Buchtipp: „Der Katholische Bahnhof“ von Irmin Burdekat

| Gastronomie Gastronomie

Irmin Burdekat, einer der erfolgreichsten Gastwirte Deutschlands (»Alex«, »Café & Bar Celona«), hat mit „Der Katholische Bahnhof“ seinen nächsten Roman veröffentlicht. Selbstverständlich spielt die Handlung in der Gastronomie. Nach dem Erfolg mit „Tisch 17 is'n Arsch“ schickt sich auch Burdekats neues Buch an, ein Verkaufsschlager im Gastgewerbe zu werden.

[Hier den Roman bestellen]

In dem Buch betriebt Ronald die Kneipe Der Katholische Bahnhof, ist Autor einer eigenen Hauszeitung zur Unterhaltung seiner Gäste (Die Thekenschlampe) und überdies glühender Fan von Arminia Bielefeld.

Der Sohn seines Vermieters, Spross der Fabrikantenfamilie Pretorius, schanzt Ronald den Auftrag für eine Familien- und Firmensaga zu („Alter, schreib mal was Fettes á la Buddenbrooks!“). So wird der Gastwirt zum Chronisten, der sich mit zunehmender Leidenschaft, mit Interesse und Energie in die Lebens- und Liebesgeschichte des „Jungen Fabrikanten Pretorius“ verbeißt: der ist als Gymnasiast für alle nur „Werther“, weil er ein unerschöpfliches Reservoir an Goethezitaten zu haben scheint. Ein echter Goethe Fan! Und als der sich in Marlene verliebt und man den beiden ihre Liebe nicht lassen will, beginnt eine so kuriose wie rasante Liebesgeschichte, die in Deutschland beginnt und sich Jahrzehnte später in Kanada fängt.

Die wunderbaren Figuren im Roman von Irmin Burdekat lieben, werden getrennt, verrennen sich und landen am Ende wieder dort, wo sie losgelaufen sind. …. was lange währt, wird endlich gut.

[Hier den Roman bestellen]

 

„Wer was wird, wird Wirt – und wer das verpasst, bleibt Gast!“ - Auf diese Binsenweisheit muss Irmin Burdekat hereingefallen sein, denn er landete schon als Zwanzigjähriger in der Gastronomie – anstatt „was Ordentliches zu machen“, wie seine Mutter hoffte.  Es folgten Stationen als Hotelpage, Insel-Hotelier oder Chef einer Autobahnraststätte, als Livemusik-Kneipier oder Systemgastronom. 

Als Gastwirt, diese Einsicht kam ihm früh und sehr gelegen, ist man gut beraten, ein Geschichtenerzähler zu sein, denn Gäste erwarten mehr als Bier und Bouletten. Übrigens, seine fünf Kinder schliefen mit seinen Gutenachtgeschichten deutlich besser, vor allem schneller ein. 

Als aus einer Kneipe zwei, dann drei und dann ganz viele wurden, war es vorbei mit dem Geschichtenerzählen am Tresen. Irmin Burdekat begann, seine Geschichten aufzuschreiben. Irgendwann wurden daraus Bücher, die der Verleger Romane nennt. Seine Frau machte ihn vor fünfunddreißig Jahren mit ihrer kanadischen Heimat bekannt, in der Hoffnung, dass er sie lieben könnte wie sie selbst. Zeitverzögert g-lang es ihm, ihr diesen Gefallen zu tun. Seitdem färben Holzfällerromantik und deutscher Kneipendunst seine Geschichten gleichermaßen. 

Irmin Burdekat beantwortet die wichtigste Frage über seinen neuen Roman gleich selbst: „Warum ich den „Katholischen Bahnhof“ geschrieben habe? Keine Ahnung! Die Story geisterte schon Jahre lang in meinem Kopf herum und wollte jetzt raus. Wenn ich nicht schreiben würde, müsste ich Golf spielen, Tauben züchten oder im Garten arbeiten – alles Verrichtungen, für die ich mich nicht eigne. Ach, und natürlich ist die Geschichte nicht autobiografisch. Oder fast nicht.“
 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Vor mehr als 200 Jahren rief König Wilhelm I. von Württemberg nach Missernten und Hunger das Cannstatter Volksfest ins Leben. Schon damals strömten die Menschen zum Wasen - und das wird sich auch in diesem Jahr nicht ändern.

Sechs Münchner Brauereien bieten auf dem Oktoberfest ihr eigenes Festbier an – jedes nach geheimem Spezialrezept gebraut und mit individuellem Geschmack. Und: Das Wiesnbier hat es in sich.

Wolt startet in Berlin ein eigenes Catering-Angebot für Firmenkunden und geplante Veranstaltungen. Im Laufe des Jahres 2027 soll Wolt Catering schrittweise auf weitere deutsche Städte ausgeweitet werden.

Die US-amerikanische Bäckereimarke Cinnabon baut ein Franchisesystem in Deutschland auf. Der erste Standort der CB Germany GmbH soll im Oktober 2026 im Limbecker Platz in Essen eröffnen. Weitere Standorte sind bereits vorgesehen.

Die Wiesn naht - und auch die Rettungskräfte sind vorbereitet. Die Sanitätsstation auf dem Festgelände wappnet sich für den Rund-um-die-Uhr-Betrieb. Dabei gibt es in diesem Jahr einige Neuerungen.

Tim Striegel ist der "Aufsteiger des Jahres 2026" von Der Feinschmecker. Der 25-jährige Koch aus dem Restaurant "Das Philippin" in Rutesheim bei Stuttgart setzte sich bei der Leserwahl gegen sechs weitere junge Talente durch.

Deutschland belegt bei den Rahmenbedingungen für Restaurantgründungen im Vergleich von 20 EU-Märkten Rang sieben. Der Restaurant Launch Report des Metro Marktplatzes weist für Deutschland 99,9 Punkte bei Wettbewerb und Immobilien und 36,9 Punkte bei Gründung und Personal aus.

Im Leipziger Hauptbahnhof eröffnet am 16. September Robyn’s mit einer automatisierten Küche. Nach der Bestellung am Terminal übernimmt ein Robotiksystem zentrale Schritte der Zubereitung und kocht die Gerichte vor Ort.

Big Squadra eröffnet ihren dritten Standort in Berlin im historischen Kranzler Eck am Kurfürstendamm. Im November startet das neue Lokal unter dem Namen Circolo Popolare in der bekannten Rotunde des Gebäudes aus den 1950er-Jahren.

Vom 19. September bis 4. Oktober 2026 findet in München das Oktoberfest statt. Auswertungen von Amadeus Travel Intelligence dokumentieren dabei signifikante Verschiebungen bei den internationalen Herkunftsmärkten und dem Buchungsverhalten der Flugreisenden.