Cesar & Morian: Ex-Sternekoch Philipp Helzle eröffnet neues Restaurant in Bad Sobernheim

| Gastronomie Gastronomie

Philipp Helzle kochte zuvor im Restaurant Jungborn. Foto: Dominik Ketz

Am 1. Oktober 2025 öffnet in der historischen Disibodenberger Kapelle in Bad Sobernheim ein neues Restaurant seine Türen. Das Ehepaar Petra und Philipp Helzle, das lange in der Spitzengastronomie tätig war, erfüllt sich mit dem "Cesar & Morian" einen Lebenstraum.

Nachdem Philipp Helzle über zehn Jahre lang das Sternerestaurant "Jungborn" im BollAnts Spa im Park leitete, kehrt er nun mit einem eigenen Konzept zurück. Gemeinsam mit seiner Frau Petra, die als erfahrene Gastgeberin agiert, möchte er einen neuen kulinarischen Ort schaffen.

Das "Cesar & Morian" soll eine vielseitige, regionale Küche anbieten, die sich laut Helzle bewusst vom Streben nach Sternen löst. "High-End trifft gutbürgerlich – das ist unser Sweet Spot", so der Koch. Trotz des hohen Qualitätsanspruchs sollen die Preise fair bleiben: Ein Hauptgericht ist ab 26 Euro erhältlich, ein Mittagsgericht bereits ab 15 Euro.

Die Küche beschreibt Helzle als "zeitgemäße Regionalität, kreative Akzente und ehrliche Handwerkskunst". Seine Frau Petra ergänzt, dass auch der Service ungezwungen sein soll: "Wir begleiten unsere Gäste mit Herz und Authentizität – und zeigen, dass erstklassiger Service auch ganz locker daherkommen darf."

Neben der Speisekarte bietet das Restaurant auch hausgebraute Biere unter der Marke DENKMALz an. Diese können im Rahmen eines "Bierpairings" kombiniert werden. Die spätgotische Kapelle wurde für den Restaurantbetrieb liebevoll renoviert und verfügt über einen stilvollen Speisesaal, eine Empore für Veranstaltungen und eine Sommerterrasse.

Das "Cesar & Morian" ist von Mittwoch bis Sonntag von 11:30 bis 13:30 Uhr und von 17:30 bis 23:00 Uhr geöffnet. Das Angebot wird durch die Nutzung der Räumlichkeiten als Eventlocation sowie durch einen Catering-Service ergänzt.

"Wir wollten einen Ort schaffen, der nicht nur kulinarisch, sondern auch emotional berührt. Kein Konzept von der Stange – sondern eines, das sich rund um den Gast entwickelt", fasst Philipp Helzle das Konzept zusammen.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Frans Zimmer, bekannt unter dem Künstlernamen Alle Farben, tritt beim Festival Chefs in Town 2026 in Düsseldorf mit zwei kulinarischen Formaten an. Gemeinsam mit Florian Conzen und Mike Süsser gestaltet der Musiker ein Restaurant-Takeover sowie ein Angebot am Foodtruck.

Beim Auswärts-Essen kommt am Ende die Rechnung, und viele geben netten Bedienungen dann auch etwas mehr. Das geht nicht nur bar. Verbraucherschützer kritisieren «Design-Tricks» bei digitalen Optionen.

Die Eat Happy Group führt mit Mrs. Yumami eine neue Marke für koreanische Lebensmittel ein. Zum Start kommt Korean Style Fried Chicken in den Sorten Sweet & Spicy und Soy & Garlic in deutsche Supermärkte.

Lufthansa nimmt ab September fünf warme Speisen in das Onboard-Delights-Angebot auf. In der Economy Class können Passagiere unter anderem Currywurst von Dönninghaus und einen Cheeseburger von Hans im Glück vorbestellen.

​​​​​​​Der Kochberuf scheint bei jungen Menschen wieder stärker gefragt zu sein. In Dresden beginnen in diesem Sommer 186 Nachwuchskräfte eine Ausbildung zum Koch oder zur Köchin. Der Beruf gewinnt nach Einschätzung des Tourismusverbandes wieder an Attraktivität.

Feinkost Käfer baut seine Aktivitäten in Japan aus. In Fukuoka hat die erste Käfer Alps Kitchen eröffnet. Das Engagement des Münchner Unternehmens in Japan reicht bis 1992 zurück – und bereits 2016 gab es Pläne für eine eigene Coffee-Shop-Kette.

Bei den Uber Eats Awards 2026 wurden durch ein öffentliches Online-Voting 16 Betriebe als Bundesland-Gewinner für das Halbfinale ermittelt. Eine Jury um Sternekoch Tim Raue kürt im Finale in Berlin den Sieger des mit 40.000 Euro dotierten Titels.

Das Gastronomiekonzept The Dawn eröffnet einen neuen Standort mit 250 Sitzplätzen auf dem Dach des Kalle Neukölln in Berlin. Neben ganztägigem Frühstück setzt der Betrieb auch auf kulturelle Veranstaltungen.

Das Berlin Food Network ist mit rund 100 Gästen in der Hauptstadt gestartet. Der neue Verein will Akteure der gesamten Food-Branche vernetzen, ihre Sichtbarkeit erhöhen und sie auch bei politischen Terminen vertreten. Eine GRW-Förderung für den weiteren Aufbau ist bereits bewilligt.

Das britische Gastronomieunternehmen Loungers expandiert erstmals nach Deutschland und eröffnet im Oktober einen Standort in Essen-Rüttenscheid. Unter dem Markennamen Southville wird das Konzept für den deutschen Markt angepasst.