Bewerbung gestartet: Wer holt den Titel Next Chef 2020 auf der Internorga?

| Gastronomie Gastronomie

Auf in die fünfte Runde: Die Internorga und Johann Lafer suchen den besten und kreativsten Nachwuchskoch – den Next Chef 2020 – aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Bei dem Kochwettbewerb sind junge Köchinnen und Köche mit abgeschlossener Ausbildung bis 26 Jahre aus allen gastronomischen Bereichen gefragt, ihr Handwerk vor einem Live-Publikum auf der Messe zu beweisen. Neben dem Titel ‚Next Chef‘ winkt ein eigenes Kochbuch im Verlag Gräfe und Unzer. Bewerbungen sind ab sofort möglich.

Live-Nachwuchswettbewerb

Bewerben können sich junge Köche aus allen gastronomischen Bereichen wie Restaurants, System- und Gemeinschaftsgastronomie oder Catering. Dabei sind zwei Voraussetzungen zu erfüllen: Die Köche dürfen nicht älter als 26 Jahre sein und müssen eine abgeschlossene Kochausbildung nachweisen. Eine Jury wählt unter allen eingesendeten Bewerbungen 18 Teilnehmer aus. Hier geht es direkt zur Bewerbung.

Von Samstag, 14., bis Montag, 16. März 2020 finden drei Live-Challenges direkt auf der Messe in Hamburg statt. In professionell ausgestatteten Küchen treten jeweils sechs Teilnehmer an drei Messetagen gegeneinander an: Die Kandidaten erhalten vier identische Zutaten, aus denen sie innerhalb von 60 Minuten ein Hauptgericht kochen müssen. Aus jeder Challenge gehen zwei Tagessieger hervor, die im Finale gegeneinander antreten und sich messen.

Finale auf der Internorga

Im großen Finale des Next Chef Award am Montag, 16. März 2020, stellen sich die sechs Finalisten einer besonderen Herausforderung: Johann Lafer kreiert vorweg ein anspruchsvolles Hauptgericht, das den Kandidaten serviert wird – ohne Angabe von Rezept, Produkten oder Zutaten. Hier ist besonderes Geschick der jungen Köche gefordert: Allein anhand der Sensorik, wie Geschmackssinn, Geruch und optische Eindrücke, müssen die Teilnehmer das Gericht bestmöglich nachkochen. Über das fachliche Handwerk der Kandidaten entscheidet eine Jury direkt im Anschluss.

Kevin Gedike, Gewinner und Next Chef 2019 reflektiert den Wettbewerb und seinen Sieg: „Ich würde empfehlen am Next Chef Award teilzunehmen, da man sehr viele nette Kolleginnen und Kollegen kennenlernt und tolle Kontakte knüpfen kann. Natürlich ist es auch interessant herauszufinden, wo man selber mit seinen Fähigkeiten steht. Der Sieg hat mich darin bestätigt, dass ich auf dem richtigen Weg bin.“

Bereits 72 Köchinnen und Köche sind in den letzten vier Jahren gegeneinander angetreten und haben live auf der Messe um die Wette gekocht. Kevin Gedike (Sieger 2019), Marianus von Hörsten (Sieger 2018), Maximilian Schultz (Sieger 2017) und Jonas Straube (Sieger 2016) hat der Next Chef Award bereits zum Karriereschub verholfen. So hat Marianus von Hörsten im Spätsommer 2019 ein eigenes Restaurant ‚Klinker‘ in Hamburg eröffent, sein Buch ‚Meine Hofküche‘, das gleichzeitig Gewinn beim Next Chef Award war, erscheint im Oktober. Jonas Straube ist derweil Küchenchef im ‚coast‘, ebenfalls in Hamburg. Sein Kochbuch und ebenfalls Award-Gewinn ‚Next Chef Jonas Straube – Crossover‘ ist mittlerweile in der dritten Auflage erschienen.  


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Michelin Guide hat elf verbreitete Irrtümer rund um Sterne, Inspektoren und Bewertungsverfahren aufgegriffen. Die Organisation erläutert dabei ihre Kriterien für die Auszeichnung von Restaurants und die Arbeitsweise ihrer Prüfer.

Das Berliner Zwei-Sterne-Restaurant Facil startet zum 25-jährigen Jubiläum eine sechsteilige Podcastreihe mit Reiner Veit. Das Audioformat beleuchtet ab dem 24. Juni 2026 die Geschichte und die personelle Kontinuität des Gastronomiebetriebs.

Bei den Frankfurter Gastro Talent Awards 2026 wurden Liv Geller als Kochtalent und Mihail Zaiat als Bartalent ausgezeichnet. Die Veranstaltung kehrte nach einer dreijährigen Pause als Teil des Rahmenprogramms der Michelin-Gala zurück.

Am Dienstag gibt der Guide Michelin in Frankfurt am Main die neuen Sterne für Deutschland bekannt. Bereits eine Woche zuvor hatte der Restaurantführer zehn neue Bib-Gourmand-Auszeichnungen veröffentlicht.

Starbucks Korea hat nach einem Werbe-Skandal sämtliche der über 2.000 Filialen in Südkorea vorzeitig geschlossen. Die Cafés wurden am Nachmittag dichtgemacht, damit Mitarbeiter an einer verpflichtenden Geschichtsschulung teilnehmen können.

Der Dresdner Historiker Andreas Rutz sieht Restaurants, Kneipen und gemeinsames Essen als wichtige Bestandteile des gesellschaftlichen Lebens. Zugleich beobachtet er einen Wandel der Esskultur durch Fast Food, To-go-Angebote und veränderte Lebensgewohnheiten.

Der Wirt Alexander Egger bleibt bei einer Klage gegen die Zeltvergabe auf dem Oktoberfest erneut erfolglos. Das Verwaltungsgericht wies seinen Eilantrag ab. Das letzte Wort ist aber nicht gesprochen.

Lidl hat in Dundonald bei Belfast seinen ersten Pub eröffnet. Hintergrund sind besondere Regelungen des nordirischen Alkoholrechts, die dem Discounter den Verkauf alkoholischer Getränke in einer Gaststätte ermöglichen.

Die Zelte für das Münchner Oktoberfest können trotz eines Gerichtsstreits aufgebaut werden. Das Bayerische Oberste Landesgericht lehnte den Eilantrag eines Wirtes ab, wonach die Betreiber zweier Festzelte zunächst nicht zur Wiesn zugelassen werden sollten.

Partner für Berlin hat zum 30-jährigen Jubiläum der Berliner Meisterköche die Nominierungen für das Jahr 2026 verkündet. Eine Jury wählte aus rund 150 Vorschlägen die Finalisten in sechs Kategorien aus, deren Gewinner im November gekürt werden.