Charity-Aktion - Extrawurst für Michael Käfer auf der Wiesn

| Gastronomie Gastronomie

Am 16. September beginnt das Oktoberfest mit dem legendären Wiesn-Anstich. Doch bereits einen Tag zuvor dürfen Wiesn-Wirt Michael Käfer und seine Frau Clarissa die „Käfer Wiesn-Schänke“ für eine ganz besondere Feier öffnen. Dafür erhielt das Paar sogar eine Sondergenehmigung. Die Gäste: 800 geladene Senioren.

Seit fast einem Jahrzehnt setzt sich das Wirte-Paar für hilfsbedürftige ältere Münchner ein und hat zu diesem Zweck sogar eine eigene Stiftung gegründet. Dieses Jahr wollen Michael und Clarissa Käfer den Senioren allerdings eine ganz besondere Freude bereiten und haben 800 Bewohner von Alten- und Pflegeheimen zu einem Fest eingeladen, das ihnen einen authentischen Vorgeschmack auf das Oktoberfest geben soll. Wie die Abendzeitung München berichtet, serviert das Paar unter anderem die typischen Käfer-Pfännchen mit Fleischgerichten und Beilagen sowie Brotzeitbrettl. Dazu wird es natürlich auch Wiesn-Bier und zünftige Musik von der Party-Band „Gerry & Gary“ geben.

Wie es in dem Bericht weiter heißt, wird die besondere Wiesn-Gaudi nur durch eine Sondergenehmigung der Stadt möglich gemacht. Auch Oberbürgermeister Dieter Reiter soll sich für die Umsetzung der Charity-Aktion eingesetzt haben. „Wir sind sehr froh und dankbar, dass die Stadt es uns erlaubt, den älteren Münchnerinnen und Münchnern diese Freude zu machen. Wir möchten mit unserer Stiftung der Generation, die diese Stadt mit aufgebaut und damit auch die Basis für unseren Erfolg gelegt hat, etwas zurückgeben“, erklärte Michael Käfer der Zeitung.

Die „Käfer Wiesn-Schänke“ feiert in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen auf dem Oktoberfest. Angefangen als kleine Hendlbraterei im Jahr 1971 hat sie sich zu einem prominenten Treffpunkt mit Platz für rund 3.000 Gäste entwickelt.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das internationale Festival Pizza Village feiert Ende Mai 2026 seine Deutschlandpremiere im Berliner Napoleon Komplex. Zehn Pizzerien aus Italien präsentieren dort neapolitanische Pizzakultur und Handwerk bei freiem Eintritt.

Das Boutiquehotel Sonne Küsnacht-Zürich eröffnet am 10. Juni 2026 das neue Restaurant Pavillon. Das Restaurant entstand nach Angaben des Hotels aus der früheren „Sonnengalerie“, die gemeinsam mit Küchel Architects neu gestaltet wurde.

Pressemitteilung

Viele Gastronomiebetriebe nutzen Spülmaschinen im Standardprogramm – oft mit unnötig hohem Energie- und Wasserverbrauch. EcoPilot von Winterhalter setzt auf KI, erkennt Stoßzeiten und passt Programme automatisch an. So sinkt der Energieverbrauch um bis zu 17 %, CO₂ wird reduziert und Ressourcen geschont – ohne Einbußen bei Hygiene oder Spülergebnis.

L’Osteria eröffnet im Sommer das erste Restaurant in Dänemark und setzt damit die internationale Wachstumsstrategie fort. In Zusammenarbeit mit einem lokalen Partner plant das Unternehmen mittelfristig den Aufbau von bis zu 15 Standorten.

Am Flughafen Düsseldorf sind neue Gastronomie- und Einzelhandelskonzepte gestartet. Betreiber Lagardère Travel Retail Deutschland baut damit sein Angebot am Standort weiter aus.

In Stockholm wird ein Café-Konzept erprobt, bei dem die Künstliche Intelligenz Mona die operative Leitung übernimmt. Medienberichte deuten auf eine signifikante Reduzierung des Personaleinsatzes hin, zeigen jedoch auch technische Grenzen bei individuellen Kundenwünschen auf.

Das Berliner Restaurant Nobelhart & Schmutzig hat seine Regeln zur Smartphone-Nutzung im Gastraum erläutert. Hintergrund ist die Stornierung eines Gastes, der die Praxis kritisierte. Parallel haben sich mehrere Betriebe der Spitzengastronomie zu ähnlichen Fragen geäußert. Die Fotoregeln des Restaurants werden seit Jahren diskutiert.

VistaPrint und Cornelia Poletto haben fünf Finalisten für die Auszeichnung zum Lokalhelden 2026 nominiert. Bis zum 10. Mai kann die Öffentlichkeit über den Gewinner eines Preisgeldes von 20.000 Euro abstimmen.

Von schwarzem Sesam über Erdbeer-Matcha-Latte bis zu Käsekuchen mit Pistazie und Ingwer mit Zitronenschale - die Berliner Gelato Week lockt Eisfreunde erneut mit ungewöhnlichen Kreationen. Etwa 50 Eisdielen in ganz Berlin nehmen teil.

Trotz steigender Lebenshaltungskosten priorisieren viele Verbraucher Restaurantbesuche als „kleinen Luxus“. Laut einer SumUp-Umfrage planen über 30 Prozent der Menschen hierfür feste monatliche Budgets ein.