Burgermeister plant Markteintritt in Österreich mit drei Standorten in Wien

| Gastronomie Gastronomie

Burgermeister plant den Eintritt in den österreichischen Markt und hat dafür einen Master-Franchise-Vertrag abgeschlossen. Wie das Unternehmen mitteilt, übernimmt die Wiener Hospitality-Gruppe SCHWARZ HIRSCH den Aufbau und Betrieb der Marke in Österreich. Die Vereinbarung umfasst die exklusiven Rechte für die Entwicklung des Marktes. Die Ankündigung erfolgte am 11. Juni 2026.

Der Start der Expansion soll in Wien erfolgen. Nach Angaben des Unternehmens sollen dort noch im Jahr 2026 die ersten drei Standorte eröffnet werden. Die erste Eröffnung ist für den Herbst vorgesehen. Langfristig planen die Partner den Aufbau eines österreichweiten Standortnetzes. Vorgesehen sind Restaurants in urbanen Lagen, an Verkehrsknotenpunkten sowie an ausgewählten Handelsstandorten. Laut Mitteilung sollen langfristig mindestens 20 Standorte entstehen.

Burgermeister startet Expansion zunächst mit drei Wiener Restaurants

Burgermeister bezeichnet Österreich als neuen Zielmarkt seiner internationalen Wachstumsstrategie. Robert Fügert, CEO des Unternehmens, erklärt dazu: „Österreich ist ein Markt mit hohem Anspruch an Gastronomie. Genau das macht ihn für Burgermeister spannend. Wir bringen ein Angebot nach Wien, das Qualität, Tempo und das beste Preis-Leistungs-Verhältnis klar zusammenbringt. Ohne Kompromisse beim Produkt. Jeder Burger soll auch hier so schmecken, wie im Herzen Kreuzbergs: frisch, direkt, ohne Schnickschnack.“

Wiener Hospitality-Gruppe übernimmt Aufbau des österreichischen Geschäfts

Für die Umsetzung vor Ort setzt Burgermeister auf SCHWARZ HIRSCH. Nach Unternehmensangaben verfügt die Gruppe über Erfahrung in den Bereichen Restaurantbetrieb, Eventlocations, Stadiongastronomie und Catering. Burgermeister nennt dabei operative Abläufe, Standortkompetenz und Skalierungsfähigkeit als Gründe für die Zusammenarbeit.

Die österreichischen Master-Franchise-Partner Matthias Schwarzmüller und Daniel Hirschmann erklären laut Mitteilung: „Burgermeister zählt zu den spannendsten Gastronomiemarken im deutschsprachigen Raum. Die Marke hat bewiesen, dass sie mit kompromissloser Produktqualität, klaren Prozessen und einer starken Identität nachhaltig wachsen kann. Genau dieses Potenzial sehen wir auch für Österreich. Unser Ziel ist nicht die Eröffnung einzelner Restaurants, sondern der langfristige Aufbau einer führenden Burger-Marke in Österreich. Mit Wien starten wir an einem der dynamischsten Gastronomiemärkte Europas.“

Unternehmensgruppe meldet Umsatz von mehr als 100 Millionen Euro

Nach Angaben des Unternehmens wurden im Jahr 2025 mehr als sechs Millionen Burger verkauft. Die Unternehmensgruppe erzielte demnach einen Umsatz von mehr als 100 Millionen Euro. Burgermeister betreibt nach eigenen Angaben derzeit 31 Standorte und verfügt über Produktionskapazitäten für mehr als 100 Standorte weltweit.

Matthias Ninning, Co-CEO von Burgermeister, erklärt: „Unser Ziel ist nicht, einzelne Restaurants zu eröffnen. Unser Ziel ist es, die führende Burger-Marke Europas aufzubauen. Österreich ist dabei ein strategisch wichtiger Markt und Wien der ideale Ausgangspunkt.“

Burgermeister wurde nach Unternehmensangaben im Jahr 2006 in Berlin-Kreuzberg gegründet. Das Unternehmen betreibt aktuell 31 Standorte in mehreren deutschen Städten und verfolgt eine internationale Expansionsstrategie.

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Wer in die Tiefen der Kochkunst eindringen möchte, wird in Dresden unterirdisch fündig. Zwei Stockwerke geht es im Keller der Sächsischen Landesbibliothek - Universitäts- und Staatsbibliothek (SLUB) - abwärts, bevor sich eine kulinarische Welt der besonderen Art öffnet.

Eine Umfrage unter 142 Food-Truck-Betreibern zeigt: Die Mehrheit erzielt weniger als 40.000 Euro Jahresgewinn. Entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg scheint weniger die Arbeitszeit als vielmehr das gewählte Geschäftsmodell zu sein.

Das Berliner Kuchel Eck am Ludwigkirchplatz hat wieder geöffnet. Seit Anfang Mai wird die traditionsreiche Eckkneipe von Gastronom Josef Laggner betrieben. Der Gastro-Unternehmer setzt auf die Fortführung der klassischen Eckkneipentradition.

Die Frankfurter Hospitality-Gruppe Cuisyn setzt auf die Übernahme und Weiterentwicklung bestehender Gastronomiebetriebe. Als aktuelles Beispiel nennt das Unternehmen die Integration der Wille Gastronomie Gruppe, durch die die Mitarbeiterzahl auf mehr als 500 gestiegen sei.

Die Berliner Bar Mokka Milch öffnet am 12. Juni nach einer knapp zweiwöchigen Pause erneut ihre Türen. Zuvor hatten technische Probleme und Anpassungen interner Abläufe zu einer vorübergehenden Schließung geführt.

Lorenzo Parrotta aus Ludwigshafen darf sich nun Weltmeister nennen. In Neapel holte sich der Deutsch-Italiener den Titel in der Kategorie Pizza Contemporanea (zeitgenössische Pizza). Dabei backt Parrotta Pizza nur im Nebenberuf. Eigentlich ist er Chemiearbeiter.

Das Kopenhagener Spitzenrestaurant Noma öffnet im August wieder dauerhaft seine Türen, wobei der in der Kritik stehende René Redzepi die Rolle des Kreativ-Direktors übernimmt. Die operative Verantwortung wird an ein neues Führungsteam übertragen.

Big Squadra eröffnet am 12. Juni das Restaurant Pamela am Berliner Gendarmenmarkt. Der neue Standort ist das vierte Restaurant der Gruppe in Deutschland und erweitert das bestehende Portfolio in Berlin.

Eine internationale Verbraucherumfrage im Auftrag von Lightspeed zeigt, dass Restaurantgäste persönliche Aufmerksamkeit und Freundlichkeit höher bewerten als Beratungskompetenz. In Deutschland werden Probleme zudem häufig direkt mit dem Servicepersonal besprochen.

Das Restaurant Noma will im August 2026 wieder in Kopenhagen eröffnen. Gleichzeitig kündigt das Restaurant eine neue Führungsstruktur sowie ein Konzept mit zwölf saisonalen Abschnitten pro Jahr an.