Casualfood eröffnet neue Bar „Adler & Bär“ am Berliner Flughafen

| Gastronomie Gastronomie

Am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) hat Casualfood die neue Bar Adler & Bär in Betrieb genommen. Die Fläche, die zuvor von der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH als Informationspunkt und Schalter für den Ticketverkauf genutzt wurde, umfasst rund 210 Quadratmeter. Das architektonische Konzept sieht eine offene Gestaltung vor, wobei die Gastronomiefläche durch eine bepflanzte Brüstung vom restlichen Hallenbetrieb abgegrenzt wird. Der Zugang für die Passagiere und Besucher erfolgt über drei Rampen.

Infrastruktur und gestalterische Details im Terminal 1

Die Einrichtung bietet nach Angaben des Unternehmens etwa 70 Sitzplätze sowie einen Tresenbereich. Eine geschlossene Küche begrenzt das Areal an einer Seite. Ein wesentlicher Bestandteil der Gestaltung ist ein Lichtkonzept, welches laut Betreiber auf die jeweiligen Tageszeiten abgestimmt wird. Oberhalb der Bar befindet sich das metallene Kunstwerk mit dem Titel The Magic Carpet der US-amerikanischen Künstlerin Pae White, das als gestalterisches Element in die Atmosphäre der Abflughalle integriert ist. Aletta von Massenbach, Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, bezeichnete das neue Angebot als modern gestalteten Ruhepunkt innerhalb der Check-in-Halle, der den Aufenthalt am Flughafen für Gäste angenehmer gestalten soll.

Kulinarisches Angebot und strategische Partnerschaft

Das Speisenangebot von Adler & Bär konzentriert sich auf Klassiker mit regionalem Bezug, die in Form von kleinen Portionen oder Zwischenmahlzeiten serviert werden. Laut der Speisekarte umfasst das Repertoire unter anderem Königsberger Klopse, Currywurst und Berliner Buletten. Damit möchte das Unternehmen unterschiedliche Ernährungsgewohnheiten eines internationalen Publikums ansprechen. Für Casualfood stellt die Eröffnung das neunte Gastronomieobjekt am Standort Berlin dar. Jörn Niewiadomsky, Geschäftsführer der Casualfood GmbH, verwies auf die langjährige Partnerschaft mit der Flughafengesellschaft, auf deren Basis das Konzept für Adler & Bär entwickelt wurde. Er betonte die Absicht, auch in Zukunft weitere gemeinsame Projekte am BER umzusetzen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Frans Zimmer, bekannt unter dem Künstlernamen Alle Farben, tritt beim Festival Chefs in Town 2026 in Düsseldorf mit zwei kulinarischen Formaten an. Gemeinsam mit Florian Conzen und Mike Süsser gestaltet der Musiker ein Restaurant-Takeover sowie ein Angebot am Foodtruck.

Beim Auswärts-Essen kommt am Ende die Rechnung, und viele geben netten Bedienungen dann auch etwas mehr. Das geht nicht nur bar. Verbraucherschützer kritisieren «Design-Tricks» bei digitalen Optionen.

Die Eat Happy Group führt mit Mrs. Yumami eine neue Marke für koreanische Lebensmittel ein. Zum Start kommt Korean Style Fried Chicken in den Sorten Sweet & Spicy und Soy & Garlic in deutsche Supermärkte.

Lufthansa nimmt ab September fünf warme Speisen in das Onboard-Delights-Angebot auf. In der Economy Class können Passagiere unter anderem Currywurst von Dönninghaus und einen Cheeseburger von Hans im Glück vorbestellen.

​​​​​​​Der Kochberuf scheint bei jungen Menschen wieder stärker gefragt zu sein. In Dresden beginnen in diesem Sommer 186 Nachwuchskräfte eine Ausbildung zum Koch oder zur Köchin. Der Beruf gewinnt nach Einschätzung des Tourismusverbandes wieder an Attraktivität.

Feinkost Käfer baut seine Aktivitäten in Japan aus. In Fukuoka hat die erste Käfer Alps Kitchen eröffnet. Das Engagement des Münchner Unternehmens in Japan reicht bis 1992 zurück – und bereits 2016 gab es Pläne für eine eigene Coffee-Shop-Kette.

Bei den Uber Eats Awards 2026 wurden durch ein öffentliches Online-Voting 16 Betriebe als Bundesland-Gewinner für das Halbfinale ermittelt. Eine Jury um Sternekoch Tim Raue kürt im Finale in Berlin den Sieger des mit 40.000 Euro dotierten Titels.

Das Gastronomiekonzept The Dawn eröffnet einen neuen Standort mit 250 Sitzplätzen auf dem Dach des Kalle Neukölln in Berlin. Neben ganztägigem Frühstück setzt der Betrieb auch auf kulturelle Veranstaltungen.

Das Berlin Food Network ist mit rund 100 Gästen in der Hauptstadt gestartet. Der neue Verein will Akteure der gesamten Food-Branche vernetzen, ihre Sichtbarkeit erhöhen und sie auch bei politischen Terminen vertreten. Eine GRW-Förderung für den weiteren Aufbau ist bereits bewilligt.

Das britische Gastronomieunternehmen Loungers expandiert erstmals nach Deutschland und eröffnet im Oktober einen Standort in Essen-Rüttenscheid. Unter dem Markennamen Southville wird das Konzept für den deutschen Markt angepasst.