix-Riegel und fünf Euro für die Portion Chips. Bei Vueling müssen Fluggäste hingegen 6,56 Euro für 100 Gramm Schokolade springen lassen, während Reisende bei Norwegian, Pegasus und Wizz Air 7,50 Euro für 100 Gramm Chips zahlen. 

Wem der Sinn nach einer vollwertigeren Mahlzeit steht, ist bei Wizz Air allerdings gut aufgehoben. Unter allen analysierten Airlines bietet das ungarische Unternehmen die günstigsten Sandwiches an. Vier Euro kostet hier das mit Putenbrust belegte Baguette. Norwegian fordert für das Sandwich 2,50 Euro mehr. Auch beim spanischen Unternehmen Vueling zahlt man zwar 6,50 Euro, bekommt hierfür allerdings ein Club Sandwich.

Produktübergreifend ist TUIfly am günstigsten

Vergleicht man abschließend die Warenkörbe der zehn Billigflieger, bekommen die Reisenden von TUIfly am meisten für ihr Geld. Insgesamt zahlen die Passagiere der Fluggesellschaft mit Hauptsitz in Hannover 35,84 Euro für alle analysierten Artikel*. Norwegian Airlines fordert mit 52,09 Euro den höchsten Preise für die komplette Snack-Palette. Fluggästen mit Hunger und Durst ist ein Menü-Angebot zu empfehlen: In fast allen Airlines ist eine Kombination aus mehreren Produkten zu einem reduzierten Preis erhältlich.

Die kompletten Ergebnisse der Studie gibt es hier.             


 

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