Berliner Wirte enttäuscht über Öffnung zu Pfingsten

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Einige Wirte hatten die neuen Möglichkeiten erst gar nicht genutzt. Etwa ein Drittel (30,9 Prozent) der Gaststätten blieb geschlossen. «Hauptgrund dafür war, dass die Öffnung nicht kostendeckend erschien», sagte der stellvertretende DEHOGA-Hauptgeschäftsführer, Gerrit Buchhorn. 80,3 Prozent gaben dies demnach als Begründung an. Am langen Pfingstwochenende hatten die Restaurants und Cafés erstmals nach monatelangen coronabedingten Schließungen wieder geöffnet.

Viele Wirte öffneten ihre Außenbereiche nicht, weil sie die Kontrolle der für einen Besuch notwendigen negativen Corona-Tests nicht organisieren konnten. Trotz der Enttäuschung über das Pfingstgeschäft will eine große Mehrheit (91,8 Prozent) der Wirte in der Hauptstadt in Zukunft die Außenbereiche jedoch öffnen.

Der DEHOGA hatte rund 240 Gaststätten in Berlin zu ihrem Geschäft am langen Pfingstwochenende befragt. Der Verband hofft nun auf weitere Öffnungen. «Wir müssen abwarten, was der Senat am Dienstag sagt», sagte Buchhorn. «Bei der sinkenden Inzidenz und den steigenden Impfquoten spricht eigentlich nicht so viel dagegen.»

Weitergehende Öffnungen wagen ab diesem Samstag bereits Gastronomiebetriebe im Bezirk Mitte. Im Rahmen eines Pilotprojkets werden acht Wirte ihre Innenräume für Gäste mit Reservierung öffnen, die vorher einen videobasierten Selbsttest zu Hause gemacht haben, wie die Industrie- und Handelskammer zu Berlin am Freitag mitteilte. Ziel des Projekts ist es, eine Perspektive für mögliche Öffnungen von Innenbereichen der Restaurants auch in der Pandemie zu schaffen. (dpa)


 

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