Britische Wirte müssen Rekordstrafe für illegale Sky-Nutzung zahlen

| Gastronomie Gastronomie

Eine Strafe von 327.405 Pfund, umgerechnet mehr als 366.00 Euro, müssen vier britische Gastwirte zahlen, weil sie in ihren Pubs illegal das Programm von Sky gezeigt haben. Die Wirte hatten zuvor zahlreiche Warnungen ignoriert.

Wie genau die Wirte es geschafft hatten, Zugriff auf das Programm zu erhalten ist noch unklar. Behördenvertreter erklären jedoch, dass es möglich gewesen sei zu prüfen, dass dies nicht auf legalem Wege geschehen sei.

Stephen Gerrard von der Federation Against Copyright Theft (FATC), sagte „Broadband TV News“ gegenüber: „Die Lizenznehmer und das Unternehmen, die in diesem Fall involviert waren, weigerten sich ständig, mit uns in Kontakt zu treten und ignorierten zahlreiche Warnungen und Ratschläge, die ihnen geschickt wurden. Dies zeigt deutlich ihre bewusste Entscheidung, über einen längeren Zeitraum hinweg. Uns blieb nichts anderes übrig, als diese Personen strafrechtlich zu verfolgen, und wir werden weiterhin Bar-Besitzer verfolgen, die in ihren Räumlichkeiten betrügerische Sky-Programme zeigen.“

„Wir nehmen die illegale Nutzung unserer Programme sehr ernst und sind weiterhin bestrebt, unsere Sky-Kunden zu schützen, die wegen illegaler Aktivitäten Geschäftsverluste erleiden“, so George Lawson, Head of Commerical Piracy bei Sky.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Kochroboter, kein Gastraum, alles für die Auslieferung: Wie eine Küche in Frankfurt den Gastronomie-Alltag verändern könnte – und warum menschliche Gastfreundschaft trotzdem unverzichtbar bleibt.

Im Streit um Markenrechte an einem Kebab-Gericht erwägt der amerikanische Fast-Food-Anbieter Kentucky Fried Chicken einen Rückzieher. KFC Deutschland teilte auf Anfrage mit, dass die Gespräche mit dem Bielefelder Dönerunternehmen Krispy Kebab zwar noch liefen, diese seien aber «herausfordernd».

Die Münchner Giesinger Brauerei drängt auf die Wiesn - und bekommt dafür nun Rückenwind von jemandem, der in der Sache künftig was zu sagen hat.

Die Sonne scheint, die Menschen genießen den Kaffee wieder im Freien. Die Gastronomen werden von den Städten im Land jedoch ganz unterschiedlich stark zur Kasse gebeten. Der Steuerzahlerbund meint: Weg damit!

Das Restaurant Greta Oto im Hamburger Conrad Hotel wurde mit dem Genuss-Michel 2026 in der Kategorie „Weltweit“ ausgezeichnet. Die MHP Hotel Group wertet den Preis als Bestätigung für ihre Strategie international ausgerichteter Gastronomiekonzepte.

Eine aktuelle Studie des Bayerischen Zentrums für Tourismus zeigt, dass fast die Hälfte der Deutschen aufgrund gestiegener Preise seltener essen geht, während das Preis-Leistungs-Verhältnis zum entscheidenden Faktor bei der Wahl des Restaurants geworden ist.

Seit eineinhalb Wochen wird gezapft und gefeiert auf dem Stuttgarter Frühlingsfest. Halbzeit. Wie kommt die große Sause auf dem Cannstatter Wasen an? Die Veranstalter legen die Zahlen offen.

Zwei Hotels am Schluchsee stellen die Kulinarik in den Mittelpunkt ihres Konzepts. Während die Mühle Schluchsee ihr Restaurant als eigenständiges Ziel positioniert, integriert der Auerhahn die Gastronomie in den gesamten Aufenthalt.

Die Zahl der Gastronomiebetriebe in Großbritannien sinkt kontinuierlich, wobei im ersten Quartal 2026 täglich mehr als drei Standorte aufgegeben wurden. Steigende Lohnkosten und steuerliche Belastungen setzen die Branche unter Druck.

Das Restaurant Heritage im Hamburger Hotel Le Méridien öffnet am 30. April nach einer technischen Modernisierung der Küchenbereiche wieder seine Türen. Neben einem aktualisierten Speisenangebot setzt der Betrieb künftig verstärkt auf neue Veranstaltungsformate.