Burgerista baut Franchise-Aktivität weiter aus

| Gastronomie Gastronomie

Zweiter Franchise-Store in Graz, gleicher Betreiber: Burgerista hat zum Jahresbeginn das Restaurant am Jakomini-Platz an die Seiersberg B20 Restaurant GmbH verkauft. Diese führt damit neben dem kürzlich eröffneten Burgerista-Store in der ShoppingCity in Seiersberg nun das zweite Franchise-Restaurant des Unternehmens.

„Mit der Seiersberg B20 Restaurant GmbH haben wir ab sofort einen Multifranchise-Partner an Bord, der unsere Philosophie zu 100 Prozent lebt und versteht“, sagt Michael Th. Werner, CEO von Burgerista. Die Seiersberger übernehmen somit die komplette Regie der Burgerista-Stores in Graz und Umgebung.

Ziel für 2020: Wachstum als Franchisegeber

Burgerista führt mit diesem Schritt seine Strategie des Wachstums als Franchisegeber fort. Neben dem Wiener Store in der Millennium City und der ShoppingCity in Seiersberg ist der Store am Jakominiplatz nun das insgesamt dritte Franchise-Restaurant der Kette. Für die Mitarbeiter ändert sich mit dem Verkauf nichts. „Wir freuen uns, in das Erfolgskonzept investieren zu können und unseren zweiten Franchise-Store unter dem Burgerista-Dach weiterzuentwickeln“, sagt ein Sprecher des Franchise-Partners.

Michael Th. Werner ergänzt: „Wir sind sehr happy, dass wir unseren Erfolg als Franchisegeber ins neue Jahrzehnt nehmen können und wünschen unserem Franchisepartner mit dem bestehenden Team am Jakominiplatz und in der ShoppingCity Seiersberg viel Erfolg.“ Ein weiterer Verkauf eines bestehenden Betriebs hin zu einem Franchise-Unternehmen sei laut Werner nicht geplant.

Burgerista wurde 2012 in Österreich gegründet und hat 17 eigenbetriebene Filialen in Österreich und Deutschland. Mit dem ersten Franchise-Store, der am 5. April 2019 in der Millennium City in Wien eröffnete, setzte die Kette den ersten Schritt als Franchise-System. Mit den Stores in der ShoppingCity Seiersberg und am Jakominiplatz in Graz folgten Nummer zwei und drei.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

In der Küche muss es absolut hygienisch zugehen, sonst wird das Gesundheitsamt aufmerksam. Die Oberflächenreinigung der Küche und des Gastraums reicht aber nicht, um Ihren Gästen ein wirklich sympathisches Erlebnis zu bieten. Es gibt noch mehr Punkte und Ecken in jeder Gastronomie, die auf Ordnung und Hygiene angewiesen sind.

Das historische Traditionsgasthaus Schaumburger Hof in Bonn-Plittersdorf ist zahlungsunfähig. Nach über 270 Jahren Geschichte wurde der Betrieb im Januar 2026 eingestellt. Während die Löhne der Mitarbeiter vorerst gesichert sind, bleibt die Zukunft des geschichtsträchtigen Standortes am Rhein ungewiss.

Das Wiener Restaurant Spelunke sorgt mit dem 395 Euro teuren Schnitzel „Kaiser Franz“ für Gesprächsstoff. Die Kreation aus Wagyu-Filet, Blattgold und Kaviar richtet sich an ein internationales Luxuspublikum und lotet die Grenzen der traditionellen österreichischen Küche neu aus.

Mehr Freiheit für Berlins Gastronomen? Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey plant, die starre 22-Uhr-Regel für den Außenbereich zu kippen. Nach dem Vorbild Brandenburgs sollen Gäste künftig bis Mitternacht draußen bewirtet werden dürfen.

In der Hamburger Speicherstadt konkretisieren sich die Pläne für eine prominente Neueröffnung. Das aus Südafrika stammende Gastronomiekonzept Chefs Warehouse wird am 26. Februar 2026 seinen ersten Standort in Deutschland eröffnen. Hinter dem Hamburger-Projekt stehen bekannte Namen aus der Gastro-Szene der Hansestadt.

Die Jury des Deutschen Gastro-Gründerpreises hat die zehn Halbfinalisten für das Jahr 2026 bekanntgegeben. Die ausgewählten Konzepte treten im Februar in Hamburg gegeneinander an, um sich einen Platz für das Finale auf der Internorga zu sichern.

Das Berliner Drei-Sterne-Restaurant Rutz feiert sein 25-jähriges Bestehen. Unter dem Motto „Remastered“ interpretiert Küchenchef Marco Müller prägende Gerichte der vergangenen Jahrzehnte neu und startet damit in ein Jubiläumsjahr voller internationaler Gastauftritte.

Evakuierungspläne fehlten, ein Feuerlöscher war nicht markiert: Jahre vor der Silvesterparty-Katastrophe wurden Mängel moniert. Was hat die Gemeinde versäumt?

In Berlin-Kreuzberg verbindet das neue Restaurant Fukagawa das kulinarische Erbe japanischer Ramen-Kultur mit französischer Kochkunst. Unter der Leitung von Leonardo Donati und Felix Thoms entstand ein Fine-Dining-Konzept, das traditionelle Brühen und hochwertige Produkte neu interpretiert.

Der Österreichische Bauernbund fordert eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung für Lebensmittel in der Gastronomie. Damit sollen Transparenz bei Fleisch, Milch und Eiern geschaffen und die heimischen Landwirtschaftsbetriebe im Wettbewerb gestärkt werden.