Berliner Gastronomie: "Alle werden wieder länger öffnen"

| Gastronomie Gastronomie

Die Berliner können nach dem Gerichtsbeschluss zur Sperrstunde nach Branchenangaben nun stadtweit wieder länger ausgehen. Davon geht der Hotel- und Gaststättenverband aus. Er rechnet damit, dass alle Betriebe wieder wie üblich geöffnet bleiben.

Elf Gastronomen hatten die vor einer Woche eingeführte Sperrstunde ab 23 Uhr mit Eilanträgen am Freitag gerichtlich gekippt. Alkohol dürfen die Wirte danach aber weiterhin nicht ausschenken. Doch auch dagegen sind nach Verbandsangaben Eilanträge gestellt worden (Tageskarte berichtete).


Anzeige

Gegen Corona-Viren: Professionelle Luftreinigung für Restaurants und Tagungsräume

Die High-Tech-Plasma-Technologie des Aircleaners beseitigt neben infektiösen Aerosolen auch Pollen, Allergene und Gerüche. Geeignet für bis zu 150m² Fläche. Leiser Betrieb dank Plasma-Technologie. Schon ab 189 Euro Leasing-Gebühr pro Monat. Tageskarte-Leser werden bevorzugt beliefert.
Jetzt mehr erfahren


Mit der Sperrstunde wollte der Senat verhindern, dass sich das Coronavirus stärker ausbreitet. Das Gericht befand jedoch, dass Gaststätten eine untergeordnete Bedeutung haben verglichen mit anderen Infektionsumfeldern wie Feiern im Familien- und Freundeskreis. Die Sperrstunde sei deshalb unverhältnismäßig

«Wir begrüßen die Entscheidung sehr», sagte der Hauptgeschäftsführer des Verbands, Thomas Lengfelder. Die Branche leide schon sehr unter den uneinheitlichen Beherbergungsverboten für Reisende aus Corona-Risikogebieten. «Wir haben kaum noch Touristen in der Stadt», das treffe auch die Bars. (dpa)
 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Im Mai 2027 feiert Starbucks 25 Jahre auf dem deutschen Markt. Zum Internationalen Tag des Kaffees am 1. Oktober blickt das Unternehmen bereits jetzt auf die Entwicklung seiner Kaffeehäuser und die Anpassung an deutsche Vorlieben zurück.

Der Steigenberger Icon Frankfurter Hof eröffnet das neue Gastronomie-Ensemble „Français Jour · Soir“. Tagsüber setzt das Konzept auf französische Bistro-Kultur, abends stehen private Veranstaltungen und Dinner im Mittelpunkt.

Mit Smashed Croissants, Abnehmspritzen und Snacks auf die Hand verändert sich unser Essverhalten. Was hinter dem Snacking-Boom steckt, erklärt die Food-Spezialistin und Trendforscherin Karin Tischer.

Wer über Lieferplattformen bestellt, zahlt nicht nur fürs Essen: Je nach Modell kassieren Lieferdienste 13 bis 30 Prozent Provision. Gleichzeitig behalten sie den direkten Zugang zu den Kundendaten. Für viele Gastronomen wird das zum teuren Geschäft – DEHOGA warnt: Bei solchen Margen können sich nur wenige Restaurants die Zusammenarbeit leisten.

Der erste Restaurant Impact Report von OpenTable untersucht die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung von Restaurants in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen Ausgaben rund um Restaurantbesuche, Beschäftigung, Gemeinschaft und das Verhältnis zwischen Gästen und Betrieben.

Zwei-Sterne-Koch Paul Stradner plant im ersten Quartal 2027 sein erstes eigenes Restaurant im 1839 Malerhaus in Achern. Julian Schmid soll die Küche vor Ort gemeinsam mit ihm verantworten; seine Tätigkeit in der Villa René Lalique setzt Stradner fort.

Cornelia Poletto hat auf dem Euref-Campus Düsseldorf ihre neue Kochschule und Eventfläche im Rahmen des Food-Festivals Chefs in Town mit einer italienischen Küchenparty eröffnet. Unterstützung gab es dabei von Nelson Müller und Ludwig Maurer.

Teaser: McDonald’s plant bis 2036 rund 8,5 Milliarden Dollar Unterstützung für Franchisenehmer. Der Konzern prüft proteinreichere Gerichte und will Küchen, Technik und Restaurantgestaltung verändern.

Restaurants und Cafés in Kroatien müssen ab dem 1. Oktober neben aktuellen Preisen auch Referenzpreise ausweisen. Der Zagreber Gastronomieverband befürchtet Verwirrung bei Gästen.

Die traditionsreiche Berliner Feinkost-Institution Rogacki kehrt mit einem Pop-up-Standort in die Markthalle Neun zurück und bereitet die Rückkehr nach Charlottenburg vor.